Die sechste Probe stand um 18:44 im Gefäß.
Und auf dem Gefäß stand das Datum, die Uhrzeit, der Abstand vom Fuß der Rückwand und ein Name, und es stand kein Wort darauf, das eine Deutung gewesen wäre.
Aiko Taira hatte bei allen sechs danebengestanden.
Und sie schrieb es auf Lu Chens Blatt und danach auf ihr eigenes, und beide Male schrieb sie dasselbe, und beide Male schrieb sie es ganz.
Lu Chen zeichnete nicht gegen.
Er hatte nicht zugesehen, und das stand seit dem Vormittag so auf dem Blatt, und er änderte es am Abend nicht.
Um 19:00 ließ er den Korridor schließen.
Und die Rückwand blieb, wie sie stand, und der Block draußen blieb liegen, und zu beidem sagte er nichts Neues.
„Fräulein Luo."
„Herr Lu?"
„Wohin lief die Rille?"
„Nach innen", sagte Luo Shuang.
Er ging danach an den Westrand der dritten Scheibe und sah nach innen.
Und er sah dabei nicht hinunter, weil das seit dem vierten Januar verboten war und weil er es selbst verboten hatte.
Draußen hingen Inseln.
Und sie hingen nicht wie die großen Scheiben, jede über ihrem eigenen Bild und weit von der nächsten, sondern sie hingen in einer Reihe, und die Reihe lief nach innen, und sie war kurz.
Und Fräulein Ma zählte sie und zählte sie zweimal.
„Sieben", sagte sie. „Und dahinter eine, die keine mehr ist."
„Was ist sie dann?"
„Und sie ist so groß wie diese hier", sagte Fräulein Ma.
Sie hingen abwechselnd.
Und eine hing hoch, die nächste tief, die übernächste hoch, und das sah man ohne Gerät, weil man den Spalt unter jeder von ihnen sah.
Luo Shuang maß von 19:40 bis 21:10, und sie maß den Spalt und teilte ihn durch zwei, und das war die ganze Rechnung.
Und sie bekam an diesem Abend fünf von acht.
„Fräulein Luo, die anderen drei?"
„Und dort steht die vorige davor", sagte sie. „Ich sehe das Bild nicht, und ohne Bild habe ich keine Höhe."
„Morgen?"
„Morgen dreht sich die Scheibe, und dann sehe ich vielleicht andere drei."
Um 21:00 ging Aiko Taira den Westrand ab.
Und sie ging ihn so ab, wie sie am ersten Januar die Reihe an den Messkoffern abgegangen war, und sie blieb an vier Stellen stehen und wartete jedes Mal, bis ihr Gewicht auf einem Fuß stand.
Sie schrieb danach eine Zahl auf ihr eigenes Papier und sagte sie nicht.
Es wurde nicht dunkel.
Und die Stunden zwischen zwei Listen hießen deshalb nichts, und Lu Chen schrieb sie trotzdem, und in jeder Stunde stand eine Zeile, auch in den Stunden, in denen nichts war.
Um 06:12 am zehnten Januar maß Luo Shuang alle acht.
Und die Scheibe hatte sich gedreht, und sie hatte acht Bilder, und sie schrieb die acht Zahlen untereinander, bevor sie irgendetwas anderes schrieb.
Eins: sechsundneunzig. Zwei: einundvierzig. Drei: einhundertzweiunddreißig. Vier: achtunddreißig.
Fünf: einhundertsieben. Sechs: vierundvierzig. Sieben: einhundertneunzehn. Acht: dreiundsechzig.
„Herr Lu, das ist der Spalt und nicht die Höhe."
„Und?"
„Die Hälfte", sagte Luo Shuang. „Und ich schreibe die Regel jeden Morgen einmal auf, damit sie niemand falsch herum benutzt."
Lu Chen sah die acht Zahlen an und sagte danach zwei Wörter.
„Hoch. Tief."
„Ja."
„Und immer abwechselnd."
Um 06:40 stellte sich Fang Weilin auf die erste Insel, und er stellte sich in ihre Mitte, und Deng Yuxian stand mit der Latte am Rand der Scheibe.
Und er gab seine kleinste Technik und hielt sie.
Elf.
Und die zweite Insel kam in derselben Zeit um elf herauf, und Guo Meixin schrieb beide Zahlen, weil Deng Yuxian sie ihr zurief.
Er ließ los.
Und die erste kam in sechs Sekunden zurück, und die zweite ging in sechs Sekunden zurück, und danach standen beide, wo sie am Morgen gestanden hatten.
Um 06:52 machte er dasselbe auf der dritten.
Und die dritte ging elf hinunter. Die zweite kam elf herauf, und die vierte kam elf herauf.
„Zweimal elf herauf für einmal elf hinunter", sagte Deng Ruozhi.
„Ja."
„Fräulein Luo, das geht nicht auf."
„Nein", sagte Luo Shuang.
Sie ließ es um 07:04 auf der fünften wiederholen, und es kam dasselbe heraus, und danach schrieb sie es in die erste Spalte und schrieb daneben, dass sie es dreimal habe.
Und darunter schrieb sie einen halben Satz in die dritte.
Sie zählt nicht. Sie verteilt.
„Fräulein Luo, wie weit geht es?"
„Einen Schritt", sagte Luo Shuang. „Die Nachbarin, und die Nachbarin der Nachbarin nicht. Ich habe an der vierten nachgemessen, und an der vierten stand null."
„Und am Ende der Kette?"
„Am Ende hat eine nur eine Nachbarin", sagte sie. „Und dann kommt die Hälfte zurück und nicht das Doppelte, und wohin die andere Hälfte geht, weiß ich nicht."
Lu Chen schrieb es mit und schrieb ein Fragezeichen dahinter.
Und hinter die drei Messungen schrieb er keins.
Um 07:10 kam Aiko Taira von der zweiten Insel zurück und sagte, was sie am Abend gezählt hatte.
„Fünf", sagte sie. „Und zwei davon liegen im Weg."
„Wo?"
„Eine läuft unter dem Übergang von der vierten auf die fünfte durch. Und eine liegt unter der siebten."
„Und?"
„Die anderen drei sind da", sagte Aiko Taira.
„Schneiden Sie die auch."
„Nein."
Und Lu Chen hatte den Stift schon wieder in der Hand und legte ihn hin.
„Sagen Sie mir warum."
„Ich schneide, was den Weg zuhält", sagte Aiko Taira. „Der Rest ist morgen noch da, und ich bin dann auch noch da."
„Und das ist der ganze Grund?"
„Das ist der halbe", sagte sie. „Der andere steht unter meinen Füßen."
Sie hatte sich am neunten Januar um 21:00 auf die zweite Insel gestellt und geschnitten, ohne dass jemand darum gebeten hatte, und Luo Shuang hatte danebengestanden und die Zahl abgelesen.
Vierundachtzig.
„Jeder Schnitt kostet vierundachtzig", sagte Aiko Taira. „Und die Insel, auf der ich stehe, bezahlt sie."
Lu Chen schrieb die Vierundachtzig auf und schrieb sie an den Kopf des Blattes, über die acht Zahlen.
Und danach fragte er die Sache, die er fragen musste.
„Fräulein Luo, haben wir die beiden aufgemacht?"
„Nein."
„Woran?"
„Und daran, dass sie am neunten um 21:00 schon offen waren", sagte Luo Shuang. „Seit 17:30 hatte an diesem Tag niemand etwas hinausgegeben, und dazwischen liegen dreieinhalb Stunden, in denen wir Proben in Gefäße getan haben."
„Seit wann sind sie offen?"
„Und das steht nicht in meiner Rechnung."
Sie schrieb es in die dritte Spalte, und es war der zweite Eintrag an diesem Morgen.
Um 07:20 korrigierte sie die Zahl, gegen die gerechnet wurde.
„Herr Lu, ich habe Ihnen gesagt, dass bei sechsundzwanzig eine Ader aufgeht."
„Ja."
„Und ich rechne trotzdem nicht gegen sechsundzwanzig."
„Gegen was?"
„Gegen siebenundvierzig."
Und sie legte das Lot hin, und das Lot wanderte, so wie es hier wanderte, und es brauchte für den Weg hin und zurück ungefähr vierzig Sekunden.
„Zwischen zwei und neun Grad", sagte Luo Shuang. „Und diese Inseln sind vier Meter breit und nicht einunddreißig."
„Und?"
„Und bei neun Grad liegt die eine Kante einundzwanzig Zentimeter tiefer als die andere", sagte sie. „Sechsundzwanzig und einundzwanzig sind siebenundvierzig, und darunter fange ich gar nicht erst an."
Deng Ruozhi rechnete die acht Zahlen laut gegen die siebenundvierzig.
„Zwei, vier und sechs stehen darunter."
„Ja."
„Und das sind genau die tiefen."
Und Lu Chen zeichnete es danach selbst auf die Rückseite eines Blattes, und er zeichnete es so, wie er am zwanzigsten Dezember eine Fläche an eine Tafel in Songjiang gezeichnet hatte.
Acht Striche in einer Reihe. Über jeden eine Zahl.
„Wir brauchen zwei Sachen", sagte er. „Keine Insel unter siebenundvierzig, auf der jemand steht. Und zwischen zwei Inseln, zwischen denen eine Leiter liegt, nicht mehr als hundert Unterschied."
„Warum hundert?"
„Weil hundert im Spalt fünfzig in der Höhe sind", sagte Lu Chen. „Und fünfzig sind das, was eine Leiter aushält, wenn ein Mann mit einem Arm darauf steht."
Deng Ruozhi sagte dazu nichts.
Und er hatte den linken Arm seit dem sechsten mit dem Riemen am Körper, und der Riemen war seitdem dreimal nachgezogen worden.
„Und die Kette dazwischen?"
„Die Kette hängt, wo sie hängt", sagte Lu Chen.
Er sagte es einmal und wiederholte es nicht.
Und Luo Shuang schrieb es trotzdem auf, und sie schrieb es in die zweite Spalte, weil sie nicht wusste, wohin sonst damit.
Die Rechnung gilt nicht für die Inseln. Sie gilt für die Leute.
Um 07:30 gab er die Einteilung aus, und sie hatte vier Teile.
„Erstens. Vier halten."
Und die vier standen auf eins, drei, fünf und sieben, und jeder von ihnen gab elf und nichts anderes, und jeder hielt so lange, bis sein Zeichen kam.
„Zweitens. Elf und nur elf."
„Herr Lu, warum nicht mehr?"
„Und weil mehr auf einmal weggeht", sagte Lu Chen.
„Drittens. Die Reihenfolge steht auf dem Blatt."
Und auf dem Blatt standen vierzehn Zeilen, und in jeder Zeile stand ein Name und ein Ort und eine Sache, und niemand hatte zwei Zeilen.
„Viertens. Kein Halt geht weg, solange jemand auf einer Leiter steht."
Er sagte diesen Teil zweimal.
Und das war das einzige Mal an diesem Vormittag, dass er etwas zweimal sagte.
Das Reden war das Zweite, und es war schlimmer als die Zahlen.
Und jedes Wort kam nach einem Drittel einer Sekunde von unten zurück und kam genauso laut zurück, wie es gesagt worden war.
Und über acht Inseln waren das acht Leute, die jedes Wort zweimal hörten, und beim zweiten Wort lag das erste noch in der Luft.
„Ein Wort. Dann warten", sagte Herr Cai.
„Und das reicht heute nicht", sagte Lu Chen.
Er nahm dafür die fünf Zeichen, die er am siebten Januar vor der Wasserwand ausgegeben hatte, und er gab keine neuen aus.
Ja. Nein. Warten. Jetzt. Abbruch.
„Jeder sieht auf einen", sagte er. „Auf den mit der Zahl vor Ihrer. Und was Sie sehen, zeigen Sie weiter."
Und Luo Shuang nahm die Uhr in die linke Hand und ließ es dreimal durchlaufen.
Eineinhalb Sekunden je Glied.
Von der ersten Insel bis zur achten elf Sekunden.
„Elf Sekunden sind lang", sagte Deng Yuxian.
„Ja."
„Und bei einem Halt, der weggeht, sind sechs Sekunden alles."
„Deshalb sage ich Ihnen nicht, wer", sagte Lu Chen. „Ich sage Ihnen, dass es weitergeht. Und wer, steht seit halb acht auf dem Blatt."
Ein Wort blieb gesprochen.
Und es war dasselbe wie am fünften Januar, und es war das einzige, das jemanden erreichen musste, der gerade nicht hinsah.
Stehen.
Und Deng Yuxian las von der fünften aus ab, weil sie von dort die fünfte bis zur achten sah.
Und Luo Shuang las vom Rand der Scheibe aus die erste bis zur vierten, und Guo Meixin saß neben ihr und schrieb, und sie hielt das Blatt mit beiden Händen.
Zwei Ablesestellen und eine Übergabe.
Und die Übergabe lief über die dritte Insel, und auf der dritten stand Lu Chen.
„Herr Gu."
„Herr Lu?"
„Können Sie die Kette halten?"
„Nein."
„Warum nicht?"
„Weil die Schale den Größten nimmt", sagte Gu Tian. „Und ich bin der Größte, auch wenn ich stehe."
Und Luo Shuang sagte die Zahl dazu, weil sie sie gemessen hatte.
„Zweiundsechzig, am fünften Januar. Und er hatte dabei die Hände unten."
Lu Chen schrieb beides mit und fragte nicht weiter.
„Herr Gu, dann tragen Sie die Leitern."
„Ja."
Es waren zwei Leitern, jede vier Meter, und dazu vier Leinen und die Latte und zwei Kisten.
Und Gu Tian nahm eine Leiter und eine Kiste, und Herr Cai nahm die andere Leiter, und Herr Cai ist der schwerste Mann in dieser Vorhut, und an diesem Vormittag war das zum zweiten Mal keine Auskunft.
Der erste Abstieg ging senkrecht.
Und zwischen dem Rand der dritten Scheibe und der ersten Insel lagen ein Meter zweiundfünfzig, und die Leiter stand dafür aufrecht am Rand, und unten stand Gu Tian und hielt sie.
Deng Ruozhi ging als Sechster hinunter.
Und Ren Congzhi hatte ihm eine Leine um die Brust gelegt, und Herr Cai hielt sie oben, und Deng Ruozhi sagte dazu nichts.
Um 07:52 stand die Kette.
Fang Weilin auf eins. Duan Yuhe auf drei. Kang Zhiyuan auf fünf. Zhou Liangchen auf sieben.
Vier Mal elf.
Luo Shuang las die neuen Zahlen ab.
Eins: fünfundachtzig. Zwei: dreiundsechzig. Drei: einhunderteinundzwanzig. Vier: sechzig.
Fünf: sechsundneunzig. Sechs: sechsundsechzig. Sieben: einhundertacht. Acht: vierundsiebzig.
„Keine unter siebenundvierzig", sagte Deng Ruozhi.
„Nein."
„Und kein Paar über hundert."
Und Lu Chen zeigte jetzt, und das Zeichen ging über vier Glieder, und der Erste ging auf die zweite Insel.
Es ging um 08:11 gut, und um 08:26 ging es nicht mehr gut.
Kang Zhiyuan hielt seit vierunddreißig Minuten, und Deng Yuxian las die fünfte ab und las sie zweimal ab.
„Sechsundneunzig. Einundhundert. Zweiundneunzig."
Und sie sagte es laut, und ihre Stimme kam von unten zurück, und sie sagte es trotzdem noch einmal, weil Ansagen ihre Arbeit waren.
Zhou Liangchen stand seit vier Minuten auf der fünften und wartete auf seine Zeile.
Und seine Zeile war die neunte, und Lu Chen hatte das Zeichen noch nicht gezeigt.
Er sah zu Kang Zhiyuan hinüber, und Kang Zhiyuan hatte die Schultern hochgezogen.
Und Zhou Liangchen ging zwei Schritte und gab seine kleinste richtige Technik.
Neununddreißig.
„Lassen Sie los, Herr Kang", sagte er.
Und Kang Zhiyuan ließ los, und die fünfte stand danach auf achtundsechzig, und die vierte kam auf siebenundsiebzig herauf und die sechste auf dreiundachtzig.
Es sah eine ganze Weile gut aus.
Und Deng Ruozhi war zu diesem Zeitpunkt auf der Leiter zwischen der vierten und der fünften.
Und er ging sie langsam, weil er sie mit einer Hand ging, und er war in der Mitte.
Zhou Liangchen hielt neununddreißig neunzehn Sekunden.
Dann ging es weg.
Und es ging in sechs Sekunden weg, so wie elf in sechs Sekunden weggeht, und die vierte fiel neununddreißig und die fünfte stieg neununddreißig, und die Leiter lag dazwischen.
Deng Ruozhi ging von der Leiter.
Die Leine hielt ihn, und sie hielt ihn an der Brust, und Guo Meixin und Ren Congzhi hatten das Ende, und er hing zwei Meter unter der Kante über dem Wasser und über dem Bild der Kante.
„Stehen", sagte Lu Chen.
Alle standen.
Und niemand ging, und niemand gab etwas, und die Kette stand fünf Sekunden lang so still, wie sie an diesem Vormittag gestanden hatte.
Sie zogen ihn um 08:29 herauf.
Und sie brauchten dafür zwei Leinen und vier Leute, und Gu Tian ging über die Leiter der dritten und der vierten und nahm Ren Congzhi das Ende ab, und er nahm dabei nichts.
Und Bai Suqing sah sich den Arm an und brauchte dafür drei Minuten.
„Herr Lu, der Bruch ist derselbe."
„Und?"
„Und der Riemen ist gerissen, und ich lege einen neuen an."
Deng Ruozhi saß dabei, und er sagte während der drei Minuten nichts.
Danach sagte er einen Satz.
„Ich war in der Mitte."
Um 08:40 legte Luo Shuang zwei Zahlen nebeneinander auf ein Blatt.
Elf: geht in sechs Sekunden weg.
Neununddreißig: geht in sechs Sekunden weg.
„Herr Lu, das ist alles."
„Sagen Sie es trotzdem."
„Der Halt ist nicht das Problem", sagte Luo Shuang. „Das Loslassen ist das Problem, und es dauert bei beiden gleich lang."
Deng Ruozhi rechnete es von seinem Platz aus weiter, und er rechnete es im Sitzen.
„Zwei Elf auf zwei Inseln kann man nacheinander weglassen."
„Ja."
„Und neununddreißig auf einer nicht."
„Fräulein Luo, hat er zu viel gegeben?"
„Nein", sagte Luo Shuang. „Er hat es auf einmal gegeben, und danach hat er es auf einmal weggenommen, und die Schale nimmt beides ganz."
Zhou Liangchen stand auf der fünften und hatte die Hände unten.
„Herr Lu."
„Herr Zhou?"
„Ich wollte, dass Herr Kang loslassen kann."
„Er konnte loslassen", sagte Lu Chen.
„Und?"
„Und Sie konnten es nicht."
Es sagte danach eine Weile niemand etwas auf der Kette.
„Herr Zhou, Sie gehen den Abschnitt noch einmal."
„Ja", sagte Zhou Liangchen.
Und Lu Chen sagte kein weiteres Wort dazu, und er strich seine Zeile nicht aus dem Blatt.
Kang Zhiyuan kam zwei Schritte herüber.
„Herr Lu, ich habe gewackelt."
„Ich weiß."
„Und ich habe es nicht angesagt."
„Dann sagen Sie es das nächste Mal an", sagte Lu Chen. „Und dann kommt einer, der elf gibt."
Um 09:05 fingen sie noch einmal an, und diesmal hielten sechs.
Und sechs waren mehr, als die Kette Inseln hatte, auf denen man halten konnte, und deshalb hielten zwei von ihnen nichts und standen daneben und warteten auf ihre Zeile.
„Zwei stehen und tun nichts", sagte Herr Cai.
„Ja."
„Und?"
„Und damit ein Halt weggehen kann, ohne dass er fehlt", sagte Lu Chen.
Das Gegengewicht ging von da an mit.
Wenn die Gruppe von der dritten auf die fünfte rückte, ging der Halt von der ersten auf die siebte, und er ging in zwei Teilen und nie in einem.
Und die erste ließ los, und sechs Sekunden später stand die siebte, und dazwischen stand niemand auf einer Leiter.
Ein Wechsel dauerte neun bis vierzehn Sekunden.
Und Lu Chen rechnete mit vierzehn und nie mit neun, und er rechnete auch dann mit vierzehn, wenn der Weg kurz war.
Es klemmte an zwei Stellen.
Und die erste war die zweite Insel.
Und sie war vier Meter zwei lang, und darauf standen zwischen 09:40 und 09:52 sechs Leute, weil die Leiter nach vorn erst frei wurde, wenn die Leiter nach hinten leer war.
Sechs Leute wiegen nichts. Sechs Leute stehen sich trotzdem im Weg.
Die zweite Stelle war die Übergabe zwischen den beiden Ableserinnen.
Und Deng Yuxian sah die vierte nicht, und Luo Shuang sah die fünfte nicht, und zwischen ihren beiden Blättern lag eine Insel, über die beide etwas sagen mussten.
Sie lösten es um 10:02, und sie lösten es ohne Lu Chen.
„Fräulein Deng, ich lese die vierte, und ich lese sie laut."
„Und ich lese sie auch."
„Und wenn wir verschiedene Zahlen haben?"
„Dann nehmen wir die kleinere", sagte Deng Yuxian.
„Warum die kleinere?"
„Und weil die kleinere die ist, bei der wir stehen bleiben."
Luo Shuang schrieb es auf und schrieb daneben, wer es gesagt hatte.
Um 10:14 stand die Gruppe so, wie sie für den Schnitt stehen musste.
Und das hatte vierzig Minuten gedauert, und daran hatten neun Leute gearbeitet, und keiner von ihnen hatte dabei etwas hinausgegeben.
Die zweite Insel war leer. Die vierte war leer.
Und auf der dritten standen drei: Aiko Taira, Gu Tian und Lu Chen.
„Fräulein Luo, was steht auf der dritten?"
„Einhundertzweiunddreißig", sagte Luo Shuang. „Und niemand hält sie."
„Und vierundachtzig davon weg?"
„Achtundvierzig."
„Und?"
„Siebenundvierzig", sagte Luo Shuang. „Und achtundvierzig ist eins mehr."
Vor dem Schnitt kam der Blick, und der Blick kostete einundsechzig, und er konnte nicht auf der dritten bezahlt werden.
Gu Tian ging über die Leiter auf die fünfte.
Und die fünfte stand auf einhundertsieben, und einhundertsieben weniger einundsechzig sind sechsundvierzig.
„Herr Lu, das ist einer zu wenig."
„Ich weiß."
„Und sechsundvierzig ist zwanzig über sechsundzwanzig."
„Wer steht auf der vierten?"
„Niemand", sagte Deng Yuxian. „Und auf der sechsten auch niemand."
Luo Shuang stand mit dem Lot und der Uhr am Rand der fünften und sah nicht auf den Mann.
Und das Lot wanderte, und sie wartete, bis es unten war.
„Zwei Grad."
Lu Chen zeigte jetzt.
Es dauerte drei Sekunden, bis der violette Rand um die goldenen Augen zu laufen anfing.
Und die fünfte ging hinunter, und Deng Yuxian las sechsundvierzig ab und sagte es, und ihre Stimme kam von unten zurück.
Er sah zwei Sekunden hin.
„Sie läuft nicht unter dem Streifen", sagte Gu Tian. „Sie läuft weiter nach Süden, und unter der vierten geht sie um den Stein herum und nicht darunter durch."
„Wie weit nach Süden?"
„Weiter, als der Streifen steht."
Und er setzte nichts dahinter.
Der Stein kam in sechs Sekunden herauf.
Und Luo Shuang schrieb den Preis daneben, so wie sie ihn am fünften und am neunten Januar danebengeschrieben hatte.
Ein Blick: einundsechzig. Zwei Sekunden.
Und Aiko Taira hörte es sich von der dritten aus an und sagte dazu nichts.
Und sie ging danach an die Südkante der dritten und sah auf das Bild im Wasser und nicht auf das Wasser.
„Frau Taira, ich stehe hier mit einer Marke und einer Uhr."
„Ja."
„Und wenn Sie danebenkommen, sage ich Ihnen, wie weit."
„Und dann sagen Sie es", sagte Aiko Taira.
Vor der Schrittfolge drehte sich die Scheide um wenige Grad, und die Klinge blieb darin, und Luo Shuang sah es und fragte nicht danach.
Der Schnitt kam um 10:22.
Er saß.
„Einen halben Meter", sagte Luo Shuang.
„Ja", sagte Aiko Taira.
Und der Streifen war zwei Meter vier breit, und ein halber Meter ist ein halber Meter, und Luo Shuang schrieb beides in dieselbe Zeile.
Die dritte Insel stand danach auf achtundvierzig.
Und das mittlere Wolkenband kam unter dem Übergang eine Handbreit herauf, und im Wasser stand wieder ein Himmel ohne Naht, und es dauerte ungefähr zwei Minuten.
Um 10:31 stand die dritte wieder auf einhundertzweiunddreißig.
Und Fang Weilin ging darauf und gab elf, und danach stand die zweite auf zweiundfünfzig, und danach durfte wieder jemand auf ihr stehen.
Der zweite Schnitt lag unter der siebten und kostete dasselbe.
Und die siebte stand auf einhundertneunzehn, und einhundertneunzehn weniger vierundachtzig sind fünfunddreißig, und fünfunddreißig ist weniger als siebenundvierzig.
„Fräulein Luo?"
„Und dann hebe ich sie vorher an", sagte Luo Shuang.
Kang Zhiyuan hielt die sechste, und die siebte stand danach auf einhundertdreißig, und einhundertdreißig weniger vierundachtzig sind sechsundvierzig.
Und sechsundvierzig war wieder einer zu wenig, und Lu Chen sagte trotzdem jetzt, und er sagte es, nachdem Deng Yuxian ihm gesagt hatte, dass auf der sechsten und auf der achten niemand stand.
Der Schnitt kam um 10:53, und er saß, und Luo Shuang sagte diesmal keine Zahl dazu, weil sie den Streifen von ihrer Stelle aus nicht sah.
Sie schrieb es in die zweite Spalte und ließ das Feld daneben leer.
Aiko Taira ging danach an ihren Platz.
Und ihr Platz war der dritte von hinten, und er war es seit dem vierten Januar, und sie zog die Klinge ganz aus der Scheide und sah sich das letzte Drittel an.
„Frau Taira?"
„Die Schneide ist auf drei Handbreit weg", sagte sie.
„Und?"
„Und der Rest ist da."
Um 11:20 stand der Letzte auf der achten Insel.
Und Lu Chen ließ zählen, weil man nach so etwas zählt.
Vierzehn und drei.
Die achte war neunundzwanzig Meter sechs in der einen Richtung und siebenundzwanzig Meter eins in der anderen.
Und sie hing auf dreiundsechzig, und sie hing dort, seit Luo Shuang sie am Morgen gemessen hatte, und sie hatte sich an diesem Vormittag als Einzige nicht bewegt.
Fräulein Ma ging als Erste an den Nordrand, weil sie die Reihenfolge auf dem Blatt so hatte.
Und sie blieb stehen und rief nichts, sondern sie hob die Hand und zeigte warten.
Lu Chen ging hin.
Am Nordrand standen drei Stangen aus Metall im Stein.
Und sie standen in einer Reihe, und sie waren ungefähr mannshoch, und eine vierte lag daneben, und ihr unteres Ende war nicht gebrochen, sondern gerade.
Zwischen den Stangen lag ein Stück Plane.
Und die Plane war grau, und sie hatte an drei Ecken eine Öse, und an der vierten war der Stoff ausgerissen, und das Loch war größer als eine Öse.
Sie lag mit der einen Seite oben, und diese Seite war heller als die andere.
Und Luo Shuang hob eine Ecke an und legte sie wieder hin, so wie sie gelegen hatte.
Und zwei flache Kisten aus Kunststoff standen an der Innenseite der Stangen.
Beide waren offen. Beide waren leer.
Ein Stück Leine lag zwischen ihnen, und es war zweiundzwanzig Zentimeter lang.
Und es war an beiden Enden geschnitten und an keinem gerissen, und Fräulein Ma schrieb geschnitten auf und schrieb nicht, womit.
Staub lag darauf.
Und er lag darauf, wie Staub auf etwas liegt, das liegt, und in den Ösen lag keiner.
„Fräulein Luo, wie alt?"
„Und dafür habe ich keine Grundlinie", sagte Luo Shuang. „Hier kommt kein Wetter."
Fräulein Ma ging alles zweimal ab und sagte danach, was nicht da war, und sie sagte es in drei Teilen.
„Keine Schrift."
„Kein Zeichen."
„Und nichts, worin etwas gewesen wäre."
„Sonst noch?"
„Nichts zum Schlafen", sagte Fräulein Ma. „Und nichts zum Essen."
Und Lu Chen sah sich beides an und stellte keine Frage dazu.
Und er hätte zwei Sätze sagen können, die auf der Hand lagen, und er sagte keinen davon.
„Fräulein Ma."
„Herr Lu?"
„Schreiben Sie Stangen und Plane und Kisten und Leine."
„Und was in das Feld daneben?"
„Und in das Feld daneben nichts", sagte Lu Chen.
„Herr Gu."
„Herr Lu?"
„Kennen Sie das?"
„Nein", sagte Gu Tian.
Er sagte es sofort, und Lu Chen hatte den Stift noch nicht in der Hand.
„Und?"
„Dass es dort steht, wo der Wind es nicht hingestellt hat", sagte er.
„Was heißt das?"
„Und hier ist kein Wind."
Aiko Taira schrieb es auf ihr eigenes Papier und schrieb es zweimal.
Und sie schrieb die Stangen als drei und eine und nicht als vier, weil es drei und eine waren.
Lu Chen ordnete es um 12:15 an, und er ordnete in vier Teilen an.
„Erstens. Niemand fasst etwas an."
„Zweitens. Fräulein Luo misst und schreibt, und Frau Taira steht daneben und schreibt doppelt."
„Drittens. Jede Stunde eine Zeile, auch die Stunden, in denen nichts ist."
„Viertens. Das Feld Zuordnung bleibt leer, und niemand zieht einen Strich hindurch."
„Herr Lu, wir könnten schreiben, dass es von Menschen ist."
„Nein", sagte Lu Chen.
„Und warum nicht? Das ist eine Plane."
„Und eine Plane ist eine Plane", sagte Lu Chen. „Und wer sie hierhergebracht hat, steht nicht darauf."
Er schrieb die Zeile für zwölf Uhr, und in der Zeile standen dieselben drei Sachen wie in allen Zeilen seit dem achten Januar.
Hinter ihnen hing die Kette.
Und sie hing wieder abwechselnd, hoch und tief und hoch, weil niemand mehr auf ihr hielt und weil niemand mehr auf ihr stand.
Zwei Streifen waren weg.
Und drei waren noch da, und Aiko Taira hatte sie in ihr Heft geschrieben und keinen davon angerührt.
Draußen lief ein handbreites Band über das Wasser.
Und es lief acht Mal in der Minute, und es zerbrach das Bild dabei nicht, und über der achten Insel standen drei Wolkenbänder und darunter dieselben drei.