Aufstieg des Ewigen Dao-Clans · Band 4 · Arc 08
Kapitel 524Der dämonische Brückenkopf

Keine Brücke

4.096 Wörter · Band 4 — Vorhänge vor dem Himmel

Der dreiundzwanzigste Januar 2137 war ein Samstag.

Und um 00:41 hatte auf dem Stein etwas aufgehört, das die halbe Nacht gelaufen war.

Fräulein Ma hatte die Uhrzeit aufgeschrieben, und daneben hatte sie ein Feld leer gelassen.

Und in das Feld gehörte, was durch das Tor gekommen war, bevor es ganz gekommen war.

Und es blieb leer, weil niemand es füllen konnte, und niemand versuchte es.

Die Wache lief seit 01:10, und sie war für vier Stunden eingeteilt und nicht für sechs.

Um 04:52 stand Gu Tian am Nordrand der mittleren Schale.

Und er stand seit vier Tagen an dieser Kante, und an diesem Morgen hielt seine linke Hand nichts mehr.

Zwei Meter neun tiefer stieg etwas acht Mal in der Minute um drei Millimeter und ging wieder hinunter.

Yao Dexin zählte es. Er zählte es seit dem dreizehnten Januar, und er hatte es an diesem Morgen schon sechsmal gezählt.

Und es waren acht Mal in der Minute, wie am Vortag und wie am Tag davor.

Lu Chen ließ sich um 04:55 die Vierzehn durchgeben.

Und es waren vierzehn, und einer von ihnen ging nicht von selbst, und dazu lag Frau Taira am Nordrand und hatte seit 01:20 die Augen nicht mehr aufgemacht.

Fräulein Ma las die Namen von ihrem Bogen ab und hakte sie nicht ab, sondern schrieb hinter jeden die Uhrzeit.

Denn ein Haken sagt, dass jemand da war, und eine Uhrzeit sagt, wann.

Die vier Anker standen nicht mehr.

Und wo der vierte gestanden hatte, hatte das Wasser aufgehört, ein Bild zu machen.

Die Stelle war rund und zwei Meter vier breit.

Und in ihr lag kein Oben und kein Unten, und wer hineinsah, sah nicht sich.

Alles auf diesem Ozean hatte ein Bild, und jedes Bild lag unter dem, wozu es gehörte.

Und diese Stelle hatte keins, und sie war auch nicht dunkel, sondern sie war die einzige Stelle, an der das Wasser nichts tat.

Deng Yuxian hatte um 04:58 den Abstand zur Kante gemessen und ihn zweimal gemessen.

Und beide Male waren es zwei Meter vier, und sie schrieb beide Male hin, dass sie es zweimal getan hatte.

Luo Shuang hatte sie seit dem Vorabend viermal vermessen.

Und sie nannte sie nicht Loch.

„Fräulein Luo."

„Herr Lu."

„Was ist das?"

„Der Kern", sagte sie. „Und mehr sage ich dazu nicht, weil ich kein Gerät habe, das hineinreicht."

„Wenn Sie eins hätten?"

„Dann hätte ich eine Zahl und wüsste nicht, wovon."

Lu Chen legte ein Blatt auf den Stein und schrieb Kern darüber.

Und darunter schrieb er nichts, weil er nichts hatte, das dort hingehört hätte.

„Herr Gu."

„Herr Lu."

„Machen Sie es zu?"

„Nein."

Er sagte es, während Lu Chen den Stift noch am Papier hatte.

„Das Tor?"

„Das Tor bleibt."

Denn das Tor war gewachsen.

Und was daran hing, war hineingelegt worden, und das sind zwei Sachen und nicht eine, auch wenn sie an derselben Stelle liegen.

Unter dem Tor lag ein See.

Und an seinem Westufer stand eine Absperrung, und vierhundert Meter dahinter eine lange Halle mit einundneunzig Plätzen, und in der Halle lagen an diesem Morgen mehr als achtzig Menschen.

Und hinter dem Kern lag der Weg, auf dem vierzehn Leute zurückgingen.

Lu Chen schrieb beides auf sein Blatt, und er schrieb es in dieselbe Zeile.

„Herr Gu."

„Herr Lu."

„Wenn Sie es trotzdem zumachen?"

„Dann geht ein Weltkern über einem See in die Knie, und der Rückweg von vierzehn Leuten steht nicht mehr."

Er sagte es einmal.

Und er sagte es nicht anders und nicht langsamer als eine Zahl, und Lu Chen schrieb es in dieselbe Zeile wie den See und die Halle.

„Was nehmen Sie dann heraus?"

„Das, was hineingelegt worden ist."

„Wie erkennen Sie es?"

„Das sage ich nicht."

Und Lu Chen fragte nicht nach dem Grund, weil er ihn noch nie bekommen hatte.

Und er schrieb an diese Stelle einen Strich und ging weiter.

„Wie lange brauchen Sie?"

„Das sage ich Ihnen nachher."

„Wenn ich es vorher brauche?"

„Dann brauchen Sie es vorher", sagte Gu Tian und ging zur Stelle.

Luo Shuang setzte ihr Gerät um 05:00 an den Rand.

Und sie richtete es auf die Kante und nicht in die Stelle hinein, weil ein Gerät, das nichts sieht, eine Null schreibt, und weil eine Null wie eine Zahl aussieht.

„Herr Gu, der Rand wächst."

„Wie schnell?"

„Vierzig Millimeter in der Stunde."

„Und?"

„Und ich habe zwei Punkte", sagte sie. „Zwei Punkte sind eine Gerade, und eine Gerade ist eine Annahme."

Er sah auf die Kante, und danach sah er nicht mehr auf sie.

Und Luo Shuang hatte seit dem neunten Dezember nur noch ein Gerät, und deshalb las sie um 05:04 zweimal ab und schrieb beide Male hin, dass sie es zweimal getan hatte.

Um 05:11 legte er die rechte Hand in die Stelle.

Und er ging nicht hinein und beugte sich nicht, und von außen sah es aus wie ein Mann, der auf einem Tisch etwas sucht, das er hingelegt hat.

Deng Yuxian las ab und sagte nichts, weil es nichts abzulesen gab.

Und sie las trotzdem alle zwei Minuten ab, weil eine Reihe aus Nullen eine Reihe ist und ein Loch in einer Reihe keine.

Um 05:12 wurde der Rücklauf länger.

Ein Wort kam auf diesem Stein nach einem Drittel einer Sekunde von unten zurück, und das war seit dem vierten Januar so.

„Ein halbes", sagte Luo Shuang.

Und um 05:14 sagte sie: „Zwei Drittel."

Und Lu Chen ließ die Vierzehn zwei Schritte zurückgehen.

Er sagte nicht, warum, und niemand fragte danach, und Fräulein Ma schrieb zwei Schritte auf und dahinter 05:15.

Was in der Stelle lag, lag in Schichten.

Und die Schichten hatten Abstände, und die Abstände hatten zwei Dicken und keine dritte.

Sieben, acht, sieben, sieben, acht.

Und so ging es weiter, und es hörte nicht auf, solange er hinsehen konnte.

Es lief auch nicht rund und nicht gerade, sondern es lief so, wie etwas läuft, das nicht gebaut worden ist.

Und an keiner Stelle war eine Kante, an der jemand angesetzt hätte.

Das war das Gewachsene.

Dazwischen lag etwas, das die Abstände nicht hatte.

Und es hatte auch keine eigene Richtung, sondern lag in den Schichten wie Wasser in einer Rinne liegt: Es hatte den Weg genommen, der schon da war.

Es war nicht schwarz und nicht kalt, und es sah aus wie der Kern, und es lag nur an Stellen, an denen der Kern von sich aus nichts zu tun gehabt hätte.

Er berührte die erste Stelle, und sie antwortete sofort.

Und er berührte die zweite, und sie antwortete sofort und genauso, und sie antwortete an jeder Stelle, an der er hinlangte, jedes Mal dasselbe.

Die Schichten antworteten auch.

Und keine von ihnen antwortete zweimal gleich, und das war der ganze Unterschied, und einen zweiten brauchte er nicht.

Denn was gewachsen ist, hat an jeder Stelle ein anderes Alter.

Und was hingelegt worden ist, hat überall dasselbe.

An den meisten Stellen war eine Linie.

Eine Linie hieß, dass eine Schicht an dem Fremden aufhörte und dahinter wieder anfing.

Und wo eine Schicht aufhört, kann man schneiden, ohne die Schicht anzufassen.

Das ist die ganze Feinarbeit, und sie hat mit Kraft nichts zu tun, und mit Kraft wäre sie an diesem Morgen auch nicht zu machen gewesen.

An anderen Stellen war keine.

Keine Linie hieß, dass die Schicht durch das Fremde hindurchlief und auf der anderen Seite herauskam.

Und das hieß, dass sie darüber gewachsen war.

Eine Schicht, die über etwas gewachsen ist, gibt es nicht wieder her. Sie gibt sich her, oder sie gibt gar nichts her.

Er sah die Schichten an, und er zählte die Stellen ohne Linie, und es waren neun.

Und er fing bei ihnen an.

Denn eine Stelle mit Linie bleibt zu finden, solange die Linie da ist.

Und eine Stelle ohne Linie wächst weiter zu, und was zugewachsen ist, liegt drin.

Vierzig Millimeter in der Stunde standen auf Luo Shuangs Blatt, und das war der Rand, und der Rand war das Langsamste, was hier wuchs.

Dazu kam das andere.

Was hineingelegt worden ist, hat keinen eigenen Weg. Schneidet man es an einer Stelle, geht es an der nächsten tiefer.

Also gingen die tiefen zuerst.

Die erste lag zwei Handbreit unter der Kante.

Und er nahm sie heraus, und er nahm dabei so viel Gewachsenes mit, wie ein Fingernagel breit ist.

Es ging nicht ab wie etwas, das anklebt.

Und es ging so ab, wie ein Ast abgeht, um den herum ein Baum weitergewachsen ist: Das Holz gibt den Ast nicht her, sondern man nimmt das Holz mit, oder man nimmt gar nichts.

Er nahm das Holz mit, und er nahm so wenig davon mit, wie er unterscheiden konnte, und unterscheiden konnte er einen Fingernagel breit.

Draußen ging um 05:17 eine Nadel.

„Eins", sagte Luo Shuang.

Und sie sagte nicht, eins was, weil sie es nicht wusste.

Fräulein Ma schrieb eins hin und ließ die Spalte daneben leer.

Und es war die zweite leere Spalte auf ihrem Bogen an diesem Morgen.

Die zweite lag flach und über drei Schichten.

Und sie ging in einem Stück heraus, und darunter stand die mittlere Schicht offen und schloss sich nicht.

Eine offene Schicht ist keine Wunde.

Und sie ist eine Stelle, an der etwas wieder anfangen muss, und sie fängt an, wenn nichts darin liegt, das ihr im Weg steht.

Er sah zwölf Sekunden hin und nahm nichts weiter heraus.

Und dann ging die Schicht von selbst weiter, drei Millimeter weit, und danach stand sie wieder still.

Das war das erste Mal an diesem Morgen, dass der Kern etwas tat, das nicht von ihm kam.

Die dritte saß in der dünnsten Schicht, die er bis dahin gesehen hatte.

Sie herauszunehmen hieß, die Schicht auf ihrer ganzen Breite mitzunehmen.

Sie stehen zu lassen hieß, einen Stumpf stehen zu lassen.

Ein Stumpf ist kein Rest.

Und ein Stumpf ist ein Anfang, und dieser hier hatte einen Anfang schon einmal gehabt.

Er nahm die Schicht mit.

Um 05:24 hatte jeder Mensch auf dem Stein einen Schatten.

Und um 05:25 hatte jeder wieder zwei, und Fräulein Ma schrieb beide Uhrzeiten auf und stellte keine Frage dazu.

„Herr Gu."

„Ja."

„Und?"

„Noch nicht", sagte er, ohne aufzusehen.

Die vierte und die fünfte lagen nebeneinander und gehörten nicht zusammen.

Und das sah man daran, dass zwischen ihnen zwei Abstände lagen und dass die zwei Abstände verschieden dick waren.

Und er nahm trotzdem erst die vierte und danach die fünfte.

Denn zwei Sachen, die nicht zusammengehören, liegen manchmal an derselben Schicht, und eine Schicht gibt weiter, was an ihr passiert.

Als die vierte heraus war, ging die fünfte um zwei Millimeter tiefer.

Und sie ging nicht weg, sondern sie ging hinein, und sie tat es in weniger Zeit, als er brauchte, um die Hand zu drehen.

Er ging ihr nach.

Und er ging ihr nach, bevor die Schicht darüber sich bewegte, und danach ging sie nicht weiter, weil sie nichts mehr hatte, worin sie hätte weitergehen können.

Draußen stand das Wasser um 05:31 sechs Sekunden lang still.

Und Lu Chen sah auf die Uhr und danach auf die Vierzehn, und er ließ niemanden weiter zurückgehen, weil Zurückgehen an dieser Stelle nichts geholfen hätte.

Bai Suqing hielt in diesen sechs Sekunden zwei Leinen, und beide waren an der letzten Marke festgemacht und keine an einem Menschen.

Bei der sechsten war die Grenze nicht eindeutig.

Dort trafen zwei Schichten von verschiedenem Alter zusammen, und das Fremde lag in beiden.

Auf der einen Seite gingen die zwei Dicken weiter.

Und auf der anderen Seite gingen sie nicht weiter.

Wo das Muster weitergeht, ist gewachsen. Wo es aufhört, ist etwas dazugekommen.

Und er schnitt auf der Seite, auf der es aufhörte.

Andersherum wäre auch möglich gewesen.

Und dann hätte er zwei Millimeter Kern herausgenommen und zwei Millimeter Fremdes stehen gelassen, und beides wäre falsch gewesen, und das eine wäre die schlechtere Hälfte davon.

Er brauchte für diese Stelle vier Minuten.

Für die anderen hatte er zwischen vierzig Sekunden und zwei Minuten gebraucht.

Und an einer Stelle in diesen vier Minuten war die Antwort auf beiden Seiten dieselbe.

Da half das Muster nicht mehr, und da half auch die Antwort nicht mehr, und da hatte er nichts als die Richtung, in die die Abstände dicker wurden.

Er nahm die Richtung.

Und eine Richtung ist kein Beweis, und er nahm sie trotzdem, weil die Sache nicht wartete, bis jemand einen baute.

Draußen stand niemand, der ihm dazu etwas hätte sagen können. Luo Shuangs Gerät zeigte auf eine Kante, auf Lu Chens Blatt gab es für den Kern keine Zeile, und die Einzige, die unter Steinen sah, was sonst niemand sah, lag am Nordrand und schlief.

Um 05:38 stand der violette Rand um seine goldenen Augen still.

Er stand einundzwanzig Sekunden.

Und danach lief er wieder, und Lu Chen sah es, weil er von der Seite stand, und er schrieb es nicht auf sein Blatt.

Der General stand am Südrand und drehte den Kopf nicht.

Und er sagte an diesem Morgen bis 06:02 kein Wort, und der Ozean, der alles zurückgibt, gab ihn auch an diesem Morgen nicht zurück.

Die siebente lag an einer Stelle, an der die Schichten sich bogen.

Und sie bogen sich nicht wegen des Fremden, sondern der Kern bog sich dort ohnehin, und das hatte er nachzuprüfen, bevor er anfing.

Und er prüfte es an drei Punkten und nicht an einem.

Denn ein Punkt zeigt eine Biegung, und drei Punkte zeigen, ob sie zu etwas gehört.

Sie gehörte zu etwas.

Und er ließ die Biegung stehen und nahm nur das heraus, was in ihr lag, und das war weniger, als er vorher angesetzt hatte.

Weniger herausnehmen heißt hier nicht vorsichtiger. Es heißt, dass die Stelle danach zwei Sachen weniger hatte, die sie hätte tragen müssen.

Um 05:47 wurde der Rücklauf wieder kürzer.

„Ein halbes", sagte Luo Shuang, und um 05:49 sagte sie: „Ein Drittel", und um 05:52 sagte sie wieder: „Ein halbes."

Und sie schrieb alle drei Werte auf und schrieb dazu, dass sie zwischen ihnen nicht gemessen hatte.

Und Lu Chen las es und sagte nichts dazu, weil ihm dazu nichts einfiel, was auf ein Blatt gehört hätte.

Die achte war die kleinste und ging am langsamsten.

Und sie ging langsam, weil sie zwischen zwei Antworten lag, die beide sofort kamen, und weil er unterscheiden musste, welche von beiden die Schicht war.

Und er unterschied es, indem er wartete.

Denn was sofort antwortet, antwortet auch beim zweiten Mal sofort, und was gewachsen ist, braucht beim zweiten Mal länger als beim ersten.

Er fasste sie viermal an und ließ dazwischen jedes Mal mehr Zeit.

Und beim vierten Mal war der Unterschied groß genug, um danach zu schneiden.

Es kostete zwei Minuten, die er nicht hatte, und sie waren billiger als ein Schnitt in die falsche von zwei Sachen.

Von 05:11 bis 06:04 nahm er die Hand nicht heraus.

Und in dieser Zeit sagte er drei Wörter, und zwei davon waren noch nicht.

Duan Yuhe stand acht Meter weiter mit einer Leine, die an nichts festgemacht war.

Und sie war an nichts festgemacht, weil eine Leine hält, was Gewicht hat, und weil hier nichts war, das Gewicht hatte.

Bis 06:02 hatte er acht Stellen draußen.

Und was er dabei an Gewachsenem mitgenommen hatte, war zusammen sieben Millimeter breit, und es kam nicht zurück.

Sieben Millimeter von einem Weltkern sind nichts, und nichts ist ein Wort, das man nur schreiben darf, wenn man weiß, wovon der Kern trägt. Er schrieb es nicht.

Die neunte lag nicht in einer Schicht.

Und sie lag dort, wo die Schichten am dünnsten waren, und dort lag auch das, womit dieses Tor wusste, wohin es geht.

Und sie lag nicht daneben und nicht darüber, sondern in derselben Dicke.

Es war die einzige Stelle im ganzen Kern, an der die Antwort, die sofort kam, und die Antwort, die jedes Mal anders kam, aus demselben Millimeter kamen.

Ein Tor hat eine Adresse.

Und eine Adresse ist keine Zahl und kein Name, sondern eine Stelle, an der ein Kern eine zweite Stelle kennt.

Nimmt man sie heraus, geht das Tor nicht zu.

Es sucht eine neue.

Und ein Tor, das eine Adresse sucht, sucht sie nicht dort, wo es hinsoll.

Es sucht sie dort, wo etwas ist.

Er nahm die Hand um 06:04 heraus.

„Fräulein Luo."

„Herr Gu?"

„Wie weit ist der Rand?"

„Dreiundvierzig Millimeter seit fünf Uhr."

„Und?"

„Und das ist die Gerade", sagte sie. „Gemessen habe ich zwei davon."

Er sagte nichts dazu und legte die Hand wieder hinein.

Herausnehmen ging dort nicht, und stehen lassen ging dort auch nicht.

Und wenn zwei Wege nicht gehen, ist die Frage nicht, welcher von beiden weniger kostet.

Es gab einen dritten, und er war teurer als beide.

Von 06:07 bis 06:16 tat er etwas, das von außen aussah wie Stehen.

Und neun Minuten lang stand Luo Shuangs Nadel auf ihrem gewöhnlichen Wert, und Deng Yuxian las viermal ab und schrieb viermal dieselbe Zeile.

Neunzehn Sekunden davon sahen anders aus.

Und in diesen neunzehn Sekunden schlug ihr Gerät an und schrieb danach eine Minute lang gar nichts, und auf dem ganzen Stein hörte der Rücklauf auf, und niemand hörte sein eigenes Wort.

Es war nicht laut, und es war nicht hell, und es hatte keine Richtung.

Und es hörte auf, ohne nachzuhallen.

Danach lag an dieser Stelle nichts, was sofort antwortete.

Und die Schichten, die dort durchliefen, antworteten alle sechs verschieden, und die dünnste lag noch genau dort, wo sie vorher gelegen hatte.

Fräulein Ma schrieb es auf und legte die Uhr dabei nicht aus der Hand.

Um 06:17 stand er wieder gerade.

Und der violette Rand lief langsamer als um 05:38.

Die Stellen mit Linie gingen danach schnell.

Und sie gingen schnell, weil eine Linie eine Linie ist und weil man an einer Linie nichts zu entscheiden hat.

Um 06:20 fing er an, und um 06:29 war er fertig.

Deng Yuxian las in dieser Zeit dreimal ab und schrieb dreimal auf, dass sich nichts bewegt hatte.

Um 06:30 lag das Fremde nicht mehr im Kern.

Und es lag auch nicht daneben.

[Fremdes: keins.]

„Herr Gu."

„Fräulein Luo?"

„Was haben Sie an der neunten gemacht?"

„Ich habe es umgewandelt."

„Der Rest?"

„Es gibt keinen", sagte er.

Und Luo Shuang schrieb es hin und unterstrich es nicht.

Die Rinne am Südrand hörte um 06:30 auf zu steigen.

Und sie hörte nicht auf wie etwas, das fertig ist, sondern wie ein Seil aufhört, an dem oben niemand mehr zieht.

Yao Dexin zählte weiter, weil das seine Aufgabe war.

„Keins", sagte er.

Und er sagte es noch dreimal in den drei Minuten danach, und dreimal hieß es dasselbe.

Das handbreite Band, das an beiden Seiten um den General herumlief, ging in die Rinne hinein.

Und der General drehte den Kopf.

Es war die erste Bewegung seit dem siebzehnten Januar um 13:47.

„Und ein Tor", sagte er.

Dann ging der Kanal zu, und er ging mit.

Es dauerte nicht lange.

Und der Ozean gab ihn auch dabei nicht zurück.

Niemand sagte etwas.

Und Fräulein Ma schrieb 06:31 auf und daneben drei Wörter.

Gu Tian nahm die Hand aus der Stelle und sah nicht zum Südrand.

Er sah auf den Rand des Kerns, und der wuchs weiter, und er wuchs so schnell wie um fünf Uhr.

Luo Shuang maß von 06:34 bis 06:46 dreimal.

Und sie maß den Grundrhythmus des Tores, und sie maß ihn an derselben Stelle und mit demselben Gerät, weil ein Vergleich zwei gleiche Sachen braucht.

„Herr Lu."

„Fräulein Luo."

„Der Rückweg steht."

Lu Chen legte den Stift hin.

„Wie sicher?"

„Drei Punkte in zwölf Minuten, und alle drei liegen auf einer Geraden", sagte sie. „Und ich belege ihn für einundzwanzig Minuten und für danach nicht."

„Warum einundzwanzig?"

„Weil die Gerade dort aufhört, wo meine Punkte aufhören. Alles danach ist keine Messung. Es ist eine Verlängerung."

„Und noch etwas, Herr Lu."

„Ja?"

„Der Takt ist kürzer als am vierten Januar."

„Um wie viel?"

„Um sieben Teile von zehntausend", sagte sie. „Bei vier Teilen Fehlergrenze."

„Wovon kommt das?"

Und Luo Shuang legte beide Streifen nebeneinander, bevor sie antwortete.

„Und ich habe vier Sachen, die es gewesen sein können", sagte sie. „Ich habe keine Spalte, die sie auseinanderhält."

„Schreiben Sie alle vier hin."

„Das habe ich schon", sagte sie.

Lu Chen sah einmal auf die Stelle im Wasser und einmal auf die Vierzehn.

„Wir gehen zurück."

„Herr Lu."

„Fräulein Luo?"

„Am Südrand liegen zwei Stücke Panzerung."

„Ja."

„Und?"

„In meinem Vergleichsbestand stehen einhundertsechs Zeilen aus einunddreißig Toren in neun Ländern", sagte sie. „Und keine davon passt auf das hier."

„Wie lange brauchen Sie?"

„Vier Minuten. Zwei Stücke, kein drittes."

Lu Chen rechnete nicht lange.

„Nein."

„Und der Grund?"

„Einundzwanzig Minuten sind belegt, und der Weg zum Eintritt ist nicht einundzwanzig Minuten lang", sagte er. „Und ich habe einen, der getragen wird, und eine, die nicht wach ist."

Luo Shuang schrieb es auf.

Und sie schrieb es in ihre eigene Spalte und nicht in seine, und darunter schrieb sie nicht genommen und die Uhrzeit.

„Herr Lu."

„Herr Yao?"

„Die Rinne. Ich kann sie zu Ende zählen."

„Nein."

Und Yao Dexin hörte auf zu zählen und band sich die Schlinge fester, in der der linke Arm hing.

Etwas liegen zu lassen, ist eine Entscheidung.

Und Lu Chen traf sie um 06:52 und schrieb sie in eine Zeile, und danach stand auf seinem Blatt eine Reihenfolge und keine Verfolgung.

Die Reihenfolge hatte vier Teile.

Zuerst die beiden Getragenen, dann die Geräte, dann die Leinen, dann der Rest.

Und sie hatte auch eine fünfte Zeile, und in der stand, wer wen ablöst und nach wie vielen Minuten.

Denn ein Weg, auf dem getragen wird, ist kein Weg, sondern eine Reihe von Ablösungen.

Und Zhou Liangchen ging mit der rechten Hand im Tuch und ging selbst.

Kang Zhiyuan ging nicht selbst, und Duan Yuhe und Bai Suqing nahmen ihn zwischen sich, und sie nahmen ihn so, dass die drei Rippen oben lagen.

Team eins trug allein, was getragen werden musste.

Und niemand fragte, ob es anders schneller ginge.

Aiko Taira lag seit dem zweiundzwanzigsten Januar um 19:02 am Nordrand.

Und sie hatte die halbe Nacht wach dagelegen und zugesehen, und seit 01:20 hatte sie die Augen nicht mehr aufgemacht.

Fang Weilin und Ren Congzhi machten die Trage fertig, und sie machten sie vor 06:52 fertig, weil sie nicht auf einen Befehl gewartet hatten.

Und Herr Cai trug die Klinge und die Scheide.

Und er sah nicht nach, wie die Scheide stand.

Um 06:58 machte sie die Augen auf.

Sie sah nicht auf den Kern und nicht auf den Südrand.

„Hat er gesessen?"

„Ja", sagte Herr Cai.

„Und der Anker?"

„Der steht nicht mehr."

Sie schloss die Augen wieder.

Und sie fragte nichts anderes, und sie sagte auch nichts anderes, und um 07:00 atmete sie wie vorher.

Um 07:04 gingen sie los.

Und es war neun Minuten später, als Lu Chen es gewollt hatte, und er sagte die neun Minuten nicht.

Gu Tian ging als Letzter von der Kante weg.

Und er machte vorher die linke Hand zu, und beim ersten Mal ging sie nicht ganz zu, und beim zweiten Mal ging es.

„Herr Gu."

„Herr Lu."

„Können Sie hundertvierzig Meter?"

„Ja."

„Und mehr?"

„Und mehr auch."

Er sagte es sofort.

Und Lu Chen ging weiter und stellte keine zweite Frage.

Hinter ihnen stand eine runde Stelle im Wasser, zwei Meter vier breit.

Und ihr Rand wuchs vierzig Millimeter in der Stunde, und was darin lag, lag in Schichten, und die Abstände hatten zwei Dicken und keine dritte.

An der Stelle, wo die neunte gelegen hatte, lag nichts Fremdes.

Und es lag dort auch keine Lücke.

Am Südrand stand nichts mehr.

Die Rinne war zu, und über ihr gab der Ozean zurück, was über ihm stand.

Zwischen den Steinen lagen einhundertvierzig Meter Wasser.

Und über dem Wasser lagen zwei Schatten je Mensch, und beide waren wieder da, seit die Hand aus dem Kern war.

Der Weg zum Eintritt war lang.

Und sie gingen ihn in der Reihenfolge, die auf Lu Chens Blatt stand, und sie gingen ihn ohne Eile, weil Eile eine Reihenfolge kostet.

Niemand sah zurück.

Fräulein Ma sah zurück, und sie tat es einmal und wegen der Uhrzeit.

Auf ihrem Bogen standen an diesem Tag sieben Uhrzeiten, und die erste war 00:41.

Und neben der ersten stand ein leeres Feld.

Und in das Feld schrieb an diesem Tag niemand etwas hinein.

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