Aufstieg des Ewigen Dao-Clans · Band 4 · Arc 08
Kapitel 525Der dämonische Brückenkopf

Rückkehr unter Kameras

4.004 Wörter · Band 4 — Vorhänge vor dem Himmel

Der vierundzwanzigste Januar 2137 war ein Sonntag.

Und die Eintrittsscheibe hing an diesem Morgen so über ihrem Bild wie an jedem Morgen, zwei Handbreit hoch, neunzehn Meter zwei auf achtzehn Meter neun, heller Stein ohne eine einzige Fuge.

Sie war das einzige Stück dieser Welt, das sich in zwanzig Tagen nicht verändert hatte.

Sie waren seit dem Vormittag des Vortages unterwegs.

Und sie hatten in der Nacht vier Stunden gestanden, weil ein Getragener nicht schneller wird, wenn man länger geht, und Lu Chen hatte die vier Stunden angesetzt und nicht darüber geredet.

Um 05:02 stand der Zug am Nordrand der Scheibe.

Und draußen war es dann 06:02, weil die Uhren von Team 1 seit dem vierten Januar auf chinesischer Zeit standen und niemand sie umgestellt hatte.

Kang Zhiyuan trug zwei Uhren an zwei verschiedenen Stellen, und sie gingen elf Sekunden auseinander.

Er lag auf der Trage und stellte auch an diesem Morgen keine nach.

Die Fläche stand am Südrand, vierzehn Zentimeter über dem Stein.

Und in ihr lag das japanische Ufer, und auf dem Ufer war es 10:40, und es war dort seit dem vierten Januar 10:40 gewesen.

Lu Chen ging einmal an ihr entlang und sah hinein.

Zwei Männer in der Fläche standen am Fuß der Rampe, und einer hatte die Hand am Geländer, und die Hand lag seit zwanzig Tagen am Geländer.

„Fräulein Luo."

„Neun Grad in neununddreißig Minuten", sagte Luo Shuang, „und die neun Grad sind nicht neunmal eins."

„Also?"

„Also verschwindet die Tür zweimal am Tag, und ich kann Ihnen nicht auf die Minute sagen, wann."

„Auf die Viertelstunde?"

„Auf die Viertelstunde ja."

Und sie zeigte auf ihr Blatt, auf dem seit dem vierten Januar zwanzig Zeilen standen, und in achtzehn davon stand dieselbe Spanne.

„Zwei Zeilen nicht?"

„Zwei Zeilen nicht", sagte Luo Shuang. „Und die zwei waren an den Tagen, an denen ich es nicht selbst abgelesen habe."

Lu Chen rechnete daraus keinen Beweis und einen Zeitraum.

Und der Zeitraum begann außen um 08:20 und hielt bis nach neun, und darin mussten siebzehn Leute durch eine Kante von vierzehn Zentimetern.

Um 05:40 ging die letzte Zeile hinaus.

Und der Kanal nahm achtzig Zeichen, und eine Zeile brauchte etwa zwanzig Minuten, und jede Zeile wurde zweimal abgeschrieben, und so war es zwanzig Tage lang gewesen.

Und Fräulein Ma zählte, bevor sie schrieb.

„Siebzehn kommen. Einer getragen, zwei gestützt. Fenster ab acht Uhr zwanzig."

„Wie viele?"

„Sechsundsiebzig", sagte Fräulein Ma.

„Was passt noch hinein?"

„Vier Zeichen."

Lu Chen sah auf das Blatt und dachte nach, was vier Zeichen wert waren.

Er ließ die vier Zeichen leer.

Und er ließ sie leer, weil alles, was er hätte hineinschreiben können, entweder schon dastand oder morgen auf Papier gehörte.

Um 06:12 kam die Bestätigung zurück.

Verstanden. Fenster steht. Wagen steht. Zwei Ärzte.

Und Zhou Liangchen saß mit der rechten Hand im Schoß und sah in die Fläche.

„Herr Lu."

„Ja."

„Und in dem Bild ist Montag", sagte er.

Es war der neunzehnte Januar gewesen, an dem er gestürzt war, und in der Fläche war es der vierte.

Und Lu Chen sagte dazu nichts, weil es nichts zu sagen gab, was nicht schon in dem Satz stand.

Aiko Taira saß drei Schritte von der Kante und hatte die Klinge nicht bei sich.

Herr Cai hatte sie seit dem zweiundzwanzigsten Januar um 19:02, und er hatte sie in diesem Monat zum zweiten Mal, und beide Male hatte sie es selbst so gewollt.

„Frau Taira."

„Herr Lu."

„Sieben Meter Rampe, und davor eine Kante von vierzehn Zentimetern."

„Ich gehe sieben Meter", sagte Aiko Taira.

„Und Sie gehen sieben Meter mit zweien daneben."

Und sie sah ihn an, und sie überlegte nicht lange.

„Gut."

Und sie hatte am siebzehnten Januar auf demselben Weg widersprochen und am achtzehnten nicht, und Lu Chen hatte sich beides gemerkt.

Herr Cai kam um 06:30 mit einem gefalteten Blatt.

„Siebzehn Zeilen", sagte er. „Ich habe sie am vierten Januar geschrieben, und ich kann sie umdrehen."

„Nein."

„Sie sind gut."

„Sie sind gut für hinein", sagte Lu Chen. „Hinein ist eine Frage, wer wohin geht. Heraus ist eine Frage, wer tragen darf."

Er nahm ein leeres Blatt und schrieb es selbst.

Und er schrieb zuerst nicht Namen, sondern Hände.

Yao Dexin hatte den linken Arm seit dem fünfzehnten Januar im Hemd.

Und Deng Ruozhi hatte den linken Arm seit dem sechsten Januar gebrochen.

Und Hu Jinglan hatte die Handflächen seit dem fünfzehnten Januar offen.

Zhou Liangchen hatte eine Hand, Kang Zhiyuan lag darauf, und Aiko Taira wurde selbst gestützt.

Und damit blieben neun Leute von Team 1 übrig, die eine Trage anfassen durften, und dazu Luo Shuang und Gu Tian.

Und Lu Chen schrieb neun an den Rand und strich es und schrieb achtzehn, weil eine Trage keine Leute braucht, sondern Griffe.

Um 07:12 las er die siebzehn Zeilen vor.

Und er las sie einmal, und er las sie in der Reihenfolge, in der sie gehen würden, und hinter keiner Zeile stand ein Rang.

„Fang Weilin. Duan Yuhe. Deng Yuxian."

„Drei zuerst", sagte Fang Weilin.

„Und alle drei bleiben oben stehen."

„Warum drei?"

„Weil über eine Kante von vierzehn Zentimetern niemand ins Leere trägt", sagte Lu Chen.

„Und weil einer von den dreien schreibt und deshalb nicht anfasst."

Deng Yuxian sagte nichts dazu und sah auf ihren Ärmel, auf dem seit dem vierten Januar der Vorlauf ihrer Uhr stand.

Vier Sekunden.

„Bai Suqing vorn. Kang Zhiyuan. Ren Congzhi hinten."

„Vorn heißt zuerst über die Kante", sagte Bai Suqing.

„Und vorn heißt zuerst über die Kante."

„Zhou Liangchen. Yao Dexin neben ihm."

„Ich brauche niemanden neben mir", sagte Zhou Liangchen.

„Und Sie brauchen jemanden, der die Tür aufhält, weil Sie es nicht können."

Und darauf sagte Zhou Liangchen nichts mehr, weil es stimmte.

„Guo Meixin. Frau Taira. Hu Jinglan."

„Ich fasse mit dem Unterarm", sagte Hu Jinglan.

„Fassen Sie mit dem Unterarm."

„Deng Ruozhi. Fräulein Ma. Fräulein Luo. Herr Gu. Herr Cai."

Und dann sagte er den siebzehnten Namen, und es war seiner.

„Warum zuletzt?"

„Weil ich sie hineingezählt habe."

Und Fräulein Ma schrieb es mit, und sie schrieb es wörtlich, weil sie seit dem vierten Januar wörtlich schrieb.

„Herr Cai."

„Herr Lu."

„Und Ihre Zeile vom vierten Januar steht."

„Sie steht", sagte Herr Cai. „Ich bleibe hinter dem stehen, der stehen bleibt."

„Und ich stehe hinter Ihnen."

Und es blieb an diesem Morgen niemand stehen, aber das wusste um 07:12 noch keiner, und deshalb stand die Zeile trotzdem.

Lu Chen zählte die Verletzten nicht zuerst und nicht zuletzt, und er sagte beide Gründe.

„Und nicht zuerst, weil drüben noch keiner steht. Nicht zuletzt, weil hinter dem Letzten keiner ist."

„Und die Trage geht in der Mitte, weil die Mitte die einzige Stelle ist, an der auf beiden Seiten jemand steht."

Luo Shuang wollte drei Zahlen von außen, nachdem die Scheibe hinter ihnen lag.

„Reicht das Fenster für siebzehn und für drei Zahlen?"

„Für die Leute", sagte Gu Tian.

Die Antwort kam, während das Wort Zahlen noch von unten zurückkam, und sie kam einmal.

Und Luo Shuang bekam ihre Zahlen später und draußen, und dazu sagte sie an diesem Morgen nichts.

Und um 07:20 fragte Guo Meixin nach dem Bild.

„Steht das Fenster von acht Uhr zwanzig für die Kameras oder für uns?"

„Für beides", sagte Lu Chen. „Und es steht seit dem siebenundzwanzigsten Dezember."

„Was sehen sie?"

„Die Rampe, die Fläche und was hinter der Fläche liegt."

Und hinter der Fläche lag die Eintrittsscheibe, und hinter der Eintrittsscheibe lag Wasser ohne Linie, und alles andere lag achtzehn Stunden Marsch weiter innen.

Guo Meixin nannte zuerst, was sie nicht hatte, wie sie es immer zuerst nannte.

„Wir haben kein Bild vom Kern."

„Nein."

„Und wir haben nie eins gehabt."

„Nie."

Es war in zwanzig Tagen keine Kamera weiter als bis an diese Kante gekommen, und es hatte auch nie eine mitgehen sollen.

Und was hinausgegangen war, war in Zeilen zu achtzig Zeichen hinausgegangen, und in diesen Zeilen hatten Ankerwerte gestanden und Verfahrensformeln und einmal ein leeres Feld.

„Der Bericht?"

„Der Bericht geht auf Papier", sagte Lu Chen, „und darin steht ein Name."

Er sagte nicht, welcher, und er meinte den, der auf jeder Seite eines solchen Blattes steht, und er meinte auch den anderen.

Um 07:31 innen, um 08:31 draußen, ging Fang Weilin durch die Fläche.

Und Lu Chen sah es nicht, weil man von der Nordseite nicht sieht, ob einer durch ist.

Und er sah es an Duan Yuhe, die drei Sekunden später ging, und daran, dass sie nicht zurückkam.

Deng Yuxian ging als Dritte und hatte den Stift schon in der Hand.

Dann standen drüben drei, und Lu Chen konnte sie nicht sehen, und er wartete auf nichts, weil hier kein Zeichen ankommt.

Er wartete auf vierzig Sekunden, die er mit Fang Weilin abgesprochen hatte, und dann winkte er die Trage vor.

Bai Suqing hob vorn, Ren Congzhi hinten, und Kang Zhiyuan lag flach und hielt die Arme an den Rippen.

„Drei Rippen", sagte Bai Suqing zu niemandem.

„Und zwei sind schon zusammen", sagte Kang Zhiyuan.

Die Trage ging über die Kante, und sie ging vorn zuerst, und vorn nahmen zwei Hände von der anderen Seite.

Und Kang Zhiyuan sagte auf der ganzen Länge nichts.

Und Zhou Liangchen ging als Siebter, und Yao Dexin ging neben ihm und hielt mit dem rechten Arm, was zu halten war.

Guo Meixin ging vor Aiko Taira, und Hu Jinglan ging hinter ihr, und beide gingen langsamer als nötig, weil man die Geschwindigkeit dessen geht, den man stützt.

Aiko Taira ging in der Mitte der drei und ging selbst.

Und Hu Jinglan hatte den Unterarm unter ihrem Ellenbogen und die Handflächen offen nach oben, und keine der beiden sagte etwas dazu.

An der Kante blieb Aiko Taira einen Moment stehen und sah in die Fläche.

Und dann setzte sie den linken Fuß zuerst, und er ging dorthin, wohin sie ihn setzte.

Deng Ruozhi ging als Zwölfter und suchte drüben mit dem Fuß nach dem Nagelkopf in der zweiten Bohle, den er dort vor dem Eintritt hineingesetzt hatte.

Er war noch da.

Fräulein Ma ging als Dreizehnte und faltete ihr Blatt oben auf Ufergruppe, wie sie es zwanzig Tage lang gefaltet hatte.

Luo Shuang ging als Vierzehnte und hatte ihr Gerät vor der Brust, und sie hatte es seit dem neunten Dezember, und es war eins.

Gu Tian ging als Fünfzehnter.

Und er ging gedämpft, weil die Scheibe hier über ihrem eigenen Bild hing wie alles andere auch, und er hörte damit auch an der Kante nicht auf.

Herr Cai ging als Sechzehnter, und er drehte sich vorher einmal um und sah den leeren Stein an.

Auf dem Stein stand niemand.

Lu Chen ging als Siebzehnter.

Und er ging durch eine Fläche, in der es 10:40 war, und er kam auf der anderen Seite um 08:53 heraus.

Draußen war Wind.

Und das war das Erste und war nicht das Größte, und es war trotzdem das Erste, weil es in zwanzig Tagen keinen Wind gegeben hatte.

Das Zweite war, dass es kalt war und roch.

Nach Wasser, nach Öl, nach nassem Stein und nach dem Frühstück von einundzwanzig Leuten, die seit vier Uhr am Ufer standen.

Das Dritte war, dass sein Wort nicht zurückkam.

Und er sagte einen halben Satz, hielt an, sagte ihn zu Ende und war die zwanzig Tage damit los.

Die Rampe war sieben Meter lang und hatte quer liegende Bohlen, und am unteren Ende standen die Steine des Ostufers.

Und sechsunddreißig Meter davor lief die Kameralinie, und sie war am vierten Januar um 07:40 von zwei Leuten der Feldstelle gezogen worden und seitdem nicht bewegt.

Zwei Kabelkästen standen im Bild, weil Lu Chen im Januar einen Bogen um sie hatte gerade ziehen lassen.

Sie standen an diesem Morgen immer noch darin.

Hinter der Linie standen vier Kameras und dahinter ein Wagen mit einer Schüssel, und die Schüssel zeigte nach Südwesten.

Das Bild war seit dem dritten Januar schlechter als jedes Bild, das die Pressestelle je gesendet hatte, und es war seitdem nicht ein einziges Mal schwarz gewesen.

Und das war der Handel, und er galt auch an diesem Morgen.

Was in dem Bild lag, war eine sieben Meter lange Rampe über Wasser, an ihrem oberen Ende eine Fläche, in der drei Wolkenbänder standen und darunter dieselben drei verkehrt herum.

Und in dieser Fläche kamen zwischen 08:31 und 08:53 siebzehn Leute heraus.

Und es sah kein einziger von ihnen in die Kamera.

Lu Chen zählte am Fuß der Rampe.

Und er zählte laut und einzeln und zeigte dabei nicht mit dem Finger, weil er auf Menschen nicht zeigte.

„Siebzehn."

„Siebzehn", sagte Fräulein Ma.

„Wer fehlt?"

„Niemand."

Es war dieselbe Frage wie am vierten Januar um 10:38 und dieselbe Antwort, und dazwischen lagen zwanzig Tage.

Um 08:56 sagte Lu Chen den Satz, der die Vorhut beendete.

„Acht Uhr sechsundfünfzig. Die Vorhut ist zu Ende."

Und er sagte ihn über den offenen Kanal, und Fräulein Ma hielt fest, dass er über den offenen Kanal ging.

Und das Mikrofon war dabei ein Umstand und keine Person.

Die japanische Außensicherung stand mit einundzwanzig Leuten, zwei Ärzten und einem Wagen im Rückkehrbereich, und der Bereich war japanisch.

Und über das Tragen in diesem Bereich entschied seit dem vierten Januar die Basis, und daran hatte in zwanzig Tagen niemand etwas geändert.

Ein Arzt kam zwei Schritte auf die Trage zu und blieb stehen, weil Bai Suqing nicht losließ.

„Wir bringen ihn", sagte Lu Chen.

„Bis zum Wagen?"

„Und bis in den Wagen."

Der Arzt trat zur Seite, und er tat es sofort, und er tat es, weil es am vierten Januar so aufgeschrieben worden war und nicht, weil hier jemand lauter gewesen wäre.

Bai Suqing und Ren Congzhi trugen Kang Zhiyuan die sechsunddreißig Meter bis zur Linie und weiter bis zum Wagen.

Und sie trugen ihn durch das Bild, und das dauerte nach Fang Weilins alter Rechnung vierundzwanzig Sekunden und dauerte an diesem Morgen sechsundzwanzig.

„Zwei zu viel", sagte Fang Weilin.

„Und?", sagte Lu Chen.

„Zwei mehr als am vierten", sagte Deng Yuxian und schrieb sechsundzwanzig.

Aiko Taira war als Zehnte herausgekommen, und am Fuß der Rampe hatte ihre Ufergruppe gestanden.

Neun Leute, seit dem vierten Januar dieselben neun, und zwei von ihnen gingen ihr die letzten Meter entgegen.

Guo Meixin und Hu Jinglan hatten sie dort übergeben und waren weitergegangen.

Und es wurde dabei nichts gesagt, was einer Übergabe geähnelt hätte, und es wurde auch nichts unterschrieben.

Aiko Taira blieb im Bild stehen, bis sie stand, und ging dann mit ihren eigenen Leuten nach Norden.

Und sie hatte, als sie ging, die Klinge wieder bei sich, weil Herr Cai sie am Fuß der Rampe abgegeben hatte, ohne dass jemand danach gefragt hatte.

Im Kontrollraum am Ostufer hing der zweite Schalter an der Wand, drei Schritte vor der Übergabestelle.

Und davor stand an diesem Morgen niemand.

Denn in der Spalte stand seit dem vierten Januar 10:31 Song Meifeng, und dahinter stand: und wenn jemand hereingetragen wird, niemand.

Es wurde an diesem Morgen jemand hereingetragen.

Song Meifeng war deshalb nicht im Kontrollraum, sondern am Wagen, und der Schalter stand so, wie er zwanzig Tage lang gestanden hatte.

Und es legte an diesem Morgen niemand eine Hand daran, weder in die eine noch in die andere Richtung.

Das Regelpaar dazu war unverändert: Wer abschaltet, fragt niemanden, wer einschaltet, fragt Gu Zixuan in Songjiang.

Und Gu Zixuan saß seit dem achtzehnten Januar vierhundert Meter weiter in dem fensterlosen Raum neben dem Kontrollraum, und niemand hatte den Satz umgeschrieben, und es machte an diesem Morgen keinen Unterschied.

Ein Mann von der Feldstelle kam mit einem Blatt an die Rampe, als Lu Chen die Zählung abgeschlossen hatte.

„Drei Zeilen unter die Bilder des dritten Fensters."

„Lesen Sie sie."

Er las sie, und in der zweiten Zeile standen zwei Buchstaben.

Und es waren dieselben zwei Buchstaben, die Lu Chen am vierten Januar aus derselben Stelle gestrichen hatte.

„Streichen."

„Ohne Ersatz?"

„Und ohne Ersatz."

„Der Grund?"

„Laufender Widerspruch gegen Nebenbestimmung zwei, bestätigt am neunundzwanzigsten Dezember."

Und er sagte den Satz nicht länger als beim ersten Mal.

Der Mann schrieb es auf und ging, und es blieben zwei Zeilen und ein leerer Platz.

Über den Bildern lief einmal an fester Stelle eine Reihe von Namen, und es waren vier.

Und vier von vierzehn hatten dafür ein Ja hinterlegt, und die vier Namen liefen über keinem Menschen.

Lu Chen wusste bis heute nicht, welche vier es waren, und er hatte am vierten Januar entschieden, es nicht wissen zu wollen.

Was die Welt an diesem Sonntagmorgen also sah, war Folgendes.

Eine Rampe. Eine Fläche. Wasser dahinter ohne Linie. Siebzehn kleine Leute, die aus dem Wasser stiegen. Vier Namen über niemandem. Zwei Kabelkästen.

Und sie sah es zweiundzwanzig Minuten lang und in einer Bildgüte, über die sich seit dem dritten Januar elf Häuser beschwert hatten.

Was sie nicht sah, lag achtzehn Stunden Marsch hinter der Fläche und war dort auch nicht zu sehen gewesen.

Denn eine Fläche ist ein Fenster und kein Gang, und was hinter ihr liegt, liegt nur bis zum nächsten Rand.

Ein Verbindungsoffizier fragte an der Kameralinie, ob heute etwas gesagt werde.

„Nein."

„Morgen?"

„Und morgen liegt ein Bericht vor, und darin steht mehr als hier zu sehen ist."

„Warum nicht hier?"

„Weil hier siebzehn Leute stehen, die seit gestern früh gehen", sagte Lu Chen.

„Und weil ein Bericht auf Papier gehört und nicht an einen Rampenfuß."

Und der Verbindungsoffizier schrieb es auf und war damit zufrieden, und Lu Chen war damit nicht zufrieden, aber es war die Wahrheit und die ganze Wahrheit.

Um 09:10 diktierte er vier Zeilen an die Einsatzleitung, und Fräulein Ma schrieb sie zweimal.

Vierundzwanzigster Januar, 08:53. Siebzehn heraus, niemand fehlt.

Vier Anker gefallen. Brückenkopf verhindert. Tor steht.

Trennung der Dämonenverbindung aus dem Kern: Gu Tian.

Aderschnitte in fester Reihenfolge: Taira Aiko. Außensicherung: Japan.

Er las die dritte Zeile noch einmal, bevor sie hinausging, und er ließ sie stehen, wie sie war.

Und niemand hatte ihn darum gebeten, sie kürzer zu machen, und er machte sie auch nicht länger.

Gu Tian stand dabei sechs Schritte weiter und sagte dazu nichts.

Und er hatte in zwanzig Tagen zu drei Blättern etwas gesagt, und dies war keines davon.

„Herr Gu."

„Ja."

„Steht das Tor?"

„Ja."

Und die Antwort kam, während die Frage noch lief, und Lu Chen schrieb steht und schrieb keine Uhrzeit dahinter.

Danach fing das an, was nach jedem Einsatz anfängt und in keinem Bild vorkommt.

Morita Kazue kam um 09:20 mit einem Stapel Bogen an den Wagen, und sie kam selbst und schickte niemanden.

Und sie hatte drei Bogen dabei, und auf zweien stand oben schon ein Name.

„Frau Morita."

„Herr Lu."

„Wie viele Bogen?"

„Drei", sagte Morita Kazue.

„Und?"

„Ich habe siebzehn gesehen und drei gezählt."

Und auf dem Aufnahmebogen standen zwei Spalten.

Überlebenschance eins bis fünf, von zwei Heilern unabhängig, bei Abweichung die höhere Zahl. Einsatzwert eins bis vier, festgelegt nicht hier.

Kang Zhiyuan bekam eine Zwei in der linken Spalte und keinen Kern.

Und Zhou Liangchen bekam eine Zwei und keinen Kern.

„Frau Taira?"

„Frau Taira geht auf einen japanischen Bogen", sagte Morita Kazue, „und den unterschreibe ich auch."

Sie unterschrieb alle drei selbst.

Und sie unterschrieb besonders die, auf denen keine Entscheidung stand, und das tat sie seit dem einundzwanzigsten November.

Song Meifeng sah Kang Zhiyuan an, bevor er in den Wagen kam.

Und sie sah ihn zwölf Minuten an, und danach waren ihre Hände zwei Stunden lang kalt, und das war jedes Mal so.

„Drei Rippen", sagte sie. „Zwei zusammen, eine nicht."

„Und?"

„Und die eine braucht sechs Wochen und keinen Kern."

Sie schrieb es auf einen Zettel und gab ihn Morita Kazue, und Morita Kazue legte ihn an den Bogen und nicht darauf.

Meifeng sah einmal die Rampe hinauf.

Und dann ging sie mit dem Wagen mit, weil im Wagen jemand lag und an der Rampe niemand mehr.

In der langen Halle standen einundneunzig Plätze, und um 09:40 waren vierundachtzig belegt und um 10:20 sechsundachtzig.

Und zwei davon waren aus dem Portal, und vierundachtzig waren aus zwanzig Tagen, in denen niemand zugesehen hatte.

Und Luo Shuang fing um 09:20 mit ihren drei Zahlen an, und sie nahm sie in Abständen von neununddreißig Minuten.

09:20. 09:59. 10:38.

„Die erste?"

„In der Fläche steht die ganze Scheibe."

„Die zweite?"

„Und in der Fläche steht die halbe Scheibe."

„Die dritte?"

„In der Fläche steht ein Streifen, und in dem Streifen ist die Lichtquelle vierzehn Grad über der Unterkante."

Um 11:17 nahm sie eine vierte, obwohl sie drei angesagt hatte.

Und in der vierten stand nichts mehr in der Fläche, und die Fläche stand flach.

„Und?"

„Flach ist sie zweimal am Tag", sagte Luo Shuang.

„Also sagen Sie nichts."

„Ich sage Ihnen, was ich um 11:17 gesehen habe. Und ich sage Ihnen morgen früh, ob sie wiederkommt."

Und um 11:56 war über dem oberen Ende der Rampe kein Streifen mehr, auch kein flacher.

Und ein flacher Streifen war in zwanzig Tagen immer noch eine helle Kante gewesen, und an diesem Mittag war die Kante nicht hell und nicht dunkel, sondern nicht da.

Die Rampe endete danach vierzehn Zentimeter über nichts.

Und darüber stand der Himmel, den das Nordbecken immer hat, und darunter lag Wasser, das den Himmel zurückgab, aber nicht fehlerfrei.

Und ein Kameramann kam um 12:04 an die Linie und fragte, ob das Fenster noch einmal aufgehe.

„Fragen Sie Ihre Pressestelle", sagte Lu Chen. „Ich habe drei Fenster gehabt und drei gebraucht."

Er schrieb in sein eigenes Blatt geschlossen und setzte die Uhrzeit 11:56 dahinter und seinen Namen darunter.

Und Luo Shuang sah es und sagte nichts dazu, weil es sein Blatt war und nicht ihres.

Auf ihrem stand 11:17 gesehen, und darunter stand nichts.

Um 12:30 gab Fräulein Ma die Liste ab, die sie seit dem vierten Januar geführt hatte.

Sechs Wörter, sieben Zeilen, oben gefaltet auf Ufergruppe, und daneben lag seit dem vierten Januar eine geänderte Übersetzung von Freigabe mit Datum neben der alten.

„Was passiert damit?"

„Sie geht ins Verfahren", sagte Lu Chen. „Und beide Übersetzungen bleiben stehen."

Um 13:00 saßen dreizehn von siebzehn in der langen Halle auf Bänken und nicht auf Plätzen, und sie aßen etwas, das warm war.

Und keiner von ihnen sagte in dieser Stunde etwas über zwanzig Tage.

Deng Yuxian saß am Ende der Bank und rechnete etwas nach, das nicht mehr gebraucht wurde.

„Vier Sekunden", sagte sie.

„Und?"

„Und meine Uhr geht immer noch vor, und ich stelle sie immer noch nicht."

Um 14:10 kam die erste Anfrage aus Songjiang über die Leitung, und sie hatte zwei Zeilen und war eine Bestätigung.

Und es war die erste Zeile seit zwanzig Tagen, die nicht auf achtzig Zeichen gerechnet werden musste.

Lu Chen schrieb an diesem Nachmittag dreiundzwanzig Zeilen und strich vier davon.

Und in keiner der neunzehn übrigen stand ein Wort darüber, wie es gewesen war.

Am Abend stand er noch einmal am Fuß der Rampe.

Sieben Meter Bohlen, ein Geländer, oben eine Kante von vierzehn Zentimetern, und dahinter das Nordbecken des Biwa-Sees.

Zwei Leute der Feldstelle bauten die Kameralinie ab und rollten das Band auf.

Und sie rollten es in dieselbe Richtung, in der sie es am vierten Januar ausgerollt hatten, und sie brauchten dafür weniger lang.

„Herr Lu."

„Herr Cai."

„Siebzehn hinein und siebzehn heraus."

„Und zwei davon auf einer Trage und mit einem gebrochenen Rippenbogen und einer Hand."

„Und siebzehn", sagte Herr Cai.

Lu Chen sah auf das Wasser und rechnete nicht nach, was zwanzig Tage gekostet hatten, weil es dafür keine Spalte gab.

Und er wusste es trotzdem, und es stand nicht in einem Bild und würde auch morgen in keinem stehen.

Um 19:40 lag der Tagesbogen fertig auf dem Tisch im Kommandoraum.

Und oben stand ein Datum, in der Mitte standen siebzehn Namen, und unten stand eine Uhrzeit und eine Unterschrift.

Und daneben lag Morita Kazues dritter Bogen, auf dem keine Entscheidung stand und trotzdem eine Unterschrift.

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