Aufstieg des Ewigen Dao-Clans · Band 4 · Arc 09
Kapitel 533Leben tragen

Erste Anwendung

3.975 Wörter · Band 4 — Vorhänge vor dem Himmel

Der zehnte Februar 2137 war ein Mittwoch.

Und in der Heilhalle von Songjiang lagen neun Haltekreise, und Fräulein Luo hatte sie im Winter 2133 gebaut, und an diesem Morgen lag keiner davon aus.

Han Meiyu war um 05:40 da.

Und das war keine Auskunft über diesen Tag, weil sie seit Jahren um 05:40 da war.

Auf dem Bord neben der Tür standen vierzehn Gefäße, und links davon stand eine flache Schale aus Ton, und es war nicht die vom zweiten Becken.

Han Meiyu füllte sie auf, und sie hatte sie am zweiten Februar zum ersten Mal gezählt.

Und die Zahl stand in ihrem eigenen Buch, und sie hatte sie niemandem gesagt.

Um 06:10 las sie fünf Blätter.

Und sie las sie in der Reihenfolge, in der die fünf Leute in der Halle lagen, und nicht in der Reihenfolge, in der sie an diesem Tag gebraucht wurden.

Auf zweien stand ein Arm, auf einem standen drei Rippen, auf einem standen zwei Handflächen.

Und auf keinem der fünf stand, was an diesem Mittwoch mit ihnen vorhatte, weil sie so etwas erst hinschrieb, wenn es passiert war.

Auf dem ersten Blatt stand Zhou Liangchen.

Rechte Hand, Sturz am neunzehnten Januar, verbunden seit dem neunzehnten, am vierundzwanzigsten neu geöffnet, seit dem einunddreißigsten in der Schiene.

Und darunter stand seit dem vierten Februar nichts mehr, weil seit dem vierten Februar nichts getan worden war.

Und Han Meiyu hatte am zweiten Februar zwei Wege aufgeschrieben und beide durchgestrichen.

Der erste Weg war ein Kern.

Und ein Kern gibt gleichmäßig ab, und eine Hand braucht nicht gleichmäßig, und das stand seit dem zweiten Januar in einem Bericht aus Japan, den sie gelesen hatte.

Der zweite Weg waren drei Stunden ohne Lücke.

Und drei Stunden ohne Lücke konnte in dieser Halle niemand, weil das, was in diesen drei Stunden schwankte, durch den Heiler hindurchging.

Und Han Meiyu hatte in vierzehn Jahren drei Leute gesehen, die es länger als eine Stunde versucht hatten, und alle drei hatten am nächsten Tag nicht gearbeitet.

Am vierundzwanzigsten Januar war die Hand aufgegangen, und der Grund hatte in einer Lücke gelegen.

Und Han Meiyu hatte den Grund nicht aufgeschrieben, sondern die Lücke, und daneben die Länge.

Fräulein Luo kam um 07:00 und brachte vier Knoten.

Und sie trug sie in einem flachen Kasten und stellte den Kasten nicht ab, bis sie wusste, wohin.

„Frau Han.“

„Fräulein Luo.“

„Wo liegen sie?“

„Auf dem Boden“, sagte Han Meiyu. „Und auf keinem Menschen.“

„Das habe ich auch so vor.“

Und damit war zwischen den beiden Frauen die erste Sache erledigt, und es hatte elf Sekunden gedauert, und keine von beiden hatte gefragt, ob die andere es anders gemeint haben könnte.

Song Meifeng kam um 07:40.

Und sie hatte ein Blatt dabei und einen Stift, und sie legte beides auf den Tisch am Kopfende und nicht in die Hand.

„Frau Song.“

„Frau Han.“

„Ich habe drei Einwände gehabt“, sagte Han Meiyu.

„Sie hatten vier.“

„Der vierte war eine Frage.“

Meifeng nickte einmal.

„Fangen wir mit dem ersten an.“

Der erste Einwand war vom dritten Februar.

Und er lautete, dass ein Netz, das Menschen verbindet, an einer Stelle einen Einbruch bekommt und ihn an den anderen Stellen wieder herausgibt, und dass das bei einem Menschen mit einer offenen Hand unangenehm ist und bei einem Menschen mit drei Rippen etwas anderes.

„Was fängt den Einbruch ab?“

„Die Knoten“, sagte Meifeng.

„Und wenn die Knoten voll sind?“

„Dann breche ich ab.“

Han Meiyu schrieb das auf, und sie schrieb es als Frage auf und nicht als Antwort.

Und sie hatte ihre drei Einwände am dritten Februar gesagt, und sie hatte keinen davon seitdem zurückgenommen, und es hatte sie auch niemand darum gebeten.

Um 08:00 fing das Fragen an.

Und es wurde einzeln gefragt, und es wurde in einem Raum gefragt, in dem außer dem Gefragten niemand lag, und Han Meiyu ging jedes Mal mit hinein und Fräulein Luo nicht.

„Herr Kang.“

„Frau Song.“

„Sie liegen mit drei anderen auf demselben Netz. Wenn bei einem etwas schwankt, geht die Schwankung nicht in Sie, sondern in einen Knoten auf dem Boden.“

„Und?“

„Und aus Ihnen geht nichts heraus. Sie sind keine Quelle. Sie liegen da, und Sie sind ruhig, und mehr ist es nicht.“

„Und wenn ich Nein sage?“

„Dann nehme ich Sie heraus, und es steht nichts darüber auf Ihrem Blatt.“

Kang Zhiyuan trug zwei Uhren, und sie gingen elf Sekunden auseinander, und er stellte keine nach.

Und er sah auf keine von beiden.

„Ja“, sagte er.

Hu Jinglan ließ sich die Sache zweimal sagen und beim zweiten Mal langsamer.

Und sie fragte danach nur eines, und zwar, ob sie dabei die Handflächen offen halten müsse.

„Nein“, sagte Meifeng.

„Dann ja.“

Deng Ruozhi sagte Ja und schrieb es danach selbst auf ein Blatt, mit rechts, weil links seit dem sechsten Januar gebrochen war.

Und Han Meiyu nahm das Blatt und legte es zu den anderen und sagte nicht, dass es nicht nötig gewesen wäre.

Um 08:52 wurde Yao Dexin gefragt.

Und er lag in der zweiten Reihe, und der linke Arm lag seit dem fünfzehnten Januar im Hemd, und er hörte sich die Sache ganz an und ließ Meifeng zu Ende sprechen.

„Nein“, sagte er.

„Danke“, sagte Meifeng, und dann stand sie auf.

Und sie fragte nicht, warum, und sie fragte auch nicht, ob es dabei bleibe.

Han Meiyu schrieb nichts auf sein Blatt.

Und Fräulein Luo schrieb nichts in ihre Spalten, und sie tat es so, dass man sah, dass sie es nicht tat.

Yao Dexin lag an diesem Mittwoch bis zum Abend in der zweiten Reihe, und es verlor niemand ein Wort darüber, und das war das Einzige an dem ganzen Vorgang, was ohne Regel funktionierte.

Damit hatte das Netz drei Arme statt vier.

„Reicht das?“

„Ja“, sagte Meifeng.

„Und bei zweien?“

„Bei zweien nicht.“

Han Meiyu schrieb drei auf und daneben bei zwei nicht, und dann strich sie das zweite durch und schrieb bei zwei: nicht geprüft.

Und sie zeigte Meifeng die Änderung, und Meifeng las sie und sagte nichts dazu.

Um 09:20 wurde Zhou Liangchen gefragt, und er wurde als Letzter gefragt, weil er der Einzige war, um den es ging.

Han Meiyu sagte es ihm zuerst.

Und sie sagte es ihm, bevor sie es Meifeng und Fräulein Luo an diesem Morgen im Zusammenhang gesagt hatte, und sie hatte das noch nie anders gemacht.

„Drei Stunden ohne Unterbrechung“, sagte sie. „Und wenn wir vorher aufhören, ist die Hand da, wo sie gestern war.“

„Und wenn nicht?“

„Dann sind es vier Monate und eine Hand, die anders steht.“

„Und?“

„Und ich sage Ihnen heute nicht, welches von beidem wahrscheinlicher ist.“

Zhou Liangchen schrieb seit dem neunzehnten Januar mit links.

Und er sah auf die Schiene und dann auf Han Meiyu.

„Und wer sitzt in der Mitte?“

„Frau Song.“

„Dann ja.“

Han Meiyu trug den Satz nicht ein.

Und sie trug ein, dass gefragt worden war, und die Uhrzeit, und dass die Antwort Ja gelautet hatte.

Um 09:40 wurden die Abbruchkriterien geschrieben.

„Wer bricht ab?“

„Ich“, sagte Meifeng.

„Nein“, sagte Han Meiyu.

Es blieb kurz still am Kopfende.

„Sie brechen auch ab“, sagte Han Meiyu. „Und ich breche ab, und Fräulein Luo bricht ab. Drei, und keiner von uns muss sagen, warum.“

„Und der Grund?“

„Der Grund ist, dass die Mitte es zuletzt merkt.“

Meifeng sah eine Weile auf das Blatt und dann auf Han Meiyu.

„Schreiben Sie es hin“, sagte sie.

Und Han Meiyu schrieb es hin, und sie schrieb den Grund daneben und nicht darunter, weil ein Grund, der darunter steht, aussieht wie eine Erklärung.

Das Wort war Aus.

Und es war ein Wort und nicht zwei, weil Fräulein Luo darauf bestand, dass ein Abbruch nicht länger dauern dürfe als das, was ihn nötig macht.

„Und danach?“

„Zuerst die Knoten“, sagte Meifeng. „Dann die Arme. Dann die Mitte.“

„In dieser Reihenfolge?“

„In dieser Reihenfolge.“

„Warum die Mitte zuletzt?“

„Weil ein Stern ohne Mitte ein Ring ist“, sagte Meifeng. „Und ein Ring gleicht an.“

Han Meiyu schrieb die drei Wörter untereinander.

Knoten. Arme. Mitte.

Und darunter blieb eine Zeile leer, und sie ließ sie leer und schrieb nichts hinein.

Um 10:20 standen alle an ihren Stellen.

Fräulein Luo legte die vier Knoten in ein Viereck auf den Boden, und der nächste lag zwei Meter von der Schiene entfernt und der weiteste sieben.

Und sie maß beide Abstände zweimal und schrieb beide Zahlen auf.

Han Meiyu stand am Kopfende von Zhou Liangchen.

Und Fräulein Luo stand am dritten Knoten mit ihrem Gerät, und ihr Gerät war seit dem neunten Dezember eins statt zwei.

Meifeng saß am Arm.

Auf den drei Armen lagen Kang Zhiyuan, Hu Jinglan und Deng Ruozhi, und sie lagen so, dass jeder von ihnen die Tür sehen konnte.

Und das hatte niemand angeordnet, und es hatte auch niemand geändert.

„Frau Song.“

„Fräulein Luo?“

„Ich habe für heute zwei Grundlinien und für alles andere keine.“

„Nennen Sie sie.“

„Die erste ist der vierte Februar, zwölf Uhr, diese Halle, dieses Gerät, fünf Arme, Sie in der Mitte“, sagte Fräulein Luo. „Fünfzig Minuten.“

„Und die zweite?“

„Die neun Haltekreise seit dem Winter 2133. Die habe ich gebaut, und die habe ich gemessen, und dafür habe ich eine Spalte.“

„Und?“

„Und sonst habe ich nichts, und ich sage Ihnen das lieber jetzt als um zwei.“

„Und für das, was am siebten Februar entstanden ist?“

„Dafür habe ich keine Grundlinie“, sagte Fräulein Luo. „Und deshalb sage ich dazu heute nichts.“

Han Meiyu hörte, dass sie das Wort nicht benutzte, das Meifeng am achten Februar auf ein Blatt geschrieben hatte.

Und sie sah nach, ob auf dem Blatt eine Erklärung danebenstand.

Und es stand keine da.

Um 10:50 fing es an.

Es war nichts zu sehen.

Und Han Meiyu hatte in vielen Jahren gelernt, dass das bei einer guten Sache meistens so ist und bei einer schlechten auch.

Fräulein Luo las alle fünf Minuten ab und sagte jede Zahl laut, und sie sagte sie einmal.

„Vierundvierzig.“

Das war Meifeng.

Und am vierten Februar hatte an dieser Stelle um 12:00 ebenfalls vierundvierzig gestanden, und Fräulein Luo schrieb Zufall daneben, weil sie die Zahl nicht eingestellt hatte.

Am vierten Februar war die Zahl nach fünfzig Minuten zwölf gewesen.

Und deshalb war am vierten Februar nach fünfzig Minuten abgebrochen worden, und die Hand war da geblieben, wo sie gewesen war.

Um 11:40 sagte Fräulein Luo: „Neununddreißig.“

Und Han Meiyu rechnete es nicht nach, weil es nichts zu rechnen gab.

Fünf statt zweiunddreißig.

„Frau Han.“

„Ja.“

„Ist das viel?“

„Das ist Ihre Spalte“, sagte Han Meiyu. „Und meine sagt dazu nichts.“

„Und?“

„Und Sie fragen mich das um zwei Uhr noch einmal.“

Auf den drei Armen las Fräulein Luo alle zwanzig Minuten.

Elf, neun, zehn.

Und sie las jede Zahl zweimal ab und schrieb sie einmal hin.

Und um 11:10 stand bei Deng Ruozhi neun.

„Gefallen?“

„Meine Fehlergrenze ist eins“, sagte Fräulein Luo. „Also sage ich nicht, dass er gefallen ist, und ich sage auch nicht, dass er nicht gefallen ist.“

„Und was schreiben Sie hin?“

„Neun.“

Um 11:30 stand dort wieder zehn, und Fräulein Luo schrieb zehn und keine Folgerung darunter.

Han Meiyu ging in diesen drei Stunden neunmal die drei Arme ab.

Und sie legte jedem die Hand auf und zählte, und sie tat es, weil ein Gerät eine Zahl misst und eine Hand etwas anderes.

Beim vierten Mal fragte Kang Zhiyuan sie etwas, und es war die einzige Frage, die an diesem Vormittag von einem der drei kam.

„Frau Han, merken die anderen etwas von mir?“

„Nein.“

„Und ich von ihnen?“

„Sagen Sie es mir, wenn doch.“

Und er sagte es an diesem Mittwoch nicht.

Um 12:31 ging es schief, und es ging sieben Sekunden lang schief.

Und der Ausschlag an der Hand lag seit 10:50 bei zwei und war nie über vier gewesen.

Und um 12:31 stand er auf elf.

Elf war die Zahl vom vierten Februar.

Und elf war die Zahl vom vierundzwanzigsten Januar, und an diesem Tag war die Hand aufgegangen.

Han Meiyu hatte das Wort schon im Mund.

Und sie sagte es nicht, weil Fräulein Luo im selben Augenblick sagte: „Zwei ist aus.“

Der zweite Knoten lag sieben Meter entfernt und war der weiteste.

Und er war aus, und er lag da wie vorher, und man sah ihm nichts an.

„Und die Arme?“

„Elf, neun, zehn“, sagte Fräulein Luo.

„Und vor sieben Sekunden?“

„Elf, neun, zehn.“

Und Han Meiyu ging trotzdem die drei ab und legte die Hand auf und zählte.

Und sie zählte bei Hu Jinglan zweimal, weil sie beim ersten Mal zu schnell gezählt hatte.

Es war nichts angekommen.

Das war der erste Einwand, und er war an diesem Mittwoch um 12:31 beantwortet worden, und zwar in sieben Sekunden und von einem Stück Formation, das jetzt auf dem Boden lag und nichts mehr konnte.

Und Han Meiyu schrieb neben ihre Frage vom Morgen das Wort beantwortet und daneben die Uhrzeit, und sie strich die Frage nicht durch.

Denn eine durchgestrichene Frage liest in vier Wochen niemand mehr, und eine beantwortete schon.

„Wie lange hält ein Knoten?“

„Dafür habe ich keine Grundlinie“, sagte Fräulein Luo.

„Und wenn vier aus sind?“

„Dann habe ich keine Knoten mehr.“

„Und?“

„Und beim nächsten Mal bringe ich acht, und dann weiß ich es immer noch nicht, und dann habe ich acht.“

„Frau Song, und dann?“

„Dann breche ich ab“, sagte Meifeng.

„Und wenn es schneller geht, als Sie abbrechen können?“

Darauf antwortete an diesem Mittwoch niemand, und Fräulein Luo schrieb die Frage in ihre eigene Spalte und die Uhrzeit darunter.

Um 12:36 stand der Ausschlag wieder auf zwei.

Es lief danach eine Stunde und vierundzwanzig Minuten, und es passierte nichts weiter.

Um 13:20 sagte Fräulein Luo: „Vierunddreißig.“

Und um 14:00 sagte sie: „Einunddreißig.“

Um 14:00 nahm Meifeng die Hände weg.

Und sie nahm sie in einer Bewegung weg und blieb dabei sitzen.

Drei Stunden und zehn Minuten ohne Lücke.

Han Meiyu sah als Erstes nicht auf Meifeng, sondern auf die Schiene.

Und sie nahm die Schiene nicht ab.

Denn was sie sehen wollte, sah man nicht unter einer Schiene, sondern morgen früh und in vier Wochen, und wer heute nachsieht, hat eine Meinung und keine Auskunft.

„Frau Han?“

„Morgen um sechs“, sagte Han Meiyu. „Und dann noch einmal am vierundzwanzigsten.“

Um 14:10 lasen zwei Heilerinnen das Blatt von Zhou Liangchen neu, getrennt und ohne miteinander zu reden.

Und Han Meiyu war keine von beiden, weil sie den ganzen Vormittag am Kopfende gestanden hatte.

Und beide schrieben dasselbe.

Danach wurden die Blätter der drei Arme gelesen, ebenfalls von zweien und ebenfalls getrennt.

Und bei allen dreien stand um 14:20 dasselbe wie um 10:30.

„Das ist eine Messung“, sagte Han Meiyu.

„Ja“, sagte Fräulein Luo.

„Und heute ist einmal.“

„Ja.“

„Frau Han, ist das viel?“

„Ja“, sagte Han Meiyu.

Fräulein Luo legte an diesem Nachmittag eine neue Spalte an.

Und sie legte sie auf der linken Seite an, und sie schrieb darüber ein Wort, und das Wort war Mitte.

Han Meiyu las es und sah sie an.

„Am einunddreißigsten Januar haben Sie gesagt, dafür hätten Sie keine Spalte.“

„Ich habe jetzt eine“, sagte Fräulein Luo. „Und sie hat drei Zeilen, und drei Zeilen sind keine Reihe.“

In der Spalte standen der vierte Februar, der siebente und der zehnte.

Und hinter dem siebenten stand nichts, weil Fräulein Luo an diesem Tag nicht gemessen hatte, und sie hatte die Zeile trotzdem hingeschrieben.

Um 14:30 stand Meifeng auf.

Und sie stand in einer Bewegung auf und hielt sich dabei an nichts fest.

Han Meiyu nahm ihre Hände.

Und sie nahm sie so, wie sie in vierzehn Jahren Hände genommen hatte, und sie hielt sie ungefähr vier Sekunden.

Sie waren warm.

„Und?“

„Sie sind warm“, sagte Han Meiyu.

„Frau Song, haben Sie hingesehen?“

„Nein.“

„Und war das ein Einsatz?“

Und Meifeng antwortete darauf nicht sofort.

„Das weiß ich nicht“, sagte sie.

„Ihre elf Tage laufen seit dem vierten Februar nicht mehr“, sagte Han Meiyu. „Und ich weiß nicht, ob sie ab heute wieder laufen.“

„Ich auch nicht.“

Fräulein Luo schrieb warm in ihre Spalte.

Und sie schrieb nicht kein Einsatz, und Han Meiyu sah, dass sie den Stift dabei zweimal absetzte.

„Frau Han, was hätten Sie geschrieben?“

„Dasselbe“, sagte Han Meiyu.

Um 15:00 setzten sich die drei an den Tisch am Kopfende, und Meifeng legte das leere Blatt hin, das sie um 07:40 mitgebracht hatte.

„Sieben Zeilen“, sagte sie.

„Warum sieben?“

„Weil ich im Januar eine Liste mit sieben Zeilen geschrieben habe“, sagte Meifeng. „Und das ist kein Grund, und ich sage es trotzdem.“

Die erste Zeile schrieb Han Meiyu, und Meifeng sagte sie vor.

Kein Liegender ist eine Quelle. Das Netz fängt Schwankungen ab und sonst nichts.

„Der Grund?“

„Alles andere ist keine Formation, sondern eine Leitung.“

Han Meiyu las den Satz zurück und legte den Stift hin.

„Das gehört nach oben.“

„Es steht oben.“

„Es steht als Erstes“, sagte Han Meiyu. „Und das ist etwas anderes, und ich wollte es hören.“

Die zweite Zeile.

Jeder wird einzeln gefragt und darf Nein sagen. Ein Nein steht auf keinem Blatt.

Grund: Ein Ja, das die anderen hören, ist kein Ja.

Die dritte Zeile.

Die Schwankung geht in die Knoten. Auf keinem Liegenden liegt ein Knoten.

Grund: Ein Knoten wird nicht müde, und er sagt es auch nicht, wenn er es doch wird.

Fräulein Luo ließ den zweiten Halbsatz stehen und schrieb ihn nicht ab.

Die vierte Zeile.

Drei können abbrechen. Keiner muss sagen, warum.

Grund: Die Mitte merkt es zuletzt.

Die fünfte Zeile.

Abbruchfolge: Knoten, Arme, Mitte.

Grund: Ein Stern ohne Mitte ist ein Ring, und ein Ring gleicht an.

Die sechste Zeile.

Wer auf dem Netz liegt, wird vorher und nachher von zweien gelesen, getrennt.

Grund: Sonst weiß hinterher niemand, was es gekostet hat.

Bis dahin hatte Meifeng jede Zeile vorgesagt.

Die siebente sagte sie nicht vor.

„Frau Song“, sagte Han Meiyu, „ich habe noch einen Einwand, und der ist nicht beantwortet.“

„Ich weiß.“

„Sie haben eine Reihenfolge für sechs Leute“, sagte Han Meiyu. „Und für die siebente haben Sie keine.“

Meifeng sah auf das Blatt, auf dem seit 09:40 die drei Wörter untereinanderstanden und darunter eine leere Zeile.

„Nein“, sagte sie.

„Ich habe im Januar etwas aus Japan gelesen“, sagte Han Meiyu. „Sieben Zeilen. Die sechste hieß, dass eine Leitende dort keinen eigenen Patienten hat und deswegen nicht ausfallen kann, und dass das niemand unterschrieben hat.“

„Die habe ich geschrieben.“

„Ich weiß“, sagte Han Meiyu. „Und heute habe ich sie hier gesehen.“

Es sagte danach eine Weile niemand etwas, und draußen ging jemand über den Hof, und man hörte es durch die Wand.

Dann schrieb Han Meiyu die siebente Zeile selbst.

Dieses Netz wird außerhalb dieser Halle nicht benutzt, solange es nur eine gibt, die die Mitte halten kann.

Grund: Weil es eine gibt und keine Zweite.

Sie schob das Blatt zu Meifeng hinüber.

Meifeng las es zweimal.

Und dann nahm sie den Stift und schrieb ihren Namen darunter und schrieb ihn aus und kürzte ihn nicht ab.

Sie strich nichts.

„Wollen Sie den Grund weicher haben?“

„Nein“, sagte Meifeng.

Fräulein Luo schrieb alle sieben Zeilen ab und die sieben Gründe dazu, und sie brauchte dafür achtzehn Minuten, weil sie zwischendurch zweimal nachfragte, wie ein Wort geschrieben wird.

Und sie legte ihre Abschrift nicht zu den Blättern der Halle, sondern in ihre eigene Mappe.

„Wird das geprüft?“

Die Frage kam von Han Meiyu, und sie kam um 15:50, und sie meinte nicht die sieben Zeilen.

„Nicht heute“, sagte Meifeng.

„Wann?“

„Wenn es dreimal dasselbe tut.“

„Und wer legt das fest?“

„Nicht ich“, sagte Fräulein Luo.

„Und Sie?“

„Ich auch nicht“, sagte Meifeng. „Und öffentlich geht gar nichts, solange in meiner Spalte drei Zeilen stehen und eine davon leer ist.“

Han Meiyu schrieb später auf und keinen Tag daneben.

Und sie schrieb keinen Rang daneben und keine Stufe, weil auf ihren Blättern seit vierzehn Jahren keine standen und weil dieses Blatt zur Halle gehörte und nicht zu einer Akte.

Um 16:10 kam Fräulein Luo noch einmal an den Tisch.

„Frau Song, ich zähle bei Ihnen weiterhin etwas, und ich wiege es nicht.“

„Wie viele heute?“

„Vier.“

„Und vor drei Stunden?“

„Vier“, sagte Fräulein Luo. „Und um 12:31 waren es fünf, und um 12:38 waren es wieder vier, und ich weiß nicht, ob das dazugehört.“

„Wohin gehen sie?“

„Drei kann ich in dieser Halle zuordnen“, sagte Fräulein Luo. „Und eine geht nach Westen und aus der Halle hinaus, und dort liegt niemand.“

Han Meiyu stellte dazu keine Frage.

Und sie stellte keine, weil sie an diesem Nachmittag zum zweiten Mal gehört hatte, dass Fräulein Luo etwas, das sie nicht wusste, genauso laut sagte wie das, was sie wusste.

Um 16:40 hing das Blatt mit den sieben Zeilen an der Wand neben der Tür.

Und es hing so, dass man es im Liegen lesen konnte, und das war Han Meiyus Anweisung gewesen und hatte keinen Grund gebraucht.

Zhou Liangchen lag bis 17:00 und stand dann auf und ging selbst.

Und er nahm die Schiene mit, und er nahm sie nicht ab, und er sah an diesem Abend niemanden auf die Hand.

Kang Zhiyuan setzte sich um 17:05 auf, weil Liegen für ihn seit dem neunzehnten Januar teurer war als Sitzen.

Und er stellte an diesem Abend keine seiner beiden Uhren nach.

Hu Jinglan wickelte die Binden ab, sah die Handflächen an und wickelte sie wieder darum.

Deng Ruozhi las das Blatt an der Wand von unten nach oben und ging danach hinaus.

Yao Dexin lag in der zweiten Reihe.

Und Han Meiyu ging um 17:30 durch die zweite Reihe und blieb bei ihm ungefähr eine Minute stehen und fragte ihn nach dem Arm und nach sonst nichts.

Meifeng ging um 17:50.

Und an der Tür drehte sie sich noch einmal um.

„Frau Han.“

„Frau Song?“

„Am dritten Februar haben Sie gesagt, das bringt jemanden um.“

„Das habe ich gesagt.“

„Und?“

„Und heute hat es niemanden umgebracht“, sagte Han Meiyu. „Und heute lagen drei ruhige Leute auf drei Armen, und alle drei hatten seit zehn Tagen dieselbe Zahl, und draußen war nichts.“

Meifeng nahm das an, und sie nahm es an, ohne etwas dagegenzusetzen.

„Ja“, sagte sie.

„Fragen Sie mich wieder, wenn einer von den dreien schlechter wird, während Sie in der Mitte sitzen“, sagte Han Meiyu.

„Das werde ich.“

Han Meiyu blieb bis 19:20.

Sie schrieb den Tag ab, und sie schrieb ihn in vierzehn Zeilen, und in Zeile eins stand drei Stunden zehn, keine Lücke.

Und in Zeile vier stand ein Knoten aus, 12:31, sieben Sekunden, nichts an den Armen.

Und in Zeile acht stand einer gefragt, einer Nein, kein Vermerk.

In Zeile elf stand Hände warm.

Und daneben schrieb sie und mehr weiß ich davon nicht, und sie schrieb es in dieselbe Zeile und nicht darunter.

Die sieben Zeilen an der Wand schrieb sie nicht mit ab.

Denn sie hingen an der Wand, und die Abschrift lag bei Fräulein Luo, und Meifengs Name stand ausgeschrieben darunter.

Zeile vierzehn gehörte nicht zum Bericht.

Es gibt jetzt eine Spalte. Es gibt weiterhin keine Zweite.

Sie strich sie nicht.

Auf dem Bord neben der Tür standen vierzehn Gefäße, und links davon stand die flache Schale aus Ton.

Han Meiyu füllte sie auf, bevor sie ging.

Und sie zählte dabei zum zweiten Mal in diesem Monat, und die Zahl war eine andere als am zweiten Februar, und sie schrieb beide untereinander in ihr eigenes Buch.

Und sie hatte im Januar sieben Zeilen aus Japan gelesen, und in der ersten hatte kein Vorrat gestanden, und daneben, dass der Februar achtundzwanzig Tage hat.

In Songjiang war die Schale voll gewesen, solange sie sie kannte, und sie war es an diesem Abend wieder.

Sie schrieb keine Folgerung darunter.

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