Der dreizehnte Januar 2137 war ein Mittwoch.
Und Aiko Taira schrieb die erste Zeile des Tages um 05:50 in ihr eigenes Heft, und sie schrieb sie am Ostrand der langen Insel, wo die Rille unter die Kante lief.
Über der Insel standen drei Wolkenbänder.
Und hinter der Linie standen unten zwei, und das war seit gestern so, und es hatte sich in der Nacht nicht geändert.
Luo Shuang maß die lange Insel um 06:12 zum letzten Mal.
„Einhundertneunundzwanzig."
„Wie gestern?"
„Wie gestern", sagte Luo Shuang. „Und das ist die fünfte Zahl, die gleich bleibt."
Lu Chen führte die siebzehn um 06:40 nach Osten.
Und sie gingen über zwei Leitern und über einunddreißig Meter Wasser, und der Erste stand um 07:12 drüben.
Aiko Taira ging als Vierte.
Und sie kam sauber an, und Deng Yuxian sagte ihr über das Wasser hinweg, wie weit, und Aiko Taira sagte „Ja" und ging weiter.
Was drüben lag, hatte am Vortag von der langen Insel aus wie eine Kante ausgesehen.
Und es war keine Kante.
Es war Stein, und der Stein hörte in keiner Richtung dort auf, wo das Auge ihn suchte.
Gu Tian ging als Letzter hinüber, und er ging als Letzter, weil Lu Chen ihn dafür eingeteilt hatte.
Und Deng Ruozhi hielt die Latte am Rand, als er den Fuß aufsetzte, und Deng Yuxian las viermal ab.
Viermal null.
Am fünften Januar hatte derselbe Schritt den Spalt um zweiundsechzig Zentimeter geschlossen. Er dämpft seitdem.
Und Luo Shuang legte das Band um 07:44 an und brauchte für die erste Richtung siebzehn Minuten.
Einhundertsiebenundneunzig Meter vier.
Und in der anderen Richtung einhundertdreiundneunzig Meter eins.
„Fräulein Luo, wie hoch?"
„Zweihundertvierzehn im Spalt", sagte sie. „Also einhundertsieben."
„Und das ist der höchste Wert seit dem vierten Januar."
„Ja."
„Und?"
„Und die lange Insel hatte einhundertneunundzwanzig, und das war vorgestern der höchste", sagte Luo Shuang.
Um 08:00 ging eine Zeile hinaus, und sie hatte achtzig Zeichen und keine Deutung darin.
Die Vorhut stehe an der mittleren Schale.
Lu Chen hatte das Wort nicht erfunden.
Und er hatte es abgeschrieben, und Fräulein Ma hatte es um 07:52 gesagt, und sie hatte dabei nach Norden gezeigt.
Denn vom Nordrand aus sah man sechs.
Und sechs Ruinen, jede über ihrem eigenen Bild, die nächste einhundertvierzig Meter weg und die entfernteste so weit, dass Herr Cai zweimal hinsehen musste.
Und in der Mitte davon lag der Stein, auf dem sie standen, und er war größer als alle sechs zusammen.
Luo Shuang fing um 08:20 mit dem an, was sie zuerst nicht glaubte.
Und sie maß den Spalt an allen vier Rändern, und sie maß ihn vierzig Mal in vierzig Minuten, und sie schrieb jede einzelne Ablesung hin.
Vierzig Mal zweihundertvierzehn.
Und vierzig Mal an vier Rändern, und zwischen den Rändern kein Unterschied, den ihr Band gefunden hätte.
„Herr Lu, ich muss Ihnen etwas zurücknehmen."
„Nehmen Sie es zurück."
„Am sechsten Januar habe ich die Grenze von sechsundzwanzig auf siebenundvierzig gesetzt", sagte Luo Shuang. „Weil das Unten zwischen zwei und neun Grad wandert und weil das auf vier Metern einundzwanzig Zentimeter zwischen den Kanten macht."
„Hier?"
„Und hier sind es einhundertsiebenundneunzig Meter, und es macht null."
Sie schrieb sechsundzwanzig an den Kopf des Blattes und strich die siebenundvierzig nicht durch, sondern setzte das Datum daneben.
„Und das ist gut", sagte Deng Ruozhi.
„Das ist Platz", sagte Luo Shuang.
„Und?"
„Und ein Unten, das nicht wandert, warnt auch nicht", sagte sie. „Und ich habe seit dem vierten Januar an jedem Rand gesehen, wann etwas anfängt, und hier sehe ich es nicht."
Aiko Taira schrieb es doppelt daneben, wie es seit dem neunten Januar angeordnet war, und sie schrieb es wörtlich.
Und in ihr eigenes Heft schrieb sie es nicht, weil es Luo Shuangs Zeile war und nicht ihre.
Und Fräulein Ma fand das Loch um 08:40 im nördlichen Drittel.
Rund, einen Meter elf im Durchmesser, im Stein und nicht auf ihm, und die Kante lief ohne Absatz nach unten.
Und Herr Cai ließ die gekerbte Stange hinein.
„Zwei Meter neun", sagte er. „Und dann steht sie auf nichts mehr."
„Und darunter?"
„Darunter ist Luft."
Und Lu Chen sah in das Loch und ging danach zwei Schritte zurück.
„Fräulein Luo, was wissen wir über den Boden, auf dem wir stehen?"
„Dass er zwei Meter neun dick ist", sagte Luo Shuang. „An einer Stelle."
Und um 09:04 machte sie den Versuch, für den sie seit 08:00 die sechs im Auge hatte.
Und Fang Weilin ging auf die Marke im nördlichen Drittel, und er gab seine kleinste Technik, und er gab sie zwei Sekunden lang.
Elf Zentimeter.
Und elf war die Zahl, die er am fünften Januar gegeben hatte, und die Zahl, die er auf jeder Insel seitdem gegeben hatte, und der Stein hier war größer als alles davon.
„Und die Zahl hängt nicht am Stein", sagte Luo Shuang.
„Woran dann?"
„An ihm."
Dann las Deng Yuxian die sechs draußen ab, und sie las sie in der Reihenfolge ab, in der Guo Meixin sie aufgeschrieben hatte.
Vier. Zwei. Zwei. Eins. Eins. Eins.
Und es blieb einen Moment still am Nordrand.
„Fräulein Luo, das sind elf", sagte Guo Meixin.
„Ja."
„Und auf der Kette waren es elf auf jeder Nachbarin", sagte Deng Ruozhi. „Nicht aufgeteilt."
„Nein."
„Und hier?"
„Und hier geht elf hinunter und kommt in sechs Teilen wieder herauf", sagte Luo Shuang.
Sie schrieb es in die erste Spalte und schrieb daneben, wer abgelesen hatte, und danach schrieb sie in die dritte Spalte drei Wörter.
Alle. Nicht die Nachbarn.
Und der zweite Teil kam über die Uhr.
Und der Stein unter ihnen war nach sechs Sekunden wieder oben, so wie jeder Stein seit dem fünften Januar nach sechs Sekunden wieder oben gewesen war.
Die sechs draußen brauchten länger, und sie brauchten nicht dasselbe.
Sechs. Neun. Elf. Vierzehn. Siebzehn. Zweiundzwanzig.
„Die entfernteste zuletzt", sagte Deng Yuxian.
„Ja."
„Und?"
„Und ich habe sechs Zahlen und keine Erklärung", sagte Luo Shuang. „Ich schreibe die sechs Zahlen."
Lu Chen ließ sich beides einmal wiederholen und legte danach eine Regel fest, und er legte sie fest, ohne sie zur Abstimmung zu stellen.
„Zwischen zwei Sachen liegen zweiundzwanzig Sekunden."
„Nicht sechs?"
„Sechs sind hier", sagte Lu Chen. „Und ich rechne nicht mit dem, was hier fertig ist, sondern mit dem, was draußen noch läuft."
Und das war der Preis dieses Ortes, und er stand danach in jeder Zeile des Tages.
Jeder Blick, jeder Schnitt, jede kleinste Technik kostete zweiundzwanzig Sekunden Stehen, und keiner von ihnen kostete das vorgestern.
Und Aiko Taira rechnete es für ihre eigene Arbeit nach und schrieb die Zahl in ihr Heft.
Drei Schnitte. Zweiundzwanzig Sekunden. Und dazwischen alles andere.
Um 09:58 ging der Stein zwei Zentimeter hinunter.
Und niemand hatte etwas gegeben, und die Ansagen standen alle im Heft, und Lu Chen sah zu Luo Shuang, und Luo Shuang sah auf ihre Uhr.
Und nach sechs Sekunden war er oben.
„Von wem?"
„Nicht von uns", sagte Luo Shuang.
„Woher wissen Sie das?"
„Und weil in dieser Stunde niemand hier etwas hinausgegeben hat", sagte sie. „Und weil ich seit 08:20 alle vier Ränder ablese und alle vier gleichzeitig gegangen sind."
„Woher?"
„Das steht nicht darin."
Sie trug es in die erste Spalte ein, und in die dritte trug sie eine Zeile ohne Hauptwort ein.
Etwas, das nicht hier ist.
Und Aiko Taira meldete die Adern um 10:10, und sie meldete drei.
„Und die erste liegt am Nordrand", sagte sie. „Zwei Meter vier breit, von Südwest nach Nordost, und der Streifen läuft auf das Loch zu."
„Die zweite?"
„Die zweite sehe ich nicht ganz."
„Was sehen Sie?"
„Und ich sehe elf Zentimeter an der Südostecke", sagte sie. „Und ich sehe sie nur dort, weil sie unter dem Stein liegt."
„Die dritte?"
„Die dritte liegt unter dem Loch", sagte Aiko Taira. „Und die sehe ich nur, wenn ich mich hinlege."
Lu Chen sah auf das Loch und danach auf sie.
„Welche zuerst?"
„Die am Nordrand", sagte sie. „Und die unter dem Loch als Letzte, und dazwischen die, die ich nicht ganz sehe."
„Warum in dieser Reihenfolge?"
„Weil die erste den Rand freigibt, an dem ich stehen muss, um die zweite zu machen", sagte Aiko Taira. „Und weil die dritte niemanden unter sich haben darf."
Sie ging danach an den Nordrand und blieb vor dem Streifen stehen.
Und sie zog die Klinge nicht, und sie drehte sich um.
„Herr Lu."
„Frau Taira?"
„Sehen Sie hin, bevor ich schneide."
Und Lu Chen brauchte dafür keine Zeit, und er hatte die Zahlen seit 09:04 auf demselben Blatt stehen.
„Zweihundertvierzehn", sagte er. „Einundsechzig ab, das sind einhundertdreiundfünfzig, und die Grenze steht seit heute wieder bei sechsundzwanzig."
„Herr Gu."
„Herr Lu?"
„Einmal."
Und der Rand ging flach, und die Leinen kamen auf die Schultern, und Deng Yuxian stand am Band und Guo Meixin an der Uhr.
Und Fräulein Ma stand am Nordrand und sah auf die sechs draußen.
Es dauerte drei Sekunden, bis der violette Rand um die goldenen Augen zu laufen anfing.
Danach sah er zwei Sekunden hin.
Einundsechzig Zentimeter.
„Sie läuft unter dem Streifen", sagte Gu Tian. „Und sie hört unter dem Stein nicht auf."
„Wo hört sie auf?"
„Das sehe ich von hier nicht."
Und er setzte nichts dahinter und wartete auch nicht darauf, dass jemand nachfragte.
„Frau Taira, hilft Ihnen das?"
„Ja", sagte Aiko Taira. „Dann schneide ich nicht am Rand."
„Wo?"
„Da, wo sie unter den Stein geht."
Und der Stein war nach sechs Sekunden oben.
Und draußen lief es zweiundzwanzig, und in diesen zweiundzwanzig Sekunden tat niemand etwas, und Lu Chen sagte kein Wort dazu.
Um 10:40 nahm Aiko Taira eine Leine und legte sie sich um die Hüfte, und Guo Meixin hielt das andere Ende.
Sie bat nicht darum, und Guo Meixin wartete nicht, bis sie es tat.
Vor der Schrittfolge drehte sich die Scheide um wenige Grad, und die Klinge blieb darin.
Und Luo Shuang sah es und fragte nicht danach, und sie hatte seit dem zwanzigsten Dezember nicht danach gefragt.
Und der Schnitt kam um 10:42.
Er saß.
„Einen halben Meter", sagte Luo Shuang über den Stein hinweg.
„Ja", sagte Aiko Taira.
Und der Streifen war zwei Meter vier breit, und deshalb saß er trotzdem.
Vierundachtzig Zentimeter.
Und das mittlere Wolkenband unter dem nördlichen Drittel kam eine Handbreit herauf, und der Streifen war weg.
Und das Unten unter dem Nordrand wanderte danach wieder, und es wanderte zwischen zwei und neun Grad, und Luo Shuang las es viermal ab, bevor sie es hinschrieb.
Sie schrieb daneben, was der Schnitt gekostet hatte, und sie schrieb beides in dieselbe Zeile.
Einundsechzig für das Hinsehen. Vierundachtzig für den Schnitt. Zweimal zweiundzwanzig Sekunden Stehen.
Und darunter schrieb sie, was er freigab, und es war ein Satz.
Der Nordrand trägt wieder.
Die zweite kostete keine Klinge und keine Sekunde, sondern einunddreißig Minuten Gehen.
Denn Aiko Taira sah elf Zentimeter, und sie kam einen halben Meter daneben heraus.
Und das war das erste Mal seit dem einundzwanzigsten Dezember, dass die beiden Zahlen in derselben Aufgabe standen.
„Fräulein Luo."
„Frau Taira?"
„Wie weit komme ich daneben?"
„Einen halben Meter", sagte Luo Shuang.
„Und wohin?"
Und Luo Shuang sah in ihre Reihe und blätterte nicht, weil sie die Reihe auswendig konnte.
„Am vierten Januar nach Süden", sagte sie. „Am fünften nach Norden. Am zehnten nach Süden, und am zehnten das zweite Mal wieder nach Norden."
„Also?"
„Also weiß ich, wie weit", sagte Luo Shuang. „Und ich weiß nicht, wohin."
Aiko Taira nahm das an und sagte nichts dagegen.
Und sie hätte sagen können, dass sie es selbst besser wisse, und sie hatte es an keinem Tag gesagt.
„Dann schneide ich dort nicht", sagte sie. „Ich schneide, wo sie breit ist."
„Wo ist sie breit?"
„Das weiß ich noch nicht."
Luo Shuang nahm die Schnur, und sie gingen den Rand ab, und sie gingen ihn von der Südostecke aus in beide Richtungen ab.
Und sie brauchten einunddreißig Minuten für dreihundert Meter, weil sie an jeder Stelle warteten, bis das Unten bei zwei Grad stand.
Neunzehn Meter vor der Südostecke kam die Ader unter dem Stein heraus.
Und dort war sie ein Meter neun breit, und dort lag sie über offenem Wasser.
„Frau Taira, wie weit können Sie?"
„Elf Meter habe ich gemacht."
„Und neunzehn?"
„Neunzehn nicht", sagte Aiko Taira.
„Und?"
„Und ich weiß nicht, ob es geht."
Lu Chen sah auf das Wasser und danach auf die Ecke, auf der sie stehen würde.
„Was passiert, wenn es nicht geht?"
„Dann habe ich vierundachtzig ausgegeben und nichts geschlossen", sagte sie.
„Und wenn wir es lassen?"
„Dann geht niemand unter den Stein", sagte Aiko Taira. „Und die Ader liegt genau darunter."
Lu Chen gab es um 11:48 frei, und er gab es mit zwei Sätzen frei.
„Alle vom Südrand weg. Und Fräulein Guo hält die Leine mit Herrn Ren."
Und sie ging um 11:51 auf die letzte Steinplatte der Südostecke.
Und die Scheide drehte sich um wenige Grad, und die Klinge kam heraus, und danach war sie kurz laut.
Der Schnitt kam um 11:52.
Er saß.
„Einen halben Meter", sagte Luo Shuang.
„Ja."
Und ein Meter neun ist mehr als ein halber Meter, und deshalb saß er.
Und vierundachtzig Zentimeter, und die sechs draußen gingen herauf, und draußen lief es zweiundzwanzig Sekunden.
Aiko Taira zog die Klinge danach ganz aus der Scheide und hielt sie flach ins Licht.
Und sie sah sich das letzte Drittel an, so wie sie es am achten Januar angesehen hatte.
„Die Schneide ist auf vier Handbreit weg."
„Und?"
„Und der Rest ist da", sagte sie.
Luo Shuang schrieb die vier Handbreit auf, und sie schrieb sie in ihre eigene Reihe und nicht in das Blatt für Lu Chen.
Denn drei Handbreit standen dort seit dem zehnten Januar, und zwei seit dem achten.
Was der zweite Schnitt freigab, stand nicht am Rand, sondern unter dem Stein, und niemand sah es an diesem Vormittag.
Und Luo Shuang schrieb es trotzdem hin, weil das Lot es zeigte.
Das Unten unter der Mitte wanderte wieder.
Und die dritte lag unter dem Loch.
Und Aiko Taira legte sich um 12:50 an die Kante und sah hinunter, und Herr Cai hielt ihr die Lampe, und Fräulein Ma hielt ihren Fuß.
Zwei Meter neun tiefer stand Luft, und darunter stand das Wasser, und im Wasser stand das Bild.
Und im Bild lag ein Streifen, in dem das mittlere Wolkenband tiefer lag, und der Streifen lief quer unter dem Loch durch.
„Wie breit?"
„Von hier oben ein Meter zwei", sagte Aiko Taira. „Und von hier oben ist alles kleiner."
„Können Sie das schneiden?"
„Ja."
„Von wo?"
„Von hier", sagte sie. „Und ich muss dabei über dem Loch stehen."
Lu Chen ließ sich sagen, was das hieß, und Luo Shuang sagte es in einer Zeile.
„Sie steht über dem Spalt", sagte Luo Shuang. „Und sie trägt mehr als jeder hier außer einem."
„Und die Ader zieht an dem, was Qi trägt."
„An dem, was Qi trägt", sagte Luo Shuang. „Und sie ist noch offen, wenn der Schnitt anfängt."
Und zwei Leinen kamen an sie, eine um die Hüfte und eine über die Brust.
Und Ren Congzhi nahm die erste und Zhou Liangchen die zweite, und Lu Chen ließ sie beide an der Nordkante festmachen und nicht an einem Menschen.
Der Schnitt kam um 13:10.
Er saß.
„Einen halben Meter", sagte Luo Shuang.
„Ja", sagte Aiko Taira.
Und die Leinen standen zwei Sekunden lang straff, und danach standen sie nicht mehr straff.
Vierundachtzig Zentimeter, und der Streifen unter dem Loch war weg.
Um 13:14 stand der Stein wieder auf zweihundertvierzehn.
Und um 13:36 stand er auf zweihundertneun, und Luo Shuang schrieb die fünf Zentimeter auf und schrieb keinen Satz daneben.
Lu Chen teilte um 13:40 ein.
„Sechs hinunter. Elf oben. Die Leiter bleibt im Schacht, und Fräulein Ma schreibt am Loch die Zeit."
Und es gingen Lu Chen, Gu Tian, Luo Shuang, Aiko Taira, Herr Cai und Guo Meixin.
Und Deng Yuxian blieb oben, weil sie die Ableserin war und weil oben abgelesen wurde.
Gu Tian trug die Leiter an das Loch und setzte sie ein und stieg als Letzter hinunter.
Er sagte dabei nichts, und niemand hielt ihn dazu an.
Und unten war es zwei Meter neun tiefer und einen Meter sieben hoch.
Der Schacht endete in einem Gang, und der Gang lief nach Osten und nach Westen, und seine Südseite war offen.
Und durch die offene Südseite sah man das Wasser einen Meter sieben tiefer und darin die Ruine.
„Fräulein Luo, einen Meter sieben."
„Einhundertsieben", sagte Luo Shuang. „Und zweihundertvierzehn ist das Doppelte, und ich habe es vorgestern noch nicht geglaubt."
Der Gang war vier Meter zwei breit, und die Decke war Stein und der Boden war Stein.
Und im Boden lief eine Rinne.
Sechsundzwanzig Zentimeter breit. Elf tief.
Darin stand etwas, und es stand drei Zentimeter unter der Kante, und es berührte die Kante an keiner Stelle.
In der Mitte war es fast schwarz.
Und an den Rändern, wo es dünn gegen den Stein lief, war es braun.
Und Guo Meixin zeichnete es, und sie zeichnete es, ohne hineinzufassen, und sie schrieb keine Farbe daneben, sondern zwei.
Herr Cai hielt die Hand elf Sekunden darüber und nahm sie danach weg.
„Nichts", sagte er.
„Nichts warm?"
„Und nichts kalt", sagte Herr Cai. „Und der Stein daneben ist so kalt wie der Stein zehn Meter weiter."
Es floss nicht.
Und es bewegte sich, und es bewegte sich nicht in eine Richtung, sondern nach oben und wieder hinunter.
Guo Meixin zählte es eine Minute lang, und Deng Yuxian hätte es gezählt, wenn sie unten gewesen wäre, und deshalb zählte Aiko Taira es das zweite Mal.
Acht.
Acht.
„Und das Band draußen läuft acht Mal in der Minute", sagte Guo Meixin.
Luo Shuang schrieb zwei Zeilen, und sie schrieb sie untereinander, und sie schrieb nichts dazwischen.
Hier acht in der Minute.
Draußen acht in der Minute.
Wie hoch es dabei stieg, maß sie mit dem kurzen Maß.
Drei Millimeter.
Dann legte sie zwei Marken, neunzehn Meter auseinander, und stellte Guo Meixin an die eine und Herrn Cai an die andere.
Und sie ließen elf Schwellungen durchlaufen und sagten jedes Mal, wann sie ankam.
„Kein Unterschied", sagte Herr Cai.
„Auf neunzehn Metern kein Unterschied", sagte Luo Shuang.
„Und?"
„Und das ist keine Geschwindigkeit", sagte sie. „Das ist meine Grenze."
Ein Geräusch kam mit jeder Schwellung, und es war kein Fließen.
Es war das, was ein Seil macht, wenn es sich strafft.
Und es kam nach einem Drittel einer Sekunde noch einmal, von unten, so laut wie beim ersten Mal.
Die Rinne lief an drei Stellen durch eine Krümmung.
Und an allen drei Krümmungen lag es außen dicker als innen, und Luo Shuang maß es an allen dreien.
„Nach Osten", sagte sie.
„Woher?"
„Aus dem Stein", sagte Luo Shuang. „Und wohin, steht auch nicht darin, weil sie im Osten wieder in den Stein geht."
Und sie ging beide Enden ab, und sie brauchte dafür neunzehn Minuten, und beide Enden waren geschlossener Stein.
An drei Stellen kreuzte eine Rille die Rinne.
Vierzehn Millimeter breit, neun tief, mit halbrundem Grund.
„Wie am neunten", sagte Herr Cai.
„Wie am neunten und wie am zwölften", sagte Luo Shuang. „Und ich schreibe es in drei Zeilen und nicht in eine."
Und an allen drei Stellen lief die Rille über die Rinne hinweg.
Und die Rinne lief an keiner der drei Stellen über die Rille.
Luo Shuang schrieb das hin und schrieb nicht hin, was daraus folgt.
Aiko Taira setzte um 14:02 den Kernprüfstift an.
Und er schlug an, und er brauchte weniger als eine Sekunde.
Und sie setzte ihn ein zweites Mal an, an der anderen Marke, neunzehn Meter weiter.
Weniger als eine Sekunde.
„Und der unberührte Boden?"
„Sechzig Sekunden", sagte Aiko Taira. „Und menschliches Blut zwölf, und der Rest aus Otsu neun. Das steht seit dem sechsten Januar so in meinem Bogen."
Und Lu Chen ließ sich beide Zahlen einzeln vorlesen und schrieb sie einzeln auf.
Danach fragte er das, was zu fragen war.
„Herr Gu, kennen Sie das?"
„Ich kenne die Klasse", sagte Gu Tian. „Und dieses Stück habe ich nicht gesehen."
„Können Sie hinsehen?"
„Nein."
„Warum nicht?"
„Weil ein Blick einundsechzig kostet", sagte Gu Tian. „Und weil wir im Spalt stehen."
Luo Shuang rechnete es hinterher und sagte beide Zahlen.
„Zweihundertneun weniger einundsechzig sind einhundertachtundvierzig", sagte sie. „Und über uns liegen einen Meter sieben."
Und Lu Chen schrieb kein Blick auf und schrieb keine Begründung dahinter.
Und das war das zweite Mal in vier Tagen, dass er es so schrieb.
Gu Tian stand danach am Fuß der Leiter, und er stand mit dem Rücken zum Gang, und er sah nach oben in den Schacht.
Er hatte unten nichts angefasst und nichts vorgeschlagen.
Und um 14:26 stand Aiko Taira an der zweiten Marke und schrieb doppelt mit.
Sie hatte die linke Hand auf dem Stein und stand auf beiden Füßen, und der Stein war kalt.
Die Schwellung kam.
Und dann drehte sich die Scheide um wenige Grad, und die Klinge blieb darin, und Aiko Taira hatte sie nicht gedreht.
Der linke Fuß ging.
Und er ging elf Zentimeter nach links, und er ging so, wie er ging, wenn sie ihn setzte, und er setzte auf.
Und sie stand danach anders, als sie vorher gestanden hatte.
Es dauerte weniger lang, als es dauert, ein Wort zu sagen.
Luo Shuang schrieb an der ersten Marke.
Und Guo Meixin sah in die Rinne und zählte.
Herr Cai stand neunzehn Meter weiter und hielt das kurze Maß.
Lu Chen las an der offenen Südseite den Spalt ab.
Und Gu Tian stand am Fuß der Leiter und sah nach oben.
Und niemand sagte etwas, weil niemand etwas gesehen hatte.
Aiko Taira setzte den Fuß zurück und schrieb die Zeile zu Ende, an der sie geschrieben hatte.
Die Zeile war Luo Shuangs Zeile, und sie stand richtig darin.
Und um 14:31 kam die nächste Schwellung, und der Fuß stand.
Um 14:31 und dreißig kam die übernächste, und der Fuß stand.
Sie ließ elf durchlaufen und stand elfmal.
Und sie sagte in diesen elf nichts, und sie schrieb in diesen elf nichts.
Um 15:10 gingen sie hinauf.
Herr Cai zuerst, dann Guo Meixin, dann Luo Shuang, dann Aiko Taira, dann Lu Chen, und Gu Tian als Letzter.
Und oben schrieb Fräulein Ma die Zeit an das Loch, und es war die vierte Zeile an diesem Nachmittag.
Und in den drei Zeilen davor stand dasselbe.
Um 15:22 ging Aiko Taira an den Ostrand, wo niemand stand.
Sie nahm den Kernprüfstift und einen Stein, und sie stach sich in den linken Daumen und ließ einen Tropfen auf den Stein fallen.
Sie setzte den Stift an und zählte.
Zwölf Sekunden.
Sie machte es ein zweites Mal.
Zwölf Sekunden.
Zwölf ist die Zahl, die in ihrem Bogen seit dem sechsten Januar bei menschlichem Blut steht.
Und sie schrieb die beiden Zwölfen nicht in den Bogen, weil in dem Bogen Proben stehen und keine Menschen.
Um 15:40 ging sie zu Luo Shuang.
„Fräulein Luo."
„Frau Taira?"
„Können Sie mich messen?"
Luo Shuang legte den Stift hin und sah sie an.
„Wozu?"
„Das weiß ich nicht", sagte Aiko Taira.
Und Luo Shuang fragte kein zweites Mal, weil sie am zwanzigsten Dezember über diese Frau geschrieben hatte, dass sie sagt, wenn sie etwas nicht weiß.
Sie nahm beide Geräte aus dem Koffer und legte sie nebeneinander.
„Ich messe Sie", sagte Luo Shuang. „Und ich sage Ihnen vorher, was dabei herauskommt."
„Sagen Sie es."
„Eine Zahl", sagte sie. „Und ich habe keine zweite, mit der ich sie vergleichen kann."
„Sie haben mich am dritten Januar gemessen."
„Ich habe am dritten Januar den Boden gemessen", sagte Luo Shuang. „Und ich habe elf Zahlen von einer Uhr, die neben Ihnen stand, und keine einzige von Ihnen."
Sie maß trotzdem, und sie maß vier Minuten lang, und sie las danach beide Geräte ab.
Die beiden Geräte waren am neunten Dezember von derselben Hand justiert worden, und deshalb waren sie ein Gerät.
„Und?"
„Und ich habe eine Zahl", sagte Luo Shuang. „Und die Zahl sagt nichts, weil sie allein steht."
„Wann sagt sie etwas?"
„Wenn ich eine zweite habe."
„Wann haben Sie eine zweite?"
„Nicht in diesem Jahr", sagte Luo Shuang. „Und ich sage es Ihnen, damit Sie nicht darauf warten."
Aiko Taira nahm das an und sagte nichts dagegen.
Sie hatte dieselbe Antwort am dritten Januar bekommen und sie damals ebenso angenommen.
„Soll ich sie hinschreiben?"
„Schreiben Sie sie hin", sagte Aiko Taira.
Und Luo Shuang schrieb sie in ihre eigene Reihe, in eine Spalte ohne Überschrift, und darunter das Datum und darunter die Uhrzeit.
Um 16:00 setzte Aiko Taira sich an den Nordrand mit dem Rücken zum Loch.
Und sie schlug ihr Heft auf, und auf der ersten Seite standen zwei Zeilen, und über beiden lag ein Strich.
Was ich zeige.
Was ich nicht zeige.
Unter der ersten standen vier Punkte, und sie standen dort seit dem dritten Januar.
Wie es aussieht. Was es tut. Wo ich stehe, wenn ich stehe. Was ich nicht kann.
Und sie las die vier Punkte einmal durch und ging danach in die dritte Spalte.
Und die dritte Spalte hieß Was ich nicht weiß, und sie hatte die Überschrift am zweiundzwanzigsten Dezember von einem fremden Blatt übernommen.
Sie schrieb zwei Zeilen hinein, und sie schrieb sie wörtlich.
Um 14:26 ist ein Schritt gegangen, den ich nicht gesetzt habe. Elf Zentimeter nach links. Davor hat sich die Scheide gedreht.
Kernprüfstift zweimal zwölf. Fräulein Luo hat eine Zahl und keine zweite. Also nichts.
Sie sah die zweite Zeile an und schrieb Also nichts nicht durch.
Denn es war nichts gemessen worden, und das war keine Auskunft über den Schritt, sondern über die Messung, und die beiden Sätze standen nebeneinander und wurden nicht miteinander verrechnet.
Eine Meldung braucht einen der vier Punkte von der ersten Seite.
Und ein Schritt ohne Zahl war keiner davon.
Sie zählte danach die Zeilen des Tages in der zweiten Spalte und kam auf neun.
In der dritten waren es mit den beiden neuen fünfzehn.
Und das Heft blieb bei ihr.
Um 16:20 kam Deng Yuxian mit ihrer Liste herüber.
„Frau Taira."
„Fräulein Deng?"
„Morgen früh lese ich wieder ab."
„Ja."
„Und ich brauche von Ihnen, wo Sie stehen wollen, bevor Sie stehen."
„Nordrand, drittes Feld", sagte Aiko Taira. „Und wenn sich das ändert, sage ich es Ihnen, bevor ich gehe."
Deng Yuxian schrieb es auf und schrieb daneben die Uhrzeit.
Um 17:00 schrieb Guo Meixin die Stundenzeile.
Und in ihr stand dasselbe wie in allen Stundenzeilen seit dem achten Januar.
Und die Zeilen gingen zwischen 17:20 und 19:00 hinaus, und es waren fünf.
In der ersten standen die Maße des Steins und der Spalt.
In der zweiten standen elf und die sechs Zahlen dahinter, und Lu Chen ließ das Wort weg, das erklärt hätte, was sie bedeuten.
In der dritten standen zweiundzwanzig und Sekunden.
In der vierten standen sechsundzwanzig und elf und drei und acht.
Und in der fünften stand, dass das Feld Zuordnung leer bleibt.
Um 19:40 kam eine Zeile herein.
Verstanden. Feld leer. Nichts anderes eingetragen.
Um 20:00 saß Luo Shuang am Nordrand und schrieb ihre Spalten ab.
Die erste hatte an diesem Tag einundzwanzig Zeilen.
Und die dritte hatte neunzehn, und die erste darin war seit dem zehnten Januar dieselbe.
Wer.
Aiko Taira saß acht Meter weiter und schrieb doppelt daneben.
Und sie schrieb Luo Shuangs neunzehn Zeilen ab, und ihre eigenen zwei standen nicht darunter.
Der Stein hing um 20:00 auf zweihundertneun.
Und er hatte an diesem Tag dreimal vierundachtzig und einmal einundsechzig getragen, und er stand fünf Zentimeter tiefer als um 07:44.
Draußen standen sechs Ruinen über sechs Bildern.
Und die entfernteste war so weit weg, dass Herr Cai zweimal hinsehen musste, und sie hing seit 13:36 ruhig.
Über dem Stein standen drei Wolkenbänder, das oberste am schmalsten.
Und im Wasser standen zwei.
Das handbreite Band lief acht Mal in der Minute über das Wasser.
Und zwei Meter neun tiefer, in einer Rinne aus sechsundzwanzig Zentimetern, stieg etwas acht Mal in der Minute um drei Millimeter und ging wieder hinunter.