Aufstieg des Ewigen Dao-Clans · Band 4 · Arc 08
Kapitel 527Der dämonische Brückenkopf

Was China trägt

4.021 Wörter · Band 4 — Vorhänge vor dem Himmel

Der achtundzwanzigste Januar 2137 war ein Donnerstag.

Auf dem Bord neben der Tür lag seit dem vierzehnten Januar nichts.

Der Februar fing in vier Tagen an, und im Februar standen fünf.

Song Meifeng ging die vierhundert Meter um 05:50.

Der Kies war gefroren, und am Wasser stand weiterhin keine Kamera, und sie war um 05:58 an der Tür.

In der langen Halle am Ostufer des Nordbeckens standen einundneunzig Plätze.

Und um 06:00 lagen vierundsiebzig Leute darin, und in der dritten Reihe war seit dem vierundzwanzigsten Januar kein Platz mehr frei gewesen.

Morita Kazue war seit 04:40 da und stand an ihrem zu hohen Tisch.

„Frau Song.“

„Frau Morita.“

„Frau Morita, ich fange mit Zahlen an.“

„Fangen Sie mit Zahlen an.“

„Wie viele seit dem vierundzwanzigsten?“

Und Morita Kazue nahm ein Blatt vom Stapel und las darauf, bevor sie antwortete, obwohl sie die Zahl wusste.

„Sechsundzwanzig.“

„Wie viele davon aus dem Portal?“

„Keiner“, sagte Morita Kazue. „Aus dem Portal ist niemand in dieses Haus gekommen.“

„Woher dann?“

„Vom Rand des inneren Rings, von der Absperrung und von den beiden Wagen, die am fünfundzwanzigsten in Otsu ineinandergefahren sind.“

Meifeng flog am Sonntag.

Und sie hatte in dieser Halle seit dem zweiten Januar gearbeitet, und sie hatte die Portalwelt an keinem Tag betreten, und das stand in beiden Häusern auf demselben Blatt.

„Wie viele Heiler stehen heute auf Ihrem Plan?“

„Vierzehn.“

„Und in der Halle?“

„Elf“, sagte Morita Kazue. „Zwei stehen seit gestern an der Außenstelle Otsu, und eine liegt in der zweiten Reihe.“

Und Meifeng sah auf den Plan an der Wand.

Der Plan hatte sieben Spalten und drei Zeilen, und die dritte Zeile war die Nachtzeile, und in der Nachtzeile standen an vier von sieben Tagen dieselben zwei Namen.

„Wer schreibt die Nachtzeile?“

„Ich.“

„Wer sagt Ihnen, wer kann?“

„Niemand“, sagte Morita Kazue. „Ich frage es nicht ab, und wer sich verzählt, merkt es um halb sechs.“

„Frau Morita, wer steht am Samstag in der Nachtzeile?“

„Dieselben zwei.“

„Am Sonntag?“

„Dieselben zwei“, sagte Morita Kazue. „Am Montag stehen sie nicht drin, weil dann einer von beiden frei hat.“

„Und?“

„Und der andere steht am Montag drin.“

Um 06:40 kam Luo Shuang herüber.

Sie brachte ihr Gerät in einem Kasten mit zwei Griffen, und sie trug den Kasten allein, obwohl er zwei Griffe hatte.

Und das Gerät war seit dem neunten Dezember eins und nicht zwei.

Und es stand von 07:00 bis 09:00 in dieser Halle und danach wieder in der chinesischen Basis, und es lief in diesen zwei Stunden ohne Pause.

„Fräulein Luo, wie oft haben Sie es hier?“

„Jeden Tag zwei Stunden“, sagte Luo Shuang. „Und ihres steht jeden zweiten Tag in Otsu.“

„Und an den anderen Tagen?“

„An den anderen Tagen wird ohne gemessen.“

Ohne gemessen hieß: zwei Heiler lesen die linke Spalte, getrennt und ohne miteinander zu reden, und was an der Wurzel liegt und was nicht, entscheidet sich an dem, was sie mit der Hand fühlen.

Und ein Kern reicht für einen, wenn es an der Wurzel liegt, und für neun, wenn nicht.

„Wie oft ist das falsch?“

„Das weiß niemand“, sagte Luo Shuang. „Ein Gerät, das nicht dagestanden hat, sagt über den Tag nichts.“

Um 07:00 stand vor dem Kasten mit den zwei Griffen eine Reihe.

Und in der Reihe standen keine Menschen, sondern Bogen, und es waren an diesem Donnerstag neunzehn.

Das Gerät schaffte in zwei Stunden vierzehn.

Und die fünf, die übrig blieben, lagen am nächsten Morgen wieder obenauf, und ganz obenauf lag ein Bogen mit einer Aufnahmezeit vom neunzehnten Januar.

„Frau Morita, der ist neun Tage alt.“

„Ja.“

„Und?“

„Und er ist neun Tage alt, weil er jeden Morgen der Sechste war“, sagte Morita Kazue.

„Sie ändern die Reihenfolge nicht.“

„Die Reihenfolge ist die linke Spalte“, sagte sie. „Und wer eine Vier hat, ist am nächsten Morgen wieder der Sechste.“

Und um 07:20 ging Meifeng um die Halle herum, einmal ganz außen.

Und in der Außenwand steckten zwölf Punkte, vier je Langseite und zwei je Schmalseite, und über der Halle stand eine Abschirmung, und die Abschirmung war das Einzige, was die Wurzeln der Liegenden ruhig hielt.

Drei Leute hielten sie.

Und sie gingen im Kreis und legten die Hand nacheinander auf vier Punkte, und ein Umlauf dauerte achtundvierzig Sekunden, und jeder Punkt stand dabei neun Sekunden ohne Hand.

Meifeng zählte drei Umläufe und rechnete es dann.

Fünfundsiebzig Umläufe in der Stunde.

Und jeder Punkt stand in jeder Stunde elf Minuten ohne Hand.

„Frau Morita, seit wann ist das so?“

„Seit dem einundzwanzigsten November“, sagte Morita Kazue. „Davor waren es sechs.“

„Was ist am einundzwanzigsten November passiert?“

„Nichts“, sagte sie. „Drei sind abgezogen worden, und es ist kein Ersatz gekommen, und das ist alles.“

„Was kostet es?“

Morita Kazue ging zum Tisch und zog ein Blatt heraus, auf dem sechsundzwanzig Zeilen standen.

„Von den sechsundzwanzig seit dem vierundzwanzigsten ist die linke Spalte bei neun nicht gestiegen“, sagte sie.

„In vier Tagen?“

„Und in vier Tagen.“

Und Meifeng schrieb zwölf Punkte, drei Halter, elf Minuten auf ihr Blatt.

Sie schrieb keine zweite Zeile daneben, weil sie die zweite Zeile noch nicht hatte.

Um 08:15 kam ein Wagen an die Rampe.

Er hielt an der Rampe und nicht zwanzig Meter davor, und es war einer, und er kam von der Absperrung.

Aufnahme 08:17.

Zwei Heiler schrieben getrennt, und beide schrieben zwei.

Und Morita Kazue las das Blatt ganz und schnell und schrieb unten ihren Namen aus.

Sie kürzte ihn nicht ab.

Danach nahm sie das nächste Blatt vom Stapel, und auf diesem Blatt stand links eine Fünf, und eine Fünf lebt auch ohne Kern.

Und sie schrieb ihren Namen auch darunter.

„Frau Morita, das war keine Entscheidung.“

„Nein.“

„Und Sie unterschreiben es trotzdem.“

„Besonders das“, sagte Morita Kazue. „Sonst rechnet irgendwann jemand nach, wie viele ich unterschrieben habe.“

„Und dann findet er eine Zahl, die nichts bedeutet.“

Um 09:04 fing die Heilerin aus der vierten Reihe bei Platz siebzehn in der zweiten Reihe an.

Und es war ihre erste an diesem Vormittag, und links stand bei dem Mann eine Drei.

Um 10:05 kam der zweite Wagen.

Aufnahme 10:07, links eine Zwei, und die Zwei war zwölf Minuten alt und die Drei war eine Stunde alt.

Und die Heilerin aus der vierten Reihe nahm die Hand von Platz siebzehn.

Sie ging von der Stelle fort und hörte in der Bewegung auf, und die Hand war schon zwei Handbreit über dem Arm, bevor sie stand.

Meifeng stand vier Meter entfernt und hatte die Hände vor sich.

Sie kannte diese Bewegung, und sie hatte sie am zweiten Januar gezeichnet, und es war weiterhin Bild zwei.

Und die Heilerin schrieb 10:05 auf den Bogen und ging drei Plätze weiter.

Um 10:07 fing sie bei der Zwei an.

Und um 10:58 kam der dritte Wagen.

Aufnahme 11:00, links eine Zwei.

Und die Heilerin aus der vierten Reihe nahm zum zweiten Mal an diesem Vormittag die Hand weg, und es war dieselbe Bewegung, und es war dieselbe Rechnung, und es war eine Stunde später.

Diesmal schrieb sie die Uhrzeit auf den Bogen, bevor jemand sie fragte.

„Frau Morita, wie viel hat gefehlt?“

„Beim ersten neunzehn Minuten“, sagte Morita Kazue. „Beim zweiten vierzig.“

„Um achtzehn Uhr?“

„Um achtzehn Uhr lesen zwei Heiler beide linken Spalten neu.“

„Und?“

„Und niemand geht zu ihr“, sagte Morita Kazue. „Sie hat zweimal richtig gerechnet, und wer zu ihr geht, sagt ihr damit, dass es das erste Mal war.“

Meifeng ging danach die zweite Reihe entlang und blieb bei niemandem stehen.

Und sie tat es, weil sie sonst stehen geblieben wäre.

Das Hinsehen dauerte zwölf Minuten.

Und danach zwei Stunden Hände, die nichts halten, und danach elf Tage nichts, und die elf Tage standen datiert auf einem Blatt in Songjiang, und sie hatte sie am vierten Dezember selbst gesetzt.

Sie hatte es am vierundzwanzigsten Januar gehabt, und die elf Tage liefen bis zum vierten Februar, und sie flog am Sonntag, und in Songjiang lagen dreihundertsechsundzwanzig auf drei Heiler, die hinsehen konnten.

Sie sah nicht hin.

Um 11:20 ging Meifeng in die Mitte.

Und der Stern hatte sechs Arme.

Und auf den sechs Armen lagen eine Fünf, eine Vier, eine Vier, eine Drei, eine Drei und eine Zwei, und der Abstand zwischen der höchsten und der niedrigsten Zahl war drei.

Die vier Anschläge trugen ein Viertel und die Mitte drei Viertel.

Nach dem Drehen der Otsu-Leinen waren es zwei Drittel, und zwei Drittel hießen, dass sich zwei Heiler alle zwanzig Minuten ablösen konnten.

An diesem Donnerstag waren die zwei Heiler eine Heilerin, weil der junge Mann mit der Binde an der Rampe stand.

Und Luo Shuang stellte den Kasten um 11:40 neben den Stern.

„Frau Song, ich messe Sie mit.“

„Wozu?“

„Weil ich Sie am Sonntag nicht mehr messen kann“, sagte Luo Shuang.

Und sie maß zwölf Minuten und schrieb dabei nichts.

Und danach schrieb sie eine Zeile und las sie zweimal und schrieb dann eine zweite Zeile darunter.

„Frau Song, es geht in sechs feinen Verbindungen von Ihnen weg.“

„Wohin?“

„In sechs Menschen“, sagte Luo Shuang. „Und es sind sechs, und auf dem Stern liegen sechs.“

„Ist das der Stern?“

„Nein“, sagte Luo Shuang. „Der Stern läuft über die Leinen. Das hier läuft nicht über die Leinen.“

Und Meifeng nahm die Hände nicht vom Punkt.

„Wie fein?“

„So fein, dass mein Gerät sie zählt und nicht wiegt“, sagte Luo Shuang. „Ich habe sechs. Ich habe keine Größe dazu.“

„Und was heißt das?“

„Das weiß ich nicht.“

„Sagen Sie es trotzdem.“

Und Luo Shuang legte den Stift hin.

„Ich habe keine Zahl von Ihnen von vorher“, sagte sie. „Ich habe Sie nie gemessen, und niemand hat Sie gemessen, und deswegen kann ich Ihnen nicht sagen, ob das heute angefangen hat oder ob es seit vierzehn Jahren so ist.“

„Und?“

„Und ich sage Ihnen auch nicht, dass es etwas kostet“, sagte Luo Shuang. „Dazu habe ich keine Spalte.“

Sie schrieb es in drei Zeilen auf, und die drei Zeilen waren die drei Sachen, die sie nicht wusste.

Ob es vorher war.

Ob es aufhört.

Ob es etwas kostet.

Meifeng saß bis 13:40 in der Mitte.

Und um 13:40 kam die Heilerin, die sich mit ihr ablöste, zwölf Minuten zu spät, weil an der Rampe zwei gleichzeitig gekommen waren.

Meifeng sagte nichts dazu, und die Heilerin auch nicht.

Und um 14:10 stand auf dem Tisch am Kopfende der ersten Reihe ein Krug mit einem Deckel darauf.

In dem Krug war der Sud.

Der Sud dämpfte eine überreizte Wurzel für sechs Stunden.

Und er kam aus Kyoto und nicht aus Shiga, und die Halle bekam drei Portionen am Tag, und sie bekam sie seit dem sechzehnten Januar.

Auf der Liste neben dem Krug standen an diesem Donnerstag acht Namen.

„Frau Morita, wonach?“

„Linke Spalte“, sagte Morita Kazue. „Und bei gleicher linker Spalte die Aufnahmeminute.“

„Und wenn beides gleich ist?“

„Dann ich.“

„Und?“

„Und wonach, schreibe ich nicht auf.“

Sie ging die acht durch und brauchte dafür vier Minuten.

Und dann schrieb sie drei Namen auf ein Blatt und legte es neben den Krug, und die fünf anderen standen weiter auf der Liste und standen dort am Abend noch.

„Was passiert mit den fünf?“

„Sie warten sechs Stunden“, sagte Morita Kazue. „Und dann stehen sie morgen wieder da, und morgen sind es vielleicht neun.“

„Und?“

„Und dann fange ich oben wieder an.“

Meifeng schrieb drei Portionen, acht Namen, fünf warten auf ihr Blatt.

Und sie schrieb dahinter nicht, was sie darüber dachte.

Und um 16:20 ging sie die vierhundert Meter zurück.

In der chinesischen Basis lagen Zhou Liangchen und Kang Zhiyuan im hinteren Teil, und der hintere Teil hatte neun Plätze, und vier davon waren belegt.

Zhou Liangchens rechte Hand war seit dem neunzehnten Januar verbunden.

Und Kang Zhiyuans drei Rippen waren am vierundzwanzigsten neu gelesen worden, und beide standen auf der Liste für den Sonntag, und beide flogen mit.

Das war der Unterschied, und er stand in einer einzigen Zeile.

Sie flogen in eine Halle.

Um 18:40 saß Meifeng an dem Tisch, an dem die Liste hing, und auf der Liste standen weiterhin neunzehn Stellen und vierzehn Namen.

Und daneben hing das Blatt mit der Elf-Tage-Regel, und darunter stand, wer sie aufgeschrieben hatte.

Und sie schrieb zuerst einen Satz.

Der Satz lautete Sie haben weniger, als wir haben, und sie sah ihn eine Weile an.

Dann strich sie ihn.

Denn er war eine Rangliste, und eine Rangliste beantwortete nichts, und sie hatte in dieser Halle an diesem Tag nichts gesehen, was jemand hier falsch gemacht hätte.

Sie schrieb stattdessen eine Liste.

Und sie schrieb links, was fehlte, und rechts, was daraus folgte, und zwischen den beiden Spalten ließ sie keine Linie laufen.

Der Tagesbericht hatte an diesem Abend sechzehn Zeilen.

Und in Zeile drei stand zwei Abbrüche, 10:05 und 10:58, dieselbe Rechnung, und in Zeile sieben stand elf Minuten in der Stunde.

Zeile sechzehn gehörte nicht zum Bericht.

Ich habe heute wieder nicht hingesehen, und es war wieder derselbe Grund.

Sie strich sie nicht.

Der neunundzwanzigste Januar 2137 war ein Freitag.

Und um 06:00 lagen zweiundsiebzig Leute in der langen Halle, und zwei waren in der Nacht in die Außenstelle Otsu verlegt worden, und auf dem Bord neben der Tür lag weiterhin nichts.

Und Luo Shuang maß Meifeng um 06:30, bevor Meifeng in der Halle jemanden angefasst hatte.

„Wie viele?“

„Zwei“, sagte Luo Shuang.

„Gestern Abend?“

„Um 17:00 drei“, sagte sie. „Sie sind da um 11:40 sechs gewesen und um 17:00 drei und heute früh zwei.“

„Also hört es auf.“

„Nein“, sagte Luo Shuang. „Zwei ist nicht null.“

„Und?“

„Und null habe ich bei Ihnen noch nicht gemessen.“

„Wohin?“

„In zwei Menschen, die in dieser Halle liegen“, sagte Luo Shuang. „Welche, sage ich Ihnen nicht, weil mein Gerät die Richtung hat und nicht den Namen.“

Und Meifeng sah auf ihre eigenen Hände und dann nicht mehr.

„Schreiben Sie es auf.“

„Das tue ich sowieso“, sagte Luo Shuang.

Und um 08:20 ging Meifeng in den Kontrollraum der chinesischen Basis.

Im Kontrollraum standen an diesem Vormittag fünf Leute, und zwei davon schrieben mit, und der Schalter an der Wand war aus.

Die Leitung nach Songjiang stand seit 08:15.

„Frau Tang.“

„Frau Song.“

„Ich brauche zwei Zahlen aus dem Hausbuch.“

„Ich habe es hier“, sagte Tang Shu.

„Wie viele halten in Songjiang die Abschirmung über der Heilhalle?“

„Zwölf.“

„Gleichzeitig?“

„Vier gleichzeitig, in drei Schichten zu acht Stunden.“

„Wie viele Sekunden steht ein Punkt ohne Hand?“

„Keine“, sagte Tang Shu. „Der Nächste legt auf, bevor der Vorige abnimmt. Das steht so im Plan, und der Plan ist älter als die Halle.“

„Die zweite Zahl. Wie viele Häuser hängen an dem Netz?“

Und es dauerte eine Weile, und man hörte Papier.

„Vierzig“, sagte Tang Shu. „Und neun davon stehen nicht in China.“

„Steht dabei, seit wann?“

„Bei sechsunddreißig ja. Bei vier nicht.“

„Danke, Frau Tang.“

„Frau Song.“

Die Leitung war um 08:31 wieder frei, und einer der beiden Mitschreiber las die vier Zeilen laut vor, und der andere verglich, und dann ging das Blatt in die Mappe.

Es fragte niemand etwas, und es sagte niemand etwas.

Und Meifeng ging um 08:40 zurück in die lange Halle.

Sie legte die beiden Blätter nebeneinander auf den Tisch, der zu hoch war.

Auf dem einen stand zwölf, vier, drei Schichten, null Sekunden.

Und auf dem anderen stand zwölf, drei Halter, elf Minuten in der Stunde.

„Frau Song, ist das Ihre Liste?“

„Das sind zwei Zeilen davon.“

„Und?“

„Und ich zeige sie Ihnen, bevor ich sie schicke“, sagte Meifeng.

Morita Kazue las die beiden Blätter und legte sie danach nicht auf den Stapel zurück.

„Wir können das“, sagte sie.

„Ich weiß.“

„Und wir können alles, was in Ihrem Haus jemand kann.“

„Ich weiß.“

„Und wir können es einmal“, sagte Morita Kazue.

Meifeng sagte darauf eine Weile nichts.

„Frau Morita, was fehlt Ihnen?“

„Sagen Sie es mir“, sagte Morita Kazue. „Sie haben es aufgeschrieben, und Sie schreiben nichts hin, was Sie nicht gesehen haben.“

„Die Zweiten“, sagte Meifeng.

„Wir haben zu allem einen“, sagte Morita Kazue. „Und zu nichts zwei.“

Und sie sagte es genauso, wie sie achtzehn gesagt hatte.

Und um 10:20 fragte Meifeng nach den Kernen.

Sie fragte es zum dritten Mal, und die ersten beiden Male waren der neunte und der elfte Januar gewesen.

„In meinen zwölf Kisten liegen noch einundzwanzig.“

„Ich weiß“, sagte Morita Kazue. „Fünfzehn sind gegangen, und Ihre Liste vom vierundzwanzigsten ist durch dieses Haus gegangen, und ich lese Ladelisten.“

„Darf ich Ihnen welche geben?“

Und Morita Kazue legte den Stift hin und drehte sich ganz zu ihr um, so wie sie es am zweiten Januar getan hatte.

„Neun“, sagte sie.

„Warum neun?“

„Weil bei neun in dieser Halle die linke Spalte seit dem vierundzwanzigsten nicht gestiegen ist“, sagte Morita Kazue.

„Und weil ich diese neun aufschreiben kann und zwanzig nicht.“

„Die anderen zwölf?“

„Die nehmen Sie mit“, sagte sie. „Ich habe für zwölf keine Zahl, und wer für eine Zahl kein Blatt hat, hat keine Zahl.“

„Und?“

„Und wenn ich im Februar eine Zahl habe, schreibe ich sie Ihnen“, sagte Morita Kazue.

„Schreiben Sie sie mir.“

Sie schrieb es in ihr Buch, und sie schrieb daneben, woher die neun kamen, und sie schrieb auch das Datum dazu.

„Damit im März niemand rechnet, ich hätte zwanzig gehabt“, sagte sie.

Neun Kerne.

Und in der langen Halle lagen zweiundsiebzig.

Und um 11:30 ging Meifeng ein zweites Mal um die Halle herum.

Die drei Halter waren dieselben drei wie am Donnerstag, und der eine von ihnen ging seit 04:00, und er ging weiterhin achtundvierzig Sekunden je Umlauf.

Sie blieb an der Nordwestecke stehen und zählte einen Umlauf mit.

Achtundvierzig.

Es war keiner zu spät und keiner zu früh, und die neun Sekunden waren nicht Nachlässigkeit, sondern die Zahl, die übrig blieb, wenn drei Leute zwölf Punkte hielten.

Um 13:00 kam der junge Mann mit der Binde von der Rampe zurück und setzte sich in die Mitte des Sterns.

Er hielt sie eine Stunde und zwanzig Minuten.

Und danach löste ihn niemand ab, weil niemand da war, und Meifeng setzte sich hin.

Sie saß von 14:20 bis 16:50.

Und Luo Shuang maß um 16:50 wieder.

„Sieben“, sagte sie.

„Auf dem Stern liegen sechs.“

„Ich weiß“, sagte Luo Shuang. „Ich habe sieben.“

„Die siebente?“

„Die siebente geht nach Westen aus der Halle heraus“, sagte Luo Shuang. „Und in dieser Richtung liegt in dieser Halle niemand.“

Sie schrieb es auf, und sie schrieb darunter, dass sie es nicht erklärt.

Und sie schrieb keine Folgerung darunter, und sie sagte auch keine.

„Fräulein Luo.“

„Ja.“

„Sagen Sie es niemandem am Sonntag im Flugzeug.“

„Ich sage es niemandem“, sagte Luo Shuang. „Ich schreibe es auf. Das ist nicht dasselbe.“

Und am Abend packte Luo Shuang den Kasten mit den zwei Griffen.

Und obenauf legte sie ein Blatt mit einer Reihe von einundzwanzig Stellen darauf, und die dreizehnte Stelle war leer, und sie war es auf allen neunzehn.

Sie legte das Blatt so hinein, dass es nicht knickte.

Und um 18:00 lasen zwei Heiler die linken Spalten der beiden Männer neu, bei denen am Vortag die Hand weggegangen war.

Bei dem einen schrieben beide drei.

Bei dem anderen schrieben beide zwei, und am Vortag hatte dort eine Drei gestanden.

Und Meifeng sah das Blatt an und nicht die Heilerin, die vier Meter entfernt in der vierten Reihe Binden sortierte.

Das war keine Entscheidung.

Das war Rechnen.

Um 19:20 stand Morita Kazue an ihrem zu hohen Tisch und schrieb den Tag ab.

Und Meifeng stellte sich neben sie.

„Frau Morita, ich schicke die Liste am Sonntag.“

„An wen?“

„An die Jägervereinigung, an Songjiang und an dieses Haus.“

„In dieser Reihenfolge?“

„In der umgekehrten“, sagte Meifeng.

„Steht darauf, was wir nicht können?“

„Nein“, sagte Meifeng. „Es steht darauf, was fehlt, und es steht daneben, was daraus folgt.“

„Dazwischen?“

„Und dazwischen läuft keine Linie.“

Morita Kazue schrieb weiter.

„Dann lese ich sie“, sagte sie.

Und Meifeng ging um 20:10 die vierhundert Meter zurück, und sie ging sie langsam.

Und der Kies war gefroren, und über dem Nordbecken stand kein Licht mehr, das man Tag nennen konnte, und im mittleren Teil der chinesischen Basis brannte Licht, weil dort die Liste hing.

Ah Tian hatte sie an diesem Freitag nicht gesehen.

Sie schrieb die Liste in sieben Zeilen.

Kein Vorrat. Folge: fünf im Februar, und der Februar hat achtundzwanzig Tage.

Ein Wurzelmessgerät für zwei Häuser. Folge: an jedem zweiten Tag entscheidet die Hand allein, ob es an der Wurzel liegt.

Zwölf Punkte, drei Halter. Folge: elf Minuten in der Stunde, und neun von sechsundzwanzig linken Spalten stehen seit vier Tagen still.

Drei Portionen, acht Namen. Folge: fünf warten sechs Stunden, und morgen sind es neun.

Vierzehn Heiler auf dem Plan, elf in der Halle. Folge: zwei Abbrüche am Tag, beide richtig gerechnet.

Eine Leitende ohne eigenen Patienten. Folge: sie kann nicht ausfallen, und niemand hat das unterschrieben.

Keine zweite Halle. Folge: wer hier liegt, liegt hier.

Und sie las die siebente Zeile zweimal.

Und dann legte sie das Blatt aus Songjiang daneben, auf dem vierzig Häuser standen und neun davon nicht in China.

Am Sonntag flogen zwei Verletzte mit ihr nach Hause, und zu Hause stand eine Halle, und in der Halle lagen neun Haltekreise, und Fräulein Luo hatte sie im Winter 2133 gebaut.

Und auf einem Bord neben dem zweiten Becken stand eine flache Schale aus Ton, und in der Schale lagen Kerne, und sie waren nicht gezählt.

Und die Leinen aus Otsu waren nach einer Zeichnung genäht worden, und die Zeichnung war aus Songjiang gekommen.

Der Faden lief bei allen acht quer, und deswegen hatte man sie drehen müssen, und danach hing in der Mitte zwei Drittel und nicht drei Viertel.

Das hatte in dieser Halle achtundneunzig Minuten gekostet und zwei Zeilen über einen Kanal.

Meifeng saß eine Weile und rechnete nichts.

Sie hatte in vierzehn Jahren nie gewusst, wie viele Kerne in der Schale lagen.

Und sie hatte nie gewusst, woher sie kamen, und sie hatte auch nie gewusst, wer die zwölf waren, die in Songjiang nachts die Punkte hielten, und in vier von vierzig Zeilen stand nicht einmal, seit wann.

Morita Kazue wusste, dass ihre Kerne über Shiga aus Tokio kamen.

Und wie viele Tokio bekam, wusste sie nicht, und sie hatte das am zweiten Januar gesagt, ohne dass es wie eine Klage geklungen hätte.

An diesem Abend war der Unterschied zwischen den beiden Frauen nicht, dass die eine mehr hatte.

Der Unterschied war, dass Morita Kazue jeden Monat wusste, wie wenig es war.

An dem Netz über Songjiang hingen vierzig Häuser.

Und niemand in Songjiang hielt die Punkte, weil er über die vierzig etwas zu sagen gehabt hätte, und niemand in den neun Häusern außerhalb Chinas hatte je gefragt, wer nachts an ihnen stand.

Es hing dort, und es hing lange, und es hing weiter.

Und Meifeng schrieb es nicht als Satz auf.

Denn ein Satz wäre eine Rangliste gewesen, und die Liste war keine, und sie hatte an diesem Freitag nichts gesehen, was in dieser Halle jemand falsch gemacht hätte.

Sie schrieb den Tagesbericht in vierzehn Zeilen.

Und in Zeile fünf stand neun Kerne abgegeben, eingetragen von M. K., und in Zeile acht stand zwölf Punkte, null Sekunden in Songjiang, neun Sekunden hier.

In Zeile zwölf stand Fräulein Luo: sechs, drei, zwei, sieben — ohne Grundlinie.

Und sie schrieb es genauso hin, wie Luo Shuang es gesagt hatte, und sie schrieb nichts daneben.

Zeile vierzehn gehörte nicht zum Bericht.

Vierzig Häuser, und neun davon stehen nicht in China.

Und darunter schrieb sie noch eine Zeile, und sie gehörte auch nicht zum Bericht.

Die Schale war vierzehn Jahre voll, und ich habe nie gefragt, worauf sie steht.

Sie schrieb keine Antwort darunter.

Und sie schrieb auch nicht, dass es eine gäbe.

Und sie machte das Licht um 22:20 aus.

Ihre Hände waren an diesem Abend kalt, und der Grund dafür stand auf einem Blatt von Luo Shuang, und auf dem Blatt standen drei Sachen, die niemand wusste.

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