Aufstieg des Ewigen Dao-Clans · Band 4 · Arc 07
Kapitel 516Himmlische See

Blut unter Mondlicht

4.002 Wörter · Band 4 — Vorhänge vor dem Himmel

Der siebzehnte Januar 2137 war ein Sonntag.

Und Aiko Taira schrieb die erste Zeile des Tages um 05:32 in ihr eigenes Heft, und sie schrieb sie in die zweite Spalte, weil sie nur etwas gesehen hatte.

Die zweite Spalte hieß Was ich sehe, und sie war an diesem Ort seit dem vierten Januar die kürzeste von dreien.

Und um 05:40 las Deng Yuxian an der Latte ab.

„Einhundertvierundneunzig."

„Gestern um zwanzig Uhr?"

„Einhundertsechsundneunzig."

Zwei Zentimeter in der Nacht, und es war die sechste Nacht, und niemand hatte in der Nacht etwas hinausgegeben.

Und die vier Anker standen viermal auf sechsundzwanzig, so wie sie seit dem fünfzehnten Januar um 09:00 und vier darauf standen.

Um 05:52 fing das Lot an, langsamer zu wandern.

Und es brauchte fünfundfünfzig Sekunden statt vierzig, und um 06:14 brauchte es achtundsechzig, und um 06:31 stand es auf zwölf und ging nicht mehr zurück.

„Es läuft aus", sagte Luo Shuang. „Und ich lese es dreimal ab, bevor ich es sage, und ich habe es dreimal abgelesen."

„Herr Gu?"

„Er nimmt es ab", sagte Gu Tian.

„Wie lange hat er diesmal gebraucht?"

„Kürzer."

Lu Chen ließ kürzer in die erste Spalte schreiben, obwohl es keine Zahl war, und daneben ließ er die beiden Uhrzeiten setzen, aus denen man sie ausrechnen konnte.

Und er rechnete sie nicht aus.

„Legen Sie es noch einmal."

„Ja", sagte Gu Tian.

Um 06:40 lief das Violett nach drei Sekunden an, und um 06:40 und ungefähr zwanzig lag unter dem General am Südrand wieder ein Bild, das verkehrt herum war und ihm nicht gehörte.

Und Aiko Taira stand dabei am Nordrand, dritte von hinten, und schrieb die Zeit auf.

„Was hat es gekostet?"

„Einhundertfünfzehn", sagte Deng Yuxian.

„Der Stein?"

„Neunundsiebzig im Tiefsten. Und nach sechs Sekunden einhundertsiebenundachtzig."

„Vorher?"

„Einhundertvierundneunzig."

Und Luo Shuang schrieb die sieben unter die vier und die vier unter die zwei, und danach zog sie zum ersten Mal in diesem Arc einen Strich.

„Herr Lu, ich habe drei Punkte."

„Und?"

„Und es ist eine Reihe."

„Was sagt sie?"

„Sie sagt, dass die Abstände größer werden", sagte Luo Shuang. „Und sie sagt nicht, wie oft es noch geht, weil drei Punkte eine Reihe sind und keine Uhr."

Lu Chen schrieb eine Reihe auf und schrieb kein Wort daneben.

Und er ließ die drei Zahlen darunter noch einmal ausschreiben, zwei, vier, sieben, damit sie auch auf dem Blatt standen, das hinausging.

Um 07:20 sagte Aiko Taira den ersten Satz des Tages, der etwas wert war.

„Herr Lu, ich sehe sie."

Der Streifen über dem Westweg stand seit dem vierzehnten Januar in ihrer Karte als ein Feld ohne Zahl, und sie hatte dreimal denselben Satz dazu gesagt.

Und das Unten dort draußen war in dieser Nacht flach geworden, und ein Streifen steht nur im flachen Unten.

„Wie breit?"

„Zwei Meter sieben", sagte sie. „Und ich sehe sie ganz, und zwei Meter sieben haben von der Mitte aus einen Meter fünfunddreißig nach jeder Seite."

„Ihr halber Meter?"

„Fünfzig."

Und sie sagte danach den Satz, den sie seit dem achten Januar vor jedem Schnitt sagte, und sie sagte ihn, ohne die Hand an die Scheide zu legen.

„Sehen Sie hin, bevor ich schneide."

„Herr Gu. Einmal."

„Ja."

Drei Sekunden, bis das Violett lief. Zwei Sekunden Hinsehen. Einundsechzig.

„Sie zeigen auf die Südkante", sagte Gu Tian, während er noch hinsah. „Die Mitte liegt eine Handbreit weiter nördlich."

„Und?"

„Von hier."

Er setzte den Stiefel auf den Stein und ließ ihn stehen und ging danach weg.

Und Aiko Taira stellte sich dorthin, wo der Stiefel gestanden hatte, und nicht daneben.

Vor der Schrittfolge drehte sich die Scheide um wenige Grad, und die Klinge blieb darin.

Und der Schnitt kam um 07:52 und kostete vierundachtzig, und er saß.

„Einen halben Meter", sagte Luo Shuang.

„Ja", sagte Aiko Taira.

Danach zog sie die Klinge ganz aus der Scheide und hielt sie flach ins Licht und sah sich das letzte Drittel an.

„Fünf Handbreit."

„Der Rest?"

„Der Rest ist da."

Und Deng Ruozhi, Duan Yuhe und Kang Zhiyuan kamen um 08:40 über den Westweg herein, und sie brauchten vierundvierzig Minuten für sechsundvierzig Meter, und zwei Trittsteine lagen nur bei flachem Unten in einer Linie.

Kang Zhiyuan hatte zwei Nächte in einer Leine gelegen und ging als Erster, und Lu Chen fragte ihn nicht danach, sondern nach den Trittsteinen.

Und danach lag niemand mehr draußen.

Lu Chen zählte die vierzehn mit dem Finger und schrieb keine Zahl an den Rand, weil an diesem Vormittag zum ersten Mal seit dem fünfzehnten keine dastand.

Um 09:10 sagte er, was an diesem Tag zu tun war.

„Der zweite Anker."

„Warum der?"

„Weil unter ihm die Ader offen ist", sagte Lu Chen. „Und auf einen Stein, unter dem eine Ader offen ist, stellt sich niemand von uns."

Sechs gingen um 09:40 über den Ostweg: Lu Chen, Gu Tian, Luo Shuang, Aiko Taira, Herr Cai und Fräulein Ma.

Und Deng Yuxian blieb an der Latte auf der mittleren Schale, weil dort abgelesen wurde, was hier ausgegeben wurde.

Der Ostweg war einundvierzig Meter Wasser und ein Bogen von sechsundsechzig, und er hatte eine Leiter, die einen Meter neun hinunterging.

Und sie standen um 10:09 auf dem zweiten Anker, und es hatte neunundzwanzig Minuten gedauert, wie am vierzehnten Januar.

Der zweite Anker war ein Stück Ruine von einundfünfzig Metern auf neununddreißig, und er hing seit dem fünfzehnten Januar auf sechsundzwanzig, und sechsundzwanzig war hier keine Ablesung, sondern eine Kante.

Und sein Bild lag nicht unter ihm, sondern neben ihm, weil das Unten hier seit zwei Tagen nach Süden zeigte.

„Sechzehn", sagte Luo Shuang um 10:20. „Wie gestern und wie vorgestern."

„Darüber?"

„Zwei Komma eins, und es wandert."

Aiko Taira ging die Südkante zweimal ab, bevor sie etwas sagte, und sie ging sie beide Male gleich schnell.

Und danach ging sie die Ostkante einmal ab und kam zurück.

„Ich sehe nichts."

„Liegt dort nichts?"

„Das weiß ich nicht", sagte Aiko Taira. „Ich sehe nichts, und das ist etwas anderes."

Und sie hatte den Satz zum vierten Mal gleich gesagt, und Lu Chen ließ ihn zum vierten Mal in die dritte Spalte schreiben.

Ein Streifen steht nur im flachen Unten, und unter diesem Stein stand seit dem fünfzehnten Januar nichts flach.

„Herr Gu. Einmal."

„Ja."

Und es dauerte um 10:44 drei Sekunden, bis das Violett lief, und zwei Sekunden Hinsehen kosteten einundsechzig, und Deng Yuxian las sie über den Kanal ab.

„Sie kommt an der Südwestecke unter dem Stein hervor", sagte Gu Tian, während er noch hinsah. „Ein Meter neun. Und sie hört unter dem Stein nicht auf, und wo sie aufhört, sehe ich nicht."

„Die Mitte?"

„Zwei Schritte von der Ecke nach Westen."

Er ging die zwei Schritte und setzte den Stiefel auf und ließ ihn stehen.

Und Aiko Taira stellte sich dorthin, wo der Stiefel gestanden hatte.

Ein Meter neun hat von der Mitte aus fünfundneunzig Zentimeter nach jeder Seite, und ein halber Meter ist weniger, und das war die ganze Rechnung.

Sie sagte sie einmal laut, so wie sie sie an diesem Ort immer einmal laut sagte, und Luo Shuang schrieb sie mit.

Und es war seit dem vierten Januar die einzige Rechnung, die sie brauchte, weil sie den halben Meter nicht wegbekam und ihn deshalb einkaufte wie Wetter.

Um 10:52 fing sie die Schrittfolge an.

Und um 10:52 und dreißig kam eine Zeile über den Kanal, und sie kam von der mittleren Schale, und sie kam nach einem Drittel einer Sekunde ein zweites Mal.

„Die Rinne schwillt nicht mehr", sagte Deng Yuxian. „Sie läuft."

Acht Mal in der Minute war die Rinne unter der mittleren Schale seit dem dreizehnten Januar um drei Millimeter gestiegen und wieder gesunken.

Und um 10:52 und dreißig stieg sie und sank nicht.

Die Scheide drehte sich.

Sie drehte sich nicht um wenige Grad.

Und Aiko Taira drehte sie nicht.

Der linke Fuß ging elf Zentimeter nach links und setzte auf, und es dauerte kürzer, als ein Wort zu sagen.

Und der zweite ging auch elf.

Der dritte ging dreiundzwanzig.

Und sie hatte alle drei gesetzt, und sie hatte alle drei anders gesetzt, und beides war zugleich wahr.

Und sie zählte sie, während sie gingen, weil sie an diesem Ort alles zählte, was zweimal vorkam.

Elf. Elf. Dreiundzwanzig.

Sie prüfte dabei die drei Sachen, die man prüft: den Stein unter dem Fuß, das Gewicht darüber und die Kante, an der es aufhört.

Und alle drei waren dort, wo sie hingehörten, und in ihr stimmte alles.

Der vierte Wechsel endete nicht.

Ein Wechsel endet dort, wo der Fuß aufsetzt, und dieser lief durch, und sie stand vier Meter weiter westlich als in jeder Rechnung, die sie an diesem Vormittag aufgeschrieben hatte.

Und sie hatte ihn beendet. Sie hatte ihn an derselben Stelle beendet, an der sie ihn seit elf Jahren beendete, und danach war er weitergegangen.

Und die Klinge kam aus der Scheide, und der Schnitt kam um 11:00.

Er kam ohne Geräusch, und die linke Hand ging nicht über die Schulter, und alles daran war so, wie es an jedem anderen Tag gewesen wäre.

Sie hatte ihn geschnitten. Sie wusste, wohin sie geschnitten hatte, und sie hätte es unter Eid aufgeschrieben.

Und das Wasser ging an der Südwestecke nicht auf.

Es ging elf Meter weiter nordöstlich auf, über offenem Wasser, wo keine Ader lief.

Und Luo Shuang stand an der Nordkante und las ab und sagte danach eine Zahl, und die Zahl war keine, mit der man etwas anfangen konnte.

„Elf Meter", sagte sie. „Und ich messe die Weite und nicht die Richtung, und elf Meter sind keine Weite mehr."

Aiko Taira stand still und zog die Klinge ganz heraus und hielt sie flach ins Licht.

„Sechs Handbreit."

„Vorhin?"

„Fünf", sagte sie.

Und das war die ganze Auskunft, die es an diesem Vormittag gab.

Denn die Schneide bezahlt jeden Schnitt, und sie hatte einen bezahlt, und der Schnitt war nicht hier.

Ein halber Meter ist ein halber Meter, und man rechnet ihn ein, und elf Meter rechnet niemand ein.

Und der Unterschied zwischen den beiden Zahlen war nicht die Weite, sondern dass die erste eine Richtung hatte, die immer dieselbe gewesen war.

„Herr Lu."

„Frau Taira?"

„Ich bin gefährlich."

„Seit wann?"

„Seit dem dreizehnten Januar, um 14:26."

Lu Chen ließ es in die erste Spalte schreiben, und er ließ die Uhrzeit an den Rand setzen, und er sagte kein Wort dazu.

Und Luo Shuang schrieb es in ihre dritte.

Eine Meldung braucht einen der vier Punkte von der ersten Seite ihres Heftes, und der vierte heißt Was ich nicht kann.

Und am dreizehnten Januar hatte dort nichts gestanden.

Um 11:02 stand es dort.

„Wohin schneiden Sie?"

„Das weiß ich nicht", sagte Aiko Taira.

„Frau Taira, wie weit?"

„Elf Meter waren es einmal", sagte sie. „Und ich habe eine Zahl und nicht zwei, und ich sage Ihnen nicht, dass es elf bleibt."

Lu Chen ließ danach alle vom südlichen Drittel des Steins gehen.

Und er ordnete es an, ohne es zu begründen, und Herr Cai und Fräulein Ma gingen an die Nordkante und stellten sich nebeneinander und nicht hintereinander.

Aiko Taira steckte die Klinge weg und stand still.

Und sie stand auf beiden Füßen und hatte die Hände offen an der Seite, und sie stand so, wie ein Mensch steht, der nichts tut.

Stillstehen war das Einzige, was auf ihrer ersten Heftseite unter Was ich nicht kann nicht vorkam, und sie tat es zwölf Minuten lang.

Um 11:14 drehte sich die Scheide zum zweiten Mal.

Und Luo Shuang hatte sie auf fünf Bändern gesehen und am dritten Januar auf einer Fläche in Otsu und seitdem an jedem Tag hinter diesem Tor, und sie hatte sie nie gemessen, weil sie nie groß genug gewesen war.

Sie maß sie um 11:14.

„Neunzig Grad", sagte sie. „Und ich konnte es zum ersten Mal messen."

Und die Klinge kam heraus.

Aiko Taira hatte die Hand nicht an der Scheide, und die Klinge kam trotzdem heraus, und danach war die Hand daran.

Und die Hand ging den Weg, den sie in elf Jahren von Türen und Gassen und Rampen gelernt hatte, und sie ging ihn richtig, und sie ging ihn zu etwas, das nicht entschieden worden war.

Der zweite Schnitt kam um 11:14 und ungefähr zehn.

Und er ging nicht ins Wasser.

Er ging in den Stein, sieben Meter hinter ihr, quer über zwei Fugen hinweg und gleich breit über beide, und er hörte dort auf, wo die Linie aufhörte, und nicht dort, wo der Stein aufhörte.

Und die beiden Seiten passten nicht zusammen, und das Stück lag nirgends.

Luo Shuang ging hin und sah ihn sich an und kam zurück und sagte nichts über ihn.

Und sie sagte etwas über ihr Lot.

„Neunzehn", sagte sie. „Unter dem Anker waren es sechzehn."

„Seit wann?"

„Seit 11:14 und ungefähr zehn."

Lu Chen schrieb die neunzehn hin und schrieb die sechzehn darüber und zog keinen Strich.

Und er ließ Deng Yuxian über den Kanal die drei anderen ablesen, und die drei anderen standen auf sechsundzwanzig.

Aiko Taira hielt die Klinge in der Hand und sah sie an.

Sie hatte in elf Jahren um nichts gebeten, und das stand in keinem Formular, und es war trotzdem wahr.

„Herr Cai."

„Frau Taira?"

„Nehmen Sie es mir ab."

Und Herr Cai kam von der Nordkante und nahm es ihr ab, und er nahm es mit beiden Händen, und er sagte dabei nichts.

Er trug es drei Schritte weiter und legte es auf den Stein und die Scheide daneben.

Und um 11:18 ging die rechte Hand von Aiko Taira an die Hüfte.

Dort war nichts.

Und die Hand blieb einen Augenblick, wo sie war, und ging danach herunter.

Sie schrieb es in diesem Augenblick nicht auf, weil sie nichts in der Hand hatte, womit man schreibt.

Und sie sagte es laut, damit es jemand aufschrieb, und Luo Shuang schrieb es auf.

Denn was nur ein Mensch weiß, weiß an diesem Ort niemand, und das hatte sie am dreizehnten Januar in ihr eigenes Heft geschrieben und nirgendwo sonst hin.

„Fräulein Luo."

„Frau Taira?"

„Es geht immer nach links."

„Wie oft?"

„Viermal", sagte Aiko Taira. „Elf, elf, dreiundzwanzig und einer, den ich nicht gezählt habe, weil er nicht aufgehört hat."

„Die beiden Schnitte?"

„Der erste nach Nordosten. Der zweite nach hinten."

„Links?"

„Ich stand beim ersten nach Nordwesten und beim zweiten nach Süden", sagte sie.

Und Luo Shuang rechnete es nicht laut, und sie schrieb es in zwei Zeilen und darunter einen Satz.

„Das ist die Richtung von heute", sagte sie. „Und über Ihren halben Meter sagt es nichts, und ich schreibe die beiden Sachen nicht in dieselbe Spalte."

Um 11:24 sprach der General.

Und er sprach vom Südrand der mittleren Schale, einhundertvierzig Meter weiter westlich, und man hörte ihn hier, als stünde er drei Schritte weiter, und sein Wort kam nicht von unten zurück.

„Was haben Sie getan?", sagte Lu Chen.

„Ich habe nichts aufgemacht."

„Und?"

„Und es war offen."

Es kam danach nichts, und es kam auch auf zwei Fragen nichts.

Und Deng Yuxian schrieb die drei Sätze über den Kanal mit und setzte in die dritte Spalte, dass sie die Sprache nicht bestimmen könne.

Um 11:26 ging der Zug an.

Aiko Taira stand auf beiden Füßen, und die Klinge lag drei Schritte weiter, und die Leine lag über ihrer linken Schulter und war an der Nordkante festgemacht.

Und sie ging trotzdem.

Sie ging nicht mit den Füßen.

Die Füße standen, und die Leine hielt, und Herr Cai hatte den Arm oberhalb ihres Ellbogens, und alle drei Sachen hielten, und es half keine von ihnen.

Und eine Leine hält, was Gewicht hat, und was an ihr zog, hatte keins.

Etwas, das ihr gehörte, ging nach Südwesten, dorthin, wo die Ader unter dem Stein hervorkam, und danach nach unten.

Und sie hatte kein Wort dafür und machte sich auch keines.

Sie hatte für die Sache, mit der sie ging, seit elf Jahren nur ein Wort, und es war ihr eigenes, und sie erklärte es nicht, und an diesem Vormittag half es ihr nicht.

Sie zählte stattdessen.

Und sie zählte, weil sie an diesem Ort alles zählte, was zweimal vorkam, und weil sie in diesem Augenblick nichts anderes tun konnte, was etwas nützte.

Zählen ist eine Sache, die man von innen macht, und sie hatte an diesem Vormittag gelernt, dass das kein Vorteil ist.

Der Abstand zwischen der Südwestecke und ihrem Standplatz war zwei Schritte gewesen.

Und beim ersten Zählen waren es zwei.

Beim zweiten waren es zwei.

Beim dritten stand die Ecke nicht mehr dort, wo sie hingehörte.

Und das war die einzige Sache, die sie hinterher wörtlich aufschreiben konnte, und sie schrieb sie in die dritte Spalte.

Herr Cai sagte etwas, und Lu Chen sagte etwas, und beides kam nach einem Drittel einer Sekunde ein zweites Mal.

Und Aiko Taira hörte beide Male beides und verstand keines von vier Malen.

Gu Tian hatte an der Nordkante gestanden, vierzig Meter weiter, mit dem Rücken zum Wasser.

Und dann stand er nicht dort.

Sie sah nicht, wie es dazwischen gewesen war, und sie schrieb hinterher nicht auf, wie es gewesen war, weil sie nicht hingesehen hatte.

Und es war danach nichts zu sehen.

Die linke Hand ging bis auf Brusthöhe und nicht darüber, und sie blieb dort, und daran war nichts, was man einem Bericht hätte übergeben können.

Und die Ader zog weiter, und sie zog an allem, was Qi trägt, und je mehr einer trägt, desto stärker.

Von 11:26 und ungefähr zwanzig an trug an diesem Ort einer am meisten.

Der Zug ging von ihr weg.

Und er ging nicht aus, und er wurde nicht kleiner, und er ging weg, so wie Wasser weggeht, wenn woanders ein tieferer Platz aufgeht.

Aiko Taira stand danach auf beiden Füßen und stand dort, wo sie gestanden hatte.

Und die Südwestecke stand zwei Schritte von ihr weg.

Sie zählte den Abstand ein viertes Mal, bevor sie etwas sagte, und danach sagte sie nichts über die vierzig Meter und nichts über den Mann, der nicht mehr an der Nordkante stand.

„Herr Cai, gehen Sie zwei Schritte nach Osten", sagte sie. „Und bleiben Sie dort, bis jemand anderes es Ihnen sagt."

Über den Kanal kam Deng Yuxian.

„Zweiunddreißig."

„Die Kante?"

„Sechsundzwanzig."

„Dazwischen?"

„Sechs", sagte Deng Yuxian.

Lu Chen schrieb die Sechs hin und schrieb kein Wort daneben.

„Und was hat es gekostet?"

„Einhundertfünfundfünfzig."

„Und vorher?"

„Einhundertsiebenundachtzig."

„Und jetzt?"

„Einhundertsechsundsiebzig", sagte Deng Yuxian. „Und ich habe es nach sechs Sekunden abgelesen und danach noch zweimal, und dreimal stand einhundertsechsundsiebzig."

Elf kamen nicht zurück.

Und Luo Shuang schrieb die elf auf und schrieb sie nicht unter die sieben.

„Das gehört nicht in dieselbe Reihe", sagte sie.

Um 11:40 setzte Aiko Taira sich an die Nordkante und tat das, was sie am dreizehnten Januar um 15:22 getan hatte.

Und sie nahm den Kernprüfstift und einen Stein und stach sich in den linken Daumen und ließ einen Tropfen fallen.

Sie zählte.

Zwölf Sekunden.

Sie machte es ein zweites Mal.

Zwölf Sekunden.

Zwölf ist die Zahl, die in ihrem Bogen seit dem sechsten Januar bei menschlichem Blut steht.

Und in der Rinne unter der mittleren Schale hatte derselbe Stift am dreizehnten Januar zweimal in weniger als einer Sekunde angeschlagen.

„Fräulein Luo."

„Frau Taira?"

„Messen Sie mich."

Und Luo Shuang nahm beide Geräte aus dem Koffer und legte sie nebeneinander und maß vier Minuten lang.

Danach las sie beide ab, und die beiden Geräte waren am neunten Dezember von derselben Hand justiert worden.

„Und?"

„Ich habe jetzt zwei Zahlen", sagte Luo Shuang.

„Und?"

„Und sie sind gleich."

Es blieb an der Nordkante still, so lange es dauert, bis ein Wort von unten zurückkommt, und danach noch etwas länger.

„Fräulein Luo, sagen Sie es ganz."

„Ich sage Ihnen nicht, dass nichts ist", sagte Luo Shuang. „Ich sage Ihnen, dass mein Gerät nichts sagt, und das sind zwei Sachen, und ich schreibe sie in zwei Zeilen."

Und sie schrieb sie in zwei Zeilen, und die erste stand in ihrer ersten Spalte und die zweite in ihrer dritten.

Aiko Taira sah beide an und sagte zu keiner etwas.

„Herr Gu", sagte Lu Chen.

„Herr Lu?"

„Was ist in ihr?"

„Blut", sagte Gu Tian. „Dieselbe Klasse wie in der Rinne, und das Stück kenne ich nicht."

„Wo?"

„In der Wurzel."

Er sagte es sofort, und die Lücke kam im selben Zug.

„Und nicht im Blut und nicht im Gewebe, und wie viel es ist, weiß ich nicht."

Lu Chen ließ in der Wurzel in die erste Spalte schreiben und ließ es allein stehen.

Und Luo Shuang schrieb es in ihre dritte, weil es bei ihr eine Frage war und keine Auskunft.

„Wie ist es hineingekommen?"

„Durch die Ader", sagte Gu Tian.

„Und?"

„Und die Ader steht seit dem fünfzehnten Januar um 09:00 und vier offen."

„Der Rest des Weges?"

„Der Rest ist keine Ader."

Er sagte danach nichts weiter dazu, und Lu Chen fragte kein zweites Mal, und in der dritten Spalte stand seit dem zehnten Januar ein Wort.

„Frau Taira, haben Sie heute etwas anders gemacht?"

„Nein", sagte Aiko Taira. „Ich habe es gemacht wie am fünfzehnten und wie am sechzehnten."

Und sie sagte es ohne Vorwurf und ohne Vorschlag, und sie sah dabei Luo Shuang an und nicht Lu Chen.

Luo Shuang schrieb den Satz wörtlich auf und schrieb kein Wort daneben.

Um 12:02 sprach der General zum zweiten Mal.

Und er sprach nicht zu Lu Chen.

„Du hältst sie."

„Ja", sagte Gu Tian.

„Und solange du sie hältst, tust du nichts anderes."

Es kam nichts danach, und Gu Tian sagte auch nichts danach.

Und Deng Yuxian schrieb beide Sätze in die erste Spalte und ließ das Feld daneben leer.

Am Südrand der mittleren Schale bewegte sich in diesen Minuten nichts, und das Bild unter dem General lag verkehrt herum, und das handbreite Band ging sieben Breiten weit um ihn herum.

Die Rinne schwoll nicht.

Und in Aiko Tairas dritter Spalte stand seit dem zweiten Januar ein Eintrag von zwei Wörtern, und er hieß Der Rand, und der Rand um die goldenen Augen lief an diesem Mittag schneller als am ersten Januar und lief um 12:20 immer noch schneller.

Sie schrieb die Uhrzeit dazu und schrieb keinen Schluss darunter.

„Herr Gu, geht es heraus?"

„Ja."

„Und bleibt die Wurzel?"

„Das weiß ich nicht", sagte Gu Tian.

„Wann?"

„Jetzt."

„Und wenn wir warten?"

„Dann sitzt es länger drin."

Lu Chen ließ die vier Antworten aufschreiben und ließ hinter die dritte nichts setzen.

Und danach ging er die Rechnung durch, die er wirklich hatte, und er ging sie an der Nordkante des zweiten Ankers durch und nicht auf der mittleren Schale.

Vier Anker an ihrer Kante, viermal sechsundzwanzig, und unter einem von ihnen ein Lot, das auf neunzehn steht und nicht auf sechzehn.

Ein Stein, der einhundertsechsundsiebzig steht und heute einhundertfünfundfünfzig getragen hat.

Ein Gepanzertes am Südrand, das seit 09:36 des fünfzehnten Januar nicht von der Stelle gegangen war.

„Fräulein Deng."

„Herr Lu?"

„Uhrzeit an den Rand. Jede."

Aiko Taira saß an der Nordkante und hatte das Heft offen und die dritte Spalte aufgeschlagen.

Und sie schrieb zwei Zeilen hinein, und sie schrieb sie wörtlich, und die Schrift war dieselbe wie um 05:32.

Um 11:26 hat die Südwestecke nicht mehr dort gestanden, wo sie hingehört. Ich habe dreimal gezählt.

Kernprüfstift zweimal zwölf. Fräulein Luo hat zwei Zahlen, und sie sind gleich.

Sie schrieb Also nichts nicht darunter.

Um 12:20 stand der zweite Anker auf sechsundzwanzig, und unter ihm stand das Lot auf neunzehn, und über ihm wanderte es zwischen zwei und neun Grad.

Die mittlere Schale stand auf einhundertsechsundsiebzig, einhundertfünfzig über der Kante, und einhundertfünfundfünfzig hatte sie an diesem Vormittag einmal getragen.

Vierzehn von Team eins standen auf zwei Steinen, und keiner lag draußen, und einhundertvierzig Meter dazwischen waren Wasser.

Und drei Schritte von Aiko Taira entfernt lag auf dem Stein eine Klinge, und daneben lag die Scheide.

Die Scheide drehte sich um neunzig Grad.

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